Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow
Gemeindebrief April/Mai 2002 (Auszüge)
Gedanken zum Monatsspruch für den Monat MaiLaßt uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist, und dabei auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens. Heb. 12,1-2 Ich sehe sie vor mir, die Jogger, je zwei Menschen und mindestens ein Hund; sie laufen mit Ausdauer und sicher in Vorfreude auf das Sonntagsfrühstück. Und zu allem ist solche Körperertüchtigung der Figur zuträglich - Sie wissen ja: Winterspeck und andere Ausreden kursieren in diesen Wochen wiedereinmal neu - alle Jahre wieder das gleiche. Der Monatsspruch für Mai meint allerdings ein anderes Wettkampfgeschehen. Nicht das selbstgemachte und selbstgesuchte Fitnesstraining ist gemeint, sondern der uns aufgetragene Wettkampf, an dem sich das Leben entscheidet. Mit Ostern gelten neue Gesetze. Weil der Sohn Gottes sich nicht am Kreuz vorbeigemogelt hat, sondern dieses Kreuz in die Welt gestellt hat - sehr zum Ärger für die Welt und für die Menschen in der Welt - deshalb gilt nicht mehr: "Wie du mir, so ich dir" sondern "Wie Christus für mich, so ich zu dir." Herrliche Aussichten, meinen Sie. Ich stimme Ihnen zu und lade Sie ein, das zu erleben. Keine Angst, es wird auch nach Ostern den grauen Alltag geben. Kein Paradies in Sicht - ich denke, das wäre auch zu harmonisch für uns. Aber von Ostern her ist der Blick auf den Auferstandenen gerichtet. Immer so, dass ich um Jesu Christi willen den anderen nicht aus dem Blick verlieren kann. Das macht das Leben nicht leichter, aber es eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Mit dem Monatsspruch für Mai soll einer müde gewordenen Gemeinde Mut gemacht werden. Es wird kein Sand in die Augen gestreut. Wenn schon am Anfang Ausdauer gefordert wird, dann muss die ganze Sache sehr anstrengend sein. Aber der Sohn Gottes steht über allem - auch über dieser Kirche und dieser Gemeinde und deinem und meinem Leben. Nicht erst dann, wenn es uns passt, oder wenn wir es nicht mehr schaffen, sondern von Anfang an bis zum Ende. Und mittendrin ist unser Leben. Gut, dass das so ist. Ich lade nicht nur dazu ein - ich bin vielmehr dankbar, dass ich das Leben in der Gemeinde mit Ihnen teilen darf.
Ihr Dieter Langhein Nachrichten/Beiträge/BerichteFuhr Junker Jörg in der Arche Noah? Natürlich nicht: vermutlich fuhr Martin Luther in einer Kutsche durch den Wald von Altenstein. Vorausgegangen war der Reichstag zu Worms im April 1521, in dessen Ergebnis Luther zum Staatsfeind erklärt und auf seine Ergreifung eine Belohnung ausgesetzt wird, woraufhin der kursächsische Fürst Friedrich ihn in Schutzhaft nimmt und auf die Wartburg entführt ...Im März 1522, nachdem das Neue Testament ins Deutsche übersetzt ist, rufen die Auseinandersetzungen um den Wittenberger "Bildersturm" Luther nach Wittenberg zurück. Diese bewegten 10 Monate im Leben Martin Luthers bilden den Stoff des Kinderchormusicals "Junker Jörg - der falsche Ritter", dessen Premiere am Pfingstsonntag, 19.5., um 15 Uhr in der Auferstehungskirche als Benefizvorstellung für die neue Kita geplant ist. Besonders freuen wir uns auf die 2. Vorstellung am Pfingstmontag um 10 Uhr in der Wittenberger Stadtkirche, also an Luthers ehemaliger Predigerstätte. Wenn es das Wetter erlaubt, erproben wir in diesem Jahr erstmalig die Möglichkeit von Freiluftaufführungen: auf der Burg Rabenstein am 21.5. und am 22.5. um 18 Uhr im Innenhof des Augustinums. Der Jugendchor führt am 28.4. um 15 Uhr in der Dorfkirche die Jazzkantate "Die Arche Noah" auf. Ein Berichterstatter führt uns, unterlegt mit Improvisationen der Jazzband, erzählend und kommentierend durch die noch immer so aktuelle, archetypische Geschichte, während der Chor mit 7 Gospelsongs und einem Final-Jubilee unterbrechend eingreift. Der erste Song des Chores beginnt mit den Worten: "Warum dachte Vater Noah nicht wie die vielen, vielen Leute; warum dachte Vater Noah nicht immer, immer nur an heute?" In der Arche, die Vater Noah dann bauen muss, sollte wohl auch Platz für Junker Jörg gewesen sein. Das Stück wurde für den Bayerischen Rundfunk komponiert. Während der Anfangsproben erreichte uns die Nachricht vom Tod des 94jährigen Komponisten Prof. Kurt Brüggemann. Vielleicht hat seine Witwe an unserem Brief gespürt, wie spannend wir die Musik ihres Mannes finden. Die 4 Aufführungen dieser Jazzkantate werden wohl für einige meiner vertrautesten Sänger den Abschluss ihrer Jugendchorzeit bilden: Menschen, die jetzt in der 13. Klasse sind und mit denen ich vor 12 Jahren die ersten Kinderchorschritte gehen durfte. DANKE - ohne euer Engagement und eure Motivation wäre vieles nicht möglich gewesen! Karsten Seibt Evangelische Kindertagesstätte "Arche" - Jägerstieg 2A Seit Jahren haben wir darauf gewartet - jetzt geht es manchem sogar fast zu schnell! Und wirklich, seit August 2001 sind die Fortschritte beim Neubau unserer KiTa nicht mehr zu übersehen. Für den 16. Mai 2002 haben wir die Betriebserlaubnis für die neue evangelische KiTa "Arche" beantragt. Am 26. Mai 2002 wollen wir als Kirchengemeinde die neue KiTa und alle, die darin leben und arbeiten (es können bis zu 45 Kinder mehr aufgenommen werden, und vier neue Mitarbeiter ergänzen das bestehende Team), in angemessener Weise begrüßen: Wir feiern gemeinsam Gottesdienst und danken denen, die geplant, projektiert, gebaut, begleitet und eingerichtet haben. Natürlich wollen wir die "Arche" von innen sehen, laden ein zum Essen und zum "Umtrunk" und bereiten Angebote für Groß und Klein vor. Das Mitarbeiterteam und der KiTa-Ausschuß freuen sich auf Ihr Kommen. Bericht von der Konfirmandenfahrt in das KZ Sachsenhausen Am Sonntag, dem 24.2.2002, traf sich unsere Konfirmandengruppe am Gemeindehaus, um gemeinsam in das KZ Sachsenhausen zu fahren. Nach einer lustigen Fahrt in warmen Bussen kamen wir, von Hagelstürmen begleitet, im eiskalten Sachsenhausen an. Hier empfing uns eine Führerin, die uns durch die verschiedenen Stationen des KZ geleitete, z.B. durch die Station "Z", in der verschiedene Methoden des Tötens dargestellt waren, oder in das Schlafdomizil, das zwar der einzig warme Raum war, wo wir aber innerlich zitternd den Erzählungen der Führerin lauschten. Für die eigentliche Ausstellung hatten wir leider nur eine Viertelstunde zur Verfügung und die letzte Station, die Pathologie, blieb vielen als besonders bedrückend in Erinnerung. Abschließend gingen wir in ein Café, um uns bei einem wärmenden Getränk über die spannenden, interessanten, vor allem aber schrecklichen Dinge, die wir gehört und gesehen hatten, zu unterhalten. Noch immer nachdenklich traten wir dann den Heimweg nach Kleinmachnow an. Konfirmanden der 9. Klasse 23. Rumänien-Hilfstransport nach Surani, Carbunesti und Aricesti Zwischen Brasov (Kronstadt) und Bukarest, entfernt von den großen Europastraßen, eingebettet in die Karpaten, liegt das Ziel unseres 23. Hilfstransportes. Am 3.5.2002 werden wir durch die großzügige Unterstützung der "DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland" mit drei größeren Fahrzeugen und drei weiteren Kleinfahrzeugen auf Tour gehen. Wir sind keine Unbekannten mehr und werden schon erwartet. HILFE - KONKRET - DIREKT, so lautet unser Motto. Seit 1990 sind wir in verschiedenen Gegenden Rumäniens gewesen. Wir haben Hilfe geben können für Menschen, die es unvergleichlich schwerer haben als wir. An einigen Stellen konnten wir Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Menschen in Rumänien selbst ihr Leben besser gestalten können. Die Errichtung einer Arztstation und der gerade stattfindende Aufbau einer Bäckerei sind Beispiele dafür. Neben diesen großen Projekten suchen wir aber den Kontakt zu denen, die dringend unsere Hilfe brauchen.
So gibt es für den 23. Hilfstransport folgende Schwerpunkte:
Wie Sie helfen können:
"Hilfe - konkret - direkt" benötigen wir beim Sortieren und Packen an folgenden Tagen:
Weitere Informationen über: Pfarrer Dieter Langhein (033203-22400), im Gemeindebüro (033203-22844) oder im Internet unter www.rumänien-hilfe.de;
Eingeladen sind Sie herzlich zum Berichtsabend am 17. Mai 2002, ab 20.00 Uhr im Gemeindehaus, Jägerstieg 2. Dann werden Sie sehen, hören und schmecken, wie es uns in Rumänien ergangen ist. Dieter Langhein Aus dem Gemeindekirchenrat berichtet
Silke Walter Gottesdienste
* Der Eine-Welt-Laden hat geöffnet. KirchenmusikSonntag Kantate, 28.4.2002, Dorfkirche, 15 Uhr Die Arche Noah Jazzkantate von Kurt Brüggemann für Chor, Sprecher, Solisten, Trompete, Klarinette, Saxophon, Posaune, Gitarre, Kontrabaß, Klavier und Schlagzeug Jugendchor der Kantorei; Oldtime-Jazzcombo; Leitung: Karsten Seibt Pfingstsonntag, 19.5.2002, Auferstehungskirche, 15 Uhr Junker Jörg - der falsche Ritter Ein szenisches Musical um Martin Luther von Andreas Hantke Kinderchor der Kantorei; Instrumentalensemble; Inszenierung: Katharina Seibt; Leitung: Karsten Seibt Sonnabend, 1.6.2002, Dorfkirche, 20 Uhr Bach-Kantate im Gottesdienst "Nach dir, Herr, verlanget mich" BWV 150 Kammerchor der Kantorei; Instrumentalensemble; Leitung: Karsten Seibt Gemeindeveranstaltungenim Gemeindehaus, 15 Uhr
Sonntag, 14. 4.2002 "Selig sind ..." mit Frau Pastorin Fleischer
Sonntag, 12. 5.2002 "Die schöne Toskana", Lichtbildervortrag mit dem Ehepaar Casperson Freude und TrauerKirchlich bestattet wurden: Gerhard Rasch, 82 Jahre Hans-Martin Voß, 60 Jahre Gertrud Höpfner, 79 Jahre Gerda Ude, 93 Jahre Hans-Herbert Nolte, 90 Jahre Getauft wurde: Carolin Bathe Konfirmation 2002 Nach zweieinhalbjährigem Konfirmandenunterricht werden in diesem Jahr am 14.4.2002 in der Dorfkirche konfirmiert:
Wir laden Sie herzlich ein, die jungen Menschen mit ihren Fürbitten zu begleiten. Gruppen und KreiseChristenlehre Konfirmandenunterricht Junge Gemeinde (Jugendkeller Jägerstieg 1) Großer Chor, Kammerchor, Jugendchor (ab 8. Klasse), Kinderchor (3.-7. Klasse), Kinderchor (1.-2. Klasse) Bibelgesprächskreis der Senioren Kreis für Gemeindearbeit Mutter-Kind-Kreis Biblischer Gesprächskreis Literatur-Gesprächskreis Treffpunkt aller Gemeindegruppen (außer Junge Gemeinde) ist das Gemeindehaus im Jägerstieg 2. AnsprechpartnerPfarrer, Herr D. Langhein Kantor, Herr K. Seibt Diakon, Herr M. Bindemann Kirchwart, Herr P. Schönfeld Evangelischer Kindergarten, Frau Anette Hartmann Kirchenbüro, Frau U. Mehler Friedhofsbüro, Frau B. Jungbär ImpressumHerausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow letzte Aktualisierung |
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