Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow
Gemeindebrief Feb./März 2001 (Auszüge)
Gedanken zum Monatsspruch für den Monat FebruarNeulich Abend sah ich eine Sendung, in der darüber berichtet wurde, wie die Wissenschaftler danach suchen, was die Welt "im Innersten zusammenhält". Den Forschern fehlt die entscheidende Idee. Ihnen fehlt die Verknüpfung der kosmologischen Erkenntnisse mit den Ergebnissen der Erforschung der kleinsten Elemente. Aber es herrscht Optimismus. Nur sind die Ergebnisse so kompliziert, daß es sehr schwer fällt, sie zu verstehen. Während die Forscher versuchen, die Urformel zu finden, um zu verstehen was existiert, faßt unser Monatsspruch für Februar schlicht zusammen, wie wir existieren sollten: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst. Lukas 10,27 So einfach ist das. In diesen Sätzen ist die gesamte christliche Ethik enthalten. Alles andere, was wir in der Bibel lesen, entfaltet diese Sätze. Dieses Doppelgebot der Liebe zu Gott und den Nächsten ist der christliche Maßstab für das Leben überhaupt. Ja, werden Sie sagen, im Großen und Ganzen mag das stimmen. Aber der Teufel steckt im Detail. Außerdem ist das Leben viel zu kompliziert. Es läßt sich nicht auf eine einfache Formel bringen. Und dennoch leben wir in einer Zeit, die grundsätzliche Entscheidungen fordert. Ist es vertretbar, Embryonen für medizinische Zwecke zu züchten? Sollte die aktive Sterbehilfe erlaubt werden? Was darf die Gentechnik, und haben Tieren und Pflanzen ein Recht auf Leben, unabhängig vom Nutzen für uns Menschen? Ich habe keine schlüssigen Antworten auf diese Fragen. Aber ich glaube, wir Christen finden die richtigen Antworten nur, wenn wir das Doppelgebot als Maßstab nehmen. Es weist uns auf unsere Verantwortung für den Nächsten hin. Doch zuvor werden wir an das erste Gebot erinnert: Ich bin der Herr, dein Gott, der Schöpfer. Wir sind die Geschöpfe. Wir stehen nicht über dem Leben, sondern sind darin eingeordnet. Auch wenn es unserer Vernunft gelingt, die Urformel zu finden, steht es uns nicht zu, die Rolle des Schöpfers zu übernehmen. Es wird Zeit, über die Folgen nachzudenken. Wie sollen wir mit dem wissenschaftlichen Fortschritt umgehen? Der Monatsspruch kann uns zum Nachdenken anregen. Vielleicht können wir ihn dazu nutzen, über unsere Möglichkeiten und Grenzen ins Gespräch zu kommen. Reden wir darüber mit unseren Eltern und Kindern. Streiten wir darüber mit unseren Freunden und Kollegen. Sprechen wir davon in unserer Kirchengemeinde. Es ist wichtig, daß wir eine Meinung haben, wenn es darauf ankommt. Christian Manntz Nachrichten/Beiträge/BerichteDie Gemeinde braucht Geld - Gemeindekirchgeld Die Kirchengemeinde finanziert sich im Wesentlichen aus vier Quellen. Das ist die Kirchensteuer, die die Einkommensteuerpflichtigen entrichten. Das sind die eigenen Einnahmen, die unsere Gemeinde hauptsächlich durch Mieten erzielt. Das sind Ihre Kollekten und Spenden. Und das ist das Gemeindekirchgeld. Das Besondere am Gemeindekirchgeld ist, daß es direkt in der Gemeinde erhoben wird und für die Gemeinde ohne Abzug zur freien Verfügung steht. Im letzten Jahr betrug es ca. 23.000 DM - fast 10.000 DM mehr als im Vorjahr. Herzlichen Dank all jenen, die dazu beigetragen haben. Die Kirchengemeinde hat dieses Geld im Wesentlichen für den Umbau des Gemeindehauses verwendet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auch in diesem Jahr ist unsere Gemeinde auf diese Einnahmen angewiesen. Entsprechend dem Kirchengesetz über das Gemeindekirchgeld §1 Abs. 2 erbitten wir es von denjenigen, die keine Kirchensteuern zahlen (z.B. Rentner, Studenten, Arbeitslose). Das Gemeindekirchgeld soll 5% der Januareinkünfte für das ganze Jahr betragen (z.B.: Rente im Januar = 800 DM, bedeutet Gemeindekirchgeld für das Jahr = 40 DM). Sie können Ihr Gemeindekirchgeld direkt im Büro bezahlen oder mit Hilfe des Überweisungsträgers auf das Konto der Kirchengemeinde überweisen. Bankverbindung: Mittelbrandenburgische Sparkasse Konto: 3523 030 101 Bankleitzahl: 160 500 00
Vergessen Sie bitte nicht, den Verwendungszweck "Kirchgeld" anzugeben. Für diese Zahlung können Sie eine Spendenbescheinigung im Gemeindebüro erhalten Christian Manntz. Erstmalig waren in diesem Jahr Sternsinger aus unserer Kirchengemeinde in Kleinmachnow unterwegs. Gemeinsam mit Kindern der katholischen Kirche bereiteten wir uns seit Wochen auf diese Mission vor: es wurden Lieder geprobt, Texte einstudiert und Kostüme genäht und vieles mehr, bevor am 2. Januar 2001 die gemeinsame Aussendung der vier Sternsingergruppen mit einem Gottesdienst von den Pastoren Manntz und Theuerl in der katholischen Kirche beginnen konnte. In der Woche vom 2. bis 6. Januar besuchten die Sternsingergruppen viele Häuser, in die sie vorher eingeladen wurden. Dort sangen sie Lieder, auch mit Flöte oder Gitarre begleitet, und segneten - nachdem sie ihr Anliegen in Reimform vorgetragen hatten - das Haus. Diese Häuser schmückt jetzt 20+C+M+B+01. Dies steht für das lateinische "christus mansionem benedicat" - Christus segne dieses Haus. Zum Abschluß waren die Sternsinger am Sonntag in den Gottesdiensten ihrer jeweiligen Gemeinde, gestalteten den Kindergottesdienst und segneten das Gemeindehaus. In diesem Jahr sammelten die Sternsinger in ganz Deutschland für Projekte unter dem Motto FUNDUZENZELE - Lernen und Handeln, damit Kinder heute leben können - und wollen damit die Ausbildungschancen und -bedingungen der Kinder in Südafrika verbessern. Aber auch viele andere Projekte, durch die benachteiligten Kindern nachweislich geholfen wird, sollen mit dem Geld gefördert werden. Renate Donat Kindergottesdienst-Team sucht dringend Unterstützung ! Zu fast jedem Gottesdienst wird ein gesonderter Kindergottesdienst angeboten, der abwechselnd von den Mitgliedern des Teams gestaltet wird. Das Team braucht dringend Unterstützung. Wenn es Ihnen Freude macht, mit Kindern biblische Geschichten auf verschiedenste Weise zu entdecken, dann melden Sie sich bitte bei: Martin Bindemann, Tel. 79173, oder im Gemeindebüro. Vom 19. bis 21. Januar 2001 traf sich der Gemeindekirchenrat zu einer Arbeitssitzung in Heiligengrabe. Die Ergebnisse sollen Ihnen auf diesem Wege mitgeteilt werden:
Die im Jahr 1951 Konfirmierten wollen wir am Pfingstsonntag, 03.06.2001, zu einem besonderen Gottesdienst einladen. Wir benötigen dazu die aktuellen Namen und Adressen. Bitte melden Sie sich im Büro der Kirchengemeinde. Gottesdienste
* Der Eine-Welt-Laden hat geöffnet KirchenmusikDorfkirche, Mittwoch, 04.04.2001, 19.30 Uhr Passionsmusik Dietrich Buxtehude: "Membra Jesu Nostri" Chor der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin GemeindeveranstaltungenSonntag, 11.02.2001, 15.00 Uhr im Gemeindehaus, Jägerstieg 2 "Heiteres aus unserer Zeit"
Sonntag, 11.03.2001, 15.00 Uhr im Gemeindehaus, Jägerstieg 2 "Die Oberammergauer Passion" Es berichtet Herr Hermann Lohrisch - mit Lichtbildern Das 14. und das 15. Jahrhundert stehen auf dem Plan. Mit ihnen nähern wir uns dem Ende des Mittelalters. Die Welt wird nun vielgestaltiger. Das Kaiserreich und das Papsttum verlieren an Einfluß. Mit der größeren Differenzierung kommt auch das Nachdenken über Gott wieder in Schwung, und in der Kirche werden die Anfragen lauter. Folgende Termine sollten sie sich merken: 14. Jahrhundert mit Pfarrer Manntz am Mittwoch, 21.02.2001 15. Jahrhundert mit Pfarrer Langhein am Mittwoch, 21.03.2001 Auch wer jetzt einsteigen will, ist ganz herzlich eingeladen. Jeder dieser Abende ist für sich abgeschlossen. Deshalb ist jederzeit ein Einstieg möglich. Außerdem gibt es für jedes Jahrhundert eine kurze Zusammenfassung, die Sie mit nach Hause nehmen können. PS.: Wir organisieren gern einen Fahrdienst für Sie, wenn es Ihnen zu spät erscheint, allein zu kommen. Freitag, 02.03.2001, um 19.00 Uhr im Gemeindehaus, Jägerstieg 2 Zusammen mit den Schwestern und Brüdern der katholischen Gemeinde wollen wir den Weltgebetstag, dessen Ausrichterland in diesem Jahr Samoa ist, begehen. Wir werden Sie u.a. mit der Situation der Menschen in diesem Land bekannt machen. Es soll einen landestypischen kulinarischen "Bissen" geben und der Eine-Welt-Stand wird vertreten sein. Freude und TrauerKirchlich bestattet wurden: Herr Dr. Heinz Vogel 85 Jahre Frau Luise Ziesemer 88 Jahre Frau Gertrud Meier 93 Jahre Herr Friedrich Kluge 68 Jahre Herr Joachim Reichert 86 Jahre Frau Angela Gottschling 88 Jahre Frau Margret Leitner 81 Jahre Frau Hilde-Rose Hildebrand 60 Jahre Getauft wurden: Kathrin Hilker-Kirchner Monika Ueberlein Ute Wiemer Konrad Wiemer Eivind Gaaseidnes Joshua Hootz Lennart Hootz Gruppen und KreiseChristenlehre Konfirmandenunterricht Junge Gemeinde (Jugendkeller Jägerstieg 1) Großer Chor, Kammerchor, Jugendchor (ab 8. Klasse), Kinderchor (3.-7. Klasse), Kinderchor (1.-2. Klasse) Bibelgesprächskreis der Senioren Kreis für Gemeindearbeit KDV-Beratung Treffpunkt aller Gemeindegruppen (außer Junge Gemeinde) ist das Gemeindehaus im Jägerstieg 2. AnsprechpartnerPfarrer, Herr D. Langhein Kantor, Herr K. Seibt Diakon, Herr M. Bindemann Kirchwart, Herr P. Schönfeld Evangelischer Kindergarten, Frau A. Hartmann Kirchenbüro, Frau U. Mehler Friedhofsbüro, Frau B. Jungbär ImpressumHerausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow letzte Aktualisierung |
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