Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow
Gemeindebrief April/Mai 2000 (Auszüge)
Gedanken zum Monatsspruch für den Monat Mai„Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ 1. Petrusbrief 3,15
Ein Wort an die Gemeinde - und es ist brandaktuell. Es geht um Hoffnung. Davon wird in unseren Tagen viel gesprochen. Ja, unsere Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, daß Hoffnungen geweckt werden - oft werden sie nicht erfüllt. Die Werbeindustrie lebt davon. Wie aber geht es uns, wenn wir selbst gefragt werden - Rede und Antwort stehen sollen - also ganz konkret sagen sollen, was die Grundlage des Lebens ist, was Mut macht und Hoffnung gibt? Sind wir da aussagefähig? Wenn ich mich in der Kirchengemeinde umsehe, entdecke ich eine ganze Reihe von Angeboten und Initiativen, die mich froh und zuversichtlich machen. Ja - wenn Menschen im Namen Jesu Christi zusammenkommen und miteinander leben, dann ist das für mich Grund zur Hoffnung und Anlaß zur Freude. Und deshalb lade ich dazu ein, daß Alte und Junge, musikalisch oder literarisch oder geschichtlich Interessierte, Progressive oder Konservative zusammenkommen und ein Stück ihres Lebens miteinander teilen. Erstaunlich genug: keiner wird dabei oder dadurch ärmer - aber miteinander können wir auf diese Weise den Reichtum des Lebens erfahren. Auf diese Weise wird „Lachen und Weinen wirklich gesegnet sein“ - Grundlage unserer Hoffnung! Das haben wir weiterzusagen. Nicht nur durch den Gemeindebrief, sondern ganz einfach durch unseren Alltag. Seid stets bereit - das ist ein hoher Anspruch. Nicht nur kurzzeitig auftauchen, sondern im ganzen Leben zeigen, was Grundlage und verbindliche Hoffnung für uns ist. Und der Herr der Gemeinde sagt: Ja, so ist es richtig. Ich werde bei euch sein. Verlaßt euch darauf. „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung frag, die euch erfüllt.“ - Dazu möchte ich Mut machen - das möchte ich mit Ihnen erleben, darauf bin ich gespannt und das macht mich froh. Ihr Dieter Langhein Nachrichten/Beiträge/BerichteLehrgottesdienst oder Sind unsere Gottesdienste der Zeit angemessen? Der Gottesdienst ist die zentrale Veranstaltung unseres Gemeindelebens. Dieser Satz ist nicht nur das erklärte Ziel oder der fromme Wunsch des Gemeindekirchenrates und der Mitarbeiter. Er bestätigt sich auch in zunehmendem Maße Sonntag für Sonntag. Es ist schön zu sehen, wie die Zahl der Mitfeiernden wächst. Der Gottesdienst ist auch der Ort, an dem sich Junge und Alte, Neue und Eingesessene, Suchende und Sichere, Traditionalisten und Reformer treffen. Trotzdem höre ich auch, daß Christen darüber klagen, sie verstünden den Gottesdienst nicht. Andere kritisieren die alten Formen und suchen nach Alternativen. Aus diesem Grund beschäftigt sich seit einiger Zeit ein Ausschuß des Gemeindekirchenrates mit dem Gottesdienst. Außerdem planen wir, im Herbst eine neue Form von Gottesdienst auszuprobieren. Daneben glaube ich aber, daß auch unsere traditionelle Gottesdienstform gute Chancen bietet. Der „normale“ Gottesdienst gibt Raum für Meditation, zielt auf unsere Herzen und Sinne und regt unsere Gedanken an, wenn auch nicht immer. Doch dieser Gottesdienst hat ein Problem: er erschließt sich dem Einsteiger nicht so einfach. Diesem Problem möchte ich begegnen. Deshalb lade ich Sie zu einem Lehrgottesdienst ein. Ich will Ihnen an einem Sonnabendabend erklären, was in unserem Gottesdienst abläuft und warum das so geschieht. Außerdem möchte ich mit Ihnen über den Gottesdienst sprechen. Deshalb gebe ich eine kleine Einführung, wir werden gemeinsam einen Gottesdienst durchspielen und können dann anschließend bei einem Glas Wein oder Wasser ins Gespräch kommen. Schon am nächsten Tag können Sie prüfen, ob Ihnen der Gottesdienst verständlicher geworden ist. Ich lade Sie herzlich ein zum Sonnabend, 13.05.2000, 20.00 Uhr in die Auferstehungskirche, Jägerstieg 2. Ihr Christian Manntz 26.04. - 03.05.2000 Hilfe ... konkret ... direkt! Die Nachrichten aus Rumänien bestätigen uns, daß es wichtig ist weiterzumachen. Wir bereiten den 20. Hilfstransport vor. Von unseren Freunden aus Rumänien haben wir wieder eine Liste von 28 Familien erhalten, die wir direkt besuchen werden. Im Altersheim von Pojorata werden wir wieder erwartet, und wir wollen auch das Krankenhaus in Cimpulung und Kindereinrichtungen ansteuern. Uns ist klar, daß wir mit unserer Hilfsaktion die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Rumänien nicht ändern werden. Aber wo wir hinkommen, erhalten die Menschen die Möglichkeit aufzuatmen - ein kleines Stück Hoffnung, oft genug in auswegloser Situation. Das macht uns Mut, und es gibt uns das Recht zum Handeln. Viele Menschen aus der Kirchengemeinde und aus der Umgebung fragen, wie geholfen werden kann. Aus unserer Erfahrung wissen wir, daß es wirklich an allem fehlt. Kleidung und Schuhe, Bettwäsche und Decken, Arbeits- und Spielmaterialien für die Kinder in Kindergarten und Schule, Desinfektions- und Reinigungsmittel, medizinische Verbrauchsmaterialien, Küchengeschirr für Großküchen und ähnliches für Altersheim und Krankenhaus. Lebensmittel besorgen wir gern über den Großhandel, weil es die „gerechte“ Verteilung einfacher macht. Dafür und für die Fahrzeuge sind wir auch auf Geldspenden angewiesen, die entweder direkt im Kirchgemeindebüro oder auf das Konto der Kirchenkasse unter dem Kennwort „Rumänienhilfe“ eingezahlt werden können. Alle Helfer und Transportbegleiter arbeiten natürlich unentgeltlich und ehrenamtlich. Sie können auch ganz praktisch beim Sortieren und Packen der Hilfsgüter helfen. Dazu treffen wir uns: Mittwoch, 19.04.2000 und Dienstag, 25.04.2000 jeweils ab 16.00 Uhr im Gemeindehaus. Und wenn Sie miterleben wollen, wie Ihre Spende angekommen ist, welche Erfahrungen wir gemacht und welche Eindrücke wir festgehalten haben, dann laden wir Sie ein zum Berichtsabend vom 20. Rumänien-Hilfstransport am 12.05.2000 um 20.00 Uhr im Gemeindehaus. Die „Rumänien-Hilfsaktion“ wird von der Evangelischen Kirchengemeinde in Kleinmachnow getragen. So wissen wir uns auch durch die Fürbitte mit Ihnen verbunden. Im Beten und Tun des Gerechten unter den Menschen faßt Dietrich Bonhoeffer den Auftrag der Kirche Jesu Christi zusammen. Wir können das tun ® konkret und direkt! Wir freuen uns über jeden, der uns dabei helfen will. Dieter Langhein, Pfarrer Am 03.03.2000 verabschiedeten wir unseren Zivi Markus Bastian. Der nächste Zivildienstleistende wird seinen Dienst voraussichtlich nach der Sommerpause beginnen. Es liegen bereits fünf Bewerbungen vor. Peter Schönfeld Neues Angebot: Mutter - Kind - Kreis ab Mittwoch, 12.04.2000, 9.00 Uhr im Gemeindehaus, Jägerstieg 2. In 14tägigem Rhythmus möchten wir uns mit Müttern/Vätern und deren kleinen Kindern treffen, um uns gegenseitig kennenzulernen, miteinander zu singen, zu spielen, zu basteln, durch kleinkindgerechte und kreative Angebote Inhalte der Bibel kennenzulernen bzw. sich damit auseinanderzusetzen und um in Gesprächen Erfahrungen auszutauschen. Lassen Sie sich und Ihr/e Kind/er herzlich einladen oder geben Sie die Information an interessierte Eltern weiter. Wir freuen uns auf Sie und ein lebendiges Miteinander und grüßen Sie herzlich mit Markus 10,4: Jesus sagt: “Laßt die Kinder zu mir kommen und wehret ihne nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.“ Nächste Termine: 26. April, 10. und 24. Mai 2000 Sylvia Wangemann, Annette Hartmann, Martin Bindemann Neues Angebot: Biblischer Gesprächskreis für junge Leute zwischen 20 und 30 im 14tägigen Rhythmus. Erstes Treffen: Freitag, 07.04.2000, 18.00 Uhr, Jägerstieg 2 Alexandra Pichel und Martin Bindemann Neues Angebot: Literatur - Gesprächskreis Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich mit anderen Interessierten mit Literatur der unterschiedlichsten Art zu beschäftigen. Gemeinsam kann festgelegt werden, welcher Roman, welcher Lyrikband oder auch welches Sachbuch das Thema des jeweiligen Abends sein soll. Gedacht ist an einen vierwöchigen Turnus, das erste Treffen findet am Mittwoch, 05.04.2000, 20.00 Uhr im Gemeindehaus, Jägerstieg 2, statt. Ansprechpartner: Frau Schmidt, Tel.: Klm. 2 52 47. Christiane Schmidt Wenn Sie hier Ihre Ideen und Fähigkeiten einbringen möchten, melden Sie sich bitte bei Frau Philipp, Tel.: Klm. 7 99 23, die diese Arbeit koordinieren wird.
Aus dem Gemeindekirchenrat berichtetBeginnend mit dieser Ausgabe werden in jedem Gemeindebrief Mitglieder des GKR von den Sitzungen berichten. Wir möchten, daß Sie als Gemeindeglieder über die Arbeit der von Ihnen gewählten Gemeindeleitung auf diesem Wege mehr Informationen erhalten. Im Januar traf sich der GKR in Chorin zu seinem jährlich stattfindenden Arbeitswochenende. Im März fand wieder eine „normale“ Sitzung statt. In Kürze sind folgende wichtige Ergebnisse der Sitzungen zu nennen:
Frank Moselewski Gottesdienste
* Der Eine-Welt-Laden hat geöffnet. KirchenmusikG a s t k o n z e r t Sonntag, 09.04.2000, Dorfkirche, 17.00 Uhr Passionskonzert Dietrich Buxtehude (1637 - 1707): Membra Jesu Nostri Ausführende: Concerto Vocale Alexandra Stolzenburg, Sopran Tina Hörhold, Mezzosopran Alexander Seidel, Altus Nils Badenhop, Tenor Roman Grübner, Baßbariton und Musiker des Concerto Vocale auf historischen Instrumenten. Leitung: Scott Curry Eintritt: 20,- DM, ermäßigt 12,- DM Karfreitag, 21.04.2000, Dorfkirche, 15.00 Uhr Musikalische Vesper zur Sterbestunde Jesu J.S. Bach: Choralsätze der Markus-Passion BWV 247 Zsolt Gárdonyi: „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“ Kammerchor der Kantorei Leitung und Orgel: Karsten Seibt Sonntag Kantate, 21.05.2000, Dorfkirche, 17.00 Uhr „Die Schrift an der Wand“ Musical nach Daniel 5 und 6 von Hella Heinzmann Kinder- und Jugendchor der Kantorei, Instrumentalensemble Inszenierung: Katharina Seibt; Leitung: Karsten Seibt
weitere Aufführung: Dienstag, 30.05.2000, 18.00 Uhr, Augustinum Kleinmachnow, Erlenweg 72 Sonntag, 29.07.2001, 17.00 Uhr in der Dorfkirche Orgelkonzert zum 251. Todestag J.S. Bachs Klaus Heller (Berlin) spielt Werke des Thomaskantors. Gemeindeveranstaltungenam 07. und 14. 04.2000 jeweils um 19.30 Uhr in der Auferstehungskirche. Gemeindenachmittag Sonntag, 09.04.2000, 15.00 Uhr Auferstehungskirche, Jägerstieg 2 „Unsere Heimat ist der Himmel?“ - mit Frau Pastorin Fleischer Berichtsabend Rumänien Freitag, 12.05.2000, 20.00 Uhr Bericht über den 20. Rumänien-Hilfstransport Gemeindenachmittag Sonntag, 14.05.2000, 15.00 Uhr Auferstehungskirche, Jägerstieg 2 „Australien“ - Bericht von Sven Hermerschmidt 2000 Jahre Kirchengeschichte-Personen aus unserer Geschichte Inzwischen liegen die ersten drei Jahrhunderte hinter uns. Die Kirche hat sich etabliert. Und es ist immer noch eine gute Zeit einzusteigen. Was haben das 4. und das 5. Jahrhundert zu bieten? Wenn Sie neugierig sind, machen Sie sich auf den Weg in die Vergangenheit, um unsere Gegenwart besser zu verstehen. Das 4. Jh. stellt uns Pfarrer Sonntag vor, und durch das 5. Jh. führt uns Pfarrer Elliger. Folgende Termine sollten Sie sich merken: 4. Jh. - Mittwoch, 19.04.2000 5. Jh. - Mittwoch, 17.05.2000 jeweils um 20.00 Uhr im Gemeindehaus, Jägerstieg 2. Auch wer jetzt erst einsteigen will, ist ganz herzlich eingeladen. Jeder dieser Abende ist in sich abgeschlossen. Deshalb kann man jederzeit dazukommen. Außerdem gibt es für jedes Jahrhundert eine kurze Zusammenfassung, die Sie mit nach Hause nehmen können. P.S.: Wir organisieren gern einen Fahrdienst für Sie, wenn es Ihnen zu spät erscheint, um allein zu kommen. Ihr Christian Manntz Die Junge Gemeinde wird in diesem Jahr die Osternacht feiern. Sie sind herzlich zum Gottesdienst, der die Nacht eröffnet und der von der Jungen Gemeinde gestaltet wird, eingeladen und zum anschließenden Verweilen am Sonnabend, 22.04.2000, um 20.00 Uhr, Auferstehungskirche Martin Bindemann Thema: „Der verlorene Sohn“ wann: Sonnabend, 27.05.2000, 11.00 bis 15.00 Uhr wo: Pauluskirche (Zehlendorf Mitte) wer: Kinder der 1. bis 6. Klasse und Freunde der Kinder Teilnehmerbeitrag: 5,- DM. Für ein Essen und Getränke ist gesorgt! Anmeldung: bei Martin Bindemann Freude und TrauerKirchlich bestattet wurden: Herr Hans Conrad 58 Jahre Herr Karl-Heinz Semmler 80 Jahre Herr Hans-Günter Steinacker 77 Jahre Herr Erich Paape 75 Jahre Herr Jürgen Förster 46 Jahre Frau Hildegard Conradi 83 Jahre Frau Hildegard Sommer 96 Jahre Frau Anneliese Martens 85 Jahre Frau Elisabeth Stockinger 93 Jahre Frau Barbara Brettschneider 61 Jahre Frau Barbara Faensen 71 Jahre Frau Charlotte Zedler 88 Jahre Frau Charlotte Jacobsen 93 Jahre Getauft wurden: Hanna Danz Mathilde Sophie Beddies Carola Trautsch Stefanie Bank Myung-Ja Yi Corinna Jany Wanda Malihudin Konfirmation 2000 Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird´s wohl machen. Psalm 37,5 Am 7. Mai 2000 feiert unsere Gemeinde in der Dorfkirche die diesjährige Konfirmation. Wir freuen uns, 12 Mädchen und Jungen einsegnen zu können. Konfirmiert werden:
Wir laden Sie herzlich ein, die jungen Menschen mit ihren Fürbitten zu begleiten. Gruppen und KreiseChristenlehre Konfirmandenunterricht Junge Gemeinde (Jugendkeller Jägerstieg 1) Großer Chor, Kammerchor, Jugendchor (ab 8. Klasse), Kinderchor (3.-7. Klasse), Kinderchor (1.-2. Klasse) Bibelgesprächskreis der Senioren Kreis für Gemeindearbeit Mutter-Kind-Kreis Biblischer Gesprächskreis Literatur-Gesprächskreis Treffpunkt aller Gemeindegruppen (außer Junge Gemeinde) ist das Gemeindehaus im Jägerstieg 2. AnsprechpartnerPfarrer, Herr D. Langhein Pfarrer i. E., Herr Ch. Manntz Kantor, Herr K. Seibt Diakon, Herr M. Bindemann Kirchwart, Herr P. Schönfeld Evangelischer Kindergarten, Frau C. Spiekermann Kirchenbüro, Frau U. Mehler Friedhofsbüro, Frau I. Wellmann ImpressumHerausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow letzte Aktualisierung |
Aktuell/Termine
Gemeinde
Archiv
Neubau
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|