Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow
Gemeindebrief Feb./März 2002 (Auszüge)
Gedanken zum Monatsspruch für den Monat FebruarPfr. Langhein Jesus Christus spricht: Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. Joh. 12,46 Die Zeit der langen Abende ist vorbei. Bald werden wir wieder bei Tageslicht zur Arbeit fahren oder in die Schule gehen. Dieser Wechsel vom Dunkel ins Licht tut mir gut. Viele Sitten, Riten und Gebräuche haben sich im Laufe der Zeit entwickelt, um dieses Spannungsverhältnis zwischen Hell und Dunkel, zwischen Sonne und Schatten, zwischen Licht und Finsternis erfahrbar und deutlich zu machen. Wer an Jesus Christus glaubt, der tritt ins Licht. Das bedeutet: der will sich nicht verstecken; der hat nichts zu verbergen; der kann sein Leben offenlegen. Wollen wir das? Ich denke, daß die spannende Auseinandersetzung zwischen Licht und Finsternis zu den Grundlagen unseres Lebens gehört. Und ich will einladen zu dem hin, der das Licht ist. Ich möchte herauslocken aus den dunklen Ecken und Winkeln, in die wir uns verkriechen aus Angst oder aus Sorge oder aus Unwissenheit oder aus Berechnung. Also lassen Sie sich anstecken und in Bewegung bringen. Die Angebote, die Sie im Gemeindebrief lesen, sind der eine Teil; den anderen Teil können Sie selbst ausfüllen. Ich weiß: wir werden nicht alle Ideen und Vorstellungen verwirklichen. Aber ich möchte mit Ihnen gemeinsam auf dem Weg bleiben zum Licht hin, zu dem, der das Licht ist. Auf diesem Weg sind wir nicht allein. Nicht nur die Menschen neben uns (und deren Gemeinschaft ist lebenswichtig!), sondern Jesus Christus selbst kommt uns entgegen und geht diesen Weg zum Licht mit uns. Mit Worten Dietrich Bonhoeffers bete ich am Anfang des Jahres: "Gott, zu dir rufe ich, hilf mir meine Gedanken zu sammeln, alleine kann ich es nicht. In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht. Ich bin einsam, aber du verläßt mich nicht. Ich fühle mich unverstanden, aber du begreifst. Ich habe Angst, aber du machst mich stark. Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe. Ich bin unruhig, aber bei dir ist Frieden. Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg für mich. Amen." Nachrichten/Beiträge/BerichteNeuer Gemeindekirchenrat nahm Arbeit auf Am 7.10.2001 fanden die Wahlen zum GKR statt. Vier der acht Mitglieder mußten neu gewählt werden. Die 3081 wahlberechtigten Gemeindemitglieder hatten diese vier unter acht Kandidaten auszuwählen. 13,4% der Gemeindemitglieder beteiligten sich an der Wahl. Gewählt wurden: Katharina Seibt (308 Stimmen), Sieglinde Philipp (209), Wieland Hartmann (169) und Friedrich Heupel (176). Rainer Leimgruber (175) und Catrin Rückeis (120) wurden zu stellvertretenden Mitgliedern gewählt. Da Frau Barbara Nieter die gleiche Stimmenzahl wie Frau Rückeis erreichte, fiel die Entscheidung für Frau Rückeis durch das Los. Frau Ute Lingemann erhielt 117 Stimmen. Vom 18. bis 20.1.2002 traf sich der GKR zu seiner jährlichen Klausurtagung in Chorin. Nach der Andacht um 20 Uhr begann die erste Arbeitseinheit, in der der Kollekten- und Dienstplan für das laufende Jahr sowie die Aufgaben der Ausschüsse vorgestellt wurden. Außerdem befaßte sich das Gremium mit Eingaben von Gemeindegliedern, die ausführlich diskutiert und auch z. T. schriftlich beantwortet wurden. Der Samstag begann mit einer Bibelarbeit zum Predigttext des Sonntags (2. Petr.1, 16-19), durch den sich der GKR noch einmal klar machen wollte, daß Jesus Christus und sein Kommen als Gottessohn in diese Welt Grundlage seiner Arbeit sein muß. An diesem Tag standen die Aufgaben für unsere Gemeinde, die wir im Hinblick auf den ökomenischen Kirchentag 2003 zu leisten haben (ein Ausschuß "Ökomene" wurden neu gebildet), sowie Fragen baulicher Umgestaltungen in den Gemeindehäusern, der Dorfkirche (Restaurierung der Luther- und Melanchthon-Bilder) und die Besetzung unserer Ausschüsse und der Gremien des Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf, in die wir Mitglieder entsenden müssen, im Vordergrund. Frau Nieter, Frau Philipp und Frau Walter wurden als Mitglieder in die Kreissynode entsandt. Auf dieser Ebene mußten wir auch Mitglieder für drei Synodalausschüsse (Strukturausschuß, Haushaltsausschuß und Bauausschuß) bestimmen; diese Arbeit wird von Pfarrer Langhein und Frau Philipp geleistet. Der Samstagabend war für Berichte über den Stand und die Perspektiven der Kita-Arbeit, der Friedhofsleitung und der neu zu besetzenden zweiten Pfarrstelle in Kleinmachnow reserviert. Das umfangreiche Arbeitspensum ließ wenig Raum für Freizeit zum noch besseren Kennenlernen vor allem der neuen GKR-Mitglieder. Eine besondere Art des Zusammengehörigkeitsgefühls und des Umstandes, aufeinander angewiesen zu sein, erhielt der GKR am Sonntag bei seinem Kirchgang durch unbekanntes, recht vereistes Gelände der Uckermark, der eher den Charakter eines "Kirchenrutsches" annahm; nach und nach kamen wir, wenn auch leicht verspätet, in der alten Dorfkirche von Chorin an, in der wir durch das Hören auf Gottes Wort und Gebet die Arbeit abschließen konnten. Wir haben mit Gottes Hilfe eine liebenswerte und wachsende Gemeinde zu versorgen, und wollen ihr dienen. Dazu erbitten wir die Unterstützung der ganzen Gemeinde durch Gebet und ihre liebevoll-kritische Begleitung. Friedrich Heupel Interessenten für die Zivildienststelle in der Kirchengemeinde Kleinmachnow können sich im Kirchenbüro melden Mit dem ersten Gemeindebrief im neuen Jahr bitte ich Sie um das Gemeindekirchgeld. Die Bitte richtet sich an alle, die nicht zur Lohn- bzw. Einkommensteuer herangezogen werden (z.B. Rentner, Studierende, Hausfrauen oder Arbeitslose). Die Landessynode unserer Kirche hat empfohlen, das Kirchgeld auf 5% der Januareinkünfte für das Jahr zu bemessen. Das heißt : 400,00 Euro Rente im Januar entspricht 20,00 Euro Kirchgeld für das Jahr. Das Kirchgeld bleibt 100%ig zur Verfügung in der Kirchengemeinde. So haben wir im vergangenen Jahr aus ca. 14.000,00 Euro Gemeindekirchgeld einen Teil der Einrichtung des Gemeinderaumes finanzieren können; aber auch die Kosten für den Zivildienstleistenden, die Aufwendungen für den Gemeindebrief oder die Unterstützung der Konfirmanden- und Jugendarbeit wären ohne das Gemeindekirchgeld nicht finanzierbar. In diesem Jahr wollen wir neben den genannten Bereichen der Gemeindearbeit besonders die wegemäßige Anbindung der neuen Kita an das Gemeindehaus mit dem Kirchgeld fördern. In diesem Zusammenhang soll auch ein behindertengerechter Zugang zum Gemeindehaus realisiert werden. Für Ihre Überweisung ist ein Vordruck beigelegt. Natürlich können Sie das Kirchgeld auch im Gemeindebüro bezahlen. Für die Zahlung können Sie eine Spendenbescheinigung erhalten - bis zu 50,00 Euro gilt die Durchschrift des Überweisungsträgers als Beleg. Ich danke allen, die die Arbeit der Kirchengemeinde Kleinmachnow auf diese Weise unterstützen. Lassen Sie sich einladen zum Leben in der Gemeinde - bleiben Sie Gott befohlen und von ihm behütet - wissen Sie sich mit uns verbunden durch das Bekenntnis zu Jesus Christus. Pfr. Langhein Die im Jahr 1952 Konfirmierten wollen wir am Pfingstsonntag, 19. Mai 2002, zu einem besonderen Gottesdienst einladen. Wir benötigen dazu die aktuellen Namen und Adressen. Bitte melden Sie sich im Büro der Kirchengemeinde. Ältere Geigerin (nicht beruflich) sucht Partner zum gemeinsamen Musizieren - Geige, Cello oder Klavier; keine Anfänger. Oertel, Wacholderweg 35, Tel. (033203) 8 29 58 Gottesdienste
* Der Eine-Welt-Laden hat geöffnet Während der zweiwöchigen Winterferien findet der Kindergottesdienst statt! KirchenmusikSonntag, 17.03.2002 20.00 Uhr in der Dorfkirche J.S. Bach: Johannes-Passion BWV 245 Großer Chor der Kantorei; Solisten; Orchester Leitung: Karsten Seibt
Ostermontag, 1.4.2002 17.00 Uhr im Augustinum J.S. Bach: Oster-Oratorium "Kommt, eilet und laufet" BWV 249 Solisten; Orchester; Leitung: Karsten Seibt Gemeindeveranstaltungenim Gemeindehaus, 15.00 Uhr · Sonntag, 10.2.2002 "Kishon und Co" - Satiren
· Sonntag, 10.3.2002 Geschichten und Anekdoten um preußische Königinnen und Könige - mit Frau Brigitte Partzsch Freitag, 1.3.2002, 19.30 Uhr Gemeinsam mit unseren katholischen Schwestern und Brüdern laden wir zum Weltgebetstag ein. Das diesjährige Ausrichterland ist Rumänien. In gewohnter Weise wollen wir erst den Gottesdienst zum Weltgebetstag feiern, danach zu einem gemütlichen Abendessen beisammen sein. Bitte bringen Sie etwas für das kalte Buffet mit (Brot und Butter werden vorhanden sein). An diesem Abend können Sie auch den Eine-Welt-Stand besuchen. finden jeweils freitags um 19.30 Uhr in der Auferstehungskirche statt. 22.2. / 8.3. / 15.3. / 22.3. 2002 Freude und TrauerKirchlich bestattet wurden: Liesbeth Wellmann, 92 Jahre Günter Goldberg, 81 Jahre Lieselotte Steinacker, 72 Jahre Peter Weimar, 78 Jahre Getauft wurden: Fanny Lindemann und Majbritt Spereiter Gruppen und KreiseChristenlehre Konfirmandenunterricht Junge Gemeinde (Jugendkeller Jägerstieg 1) Großer Chor, Kammerchor, Jugendchor (ab 8. Klasse), Kinderchor (3.-7. Klasse), Kinderchor (1.-2. Klasse) Bibelgesprächskreis der Senioren Kreis für Gemeindearbeit KDV-Beratung Treffpunkt aller Gemeindegruppen (außer Junge Gemeinde) ist das Gemeindehaus im Jägerstieg 2. AnsprechpartnerPfarrer, Herr D. Langhein Kantor, Herr K. Seibt Diakon, Herr M. Bindemann Kirchwart, Herr P. Schönfeld Evangelischer Kindergarten, Annette Hartmann Kirchenbüro, Frau U. Mehler Friedhofsbüro, Frau Bärbel Jungbär ImpressumHerausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow letzte Aktualisierung |
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