Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow


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Gemeindebrief Juni/Juli 2002 (Auszüge)


Gedanken zum Monatsspruch für den Monat Juni


Gott spricht: "Das Recht ströme wie Wasser, die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach."

Amos 5,24

Es war schon eine besondere Erfahrung, als ich unter der Dusche stand und der Wasserhahn trocken blieb. Der selbstgegrabene Brunnen im Garten unseres Gastgebers im rumänischen Surani war für die große Anzahl von Gästen einfach nicht angelegt.

Also scheint die allmorgendliche Dusche doch nicht so selbstverständlich zu sein. Und wenn die Getreidefelder in den Tälern der Karpaten schon jetzt bis zur Hälfte trocken und braun sind, dann erhält das Bildwort vom Wasser und dem nie versiegenden Bach eine ganz besondere Art der Bestätigung. 
Freilich: Es geht dem Propheten Amos nicht um Landschaftsgestaltung oder um moderne Möglichkeiten der Kanalisation. Ohne Erklärung weiß man: Wasser ist lebenswichtig und wohl dem, der eine nie versiegende Quelle kennt auf die man immer zurückgreifen kann. Ohne sauberes Wasser gehen wir alle vor die Hunde. Auf die gleiche Stufe der Wichtigkeit werden Recht und Gerechtigkeit gestellt. Nicht die Idee einiger Unentwegter - nicht das Vorrecht einiger Auserwählter - sondern grundlegende Voraussetzung zum Leben - zu aller Leben.

Und welches sind die Maßstäbe? "Gerechtigkeit ist in der Bibel nicht die Fülle der Gesetze, nicht eine Rechtsordnung, in der jeder sein Recht einklagen kann. Gerechtigkeit heißt nach der Bibel, der Gemeinschaft mit Gott  und der zwischen uns Menschen gerecht zu werden: daß ich meinem Ehepartner, meinem Kinde, dem Kollegen, dem Gesunden und dem Behinderten, dem Wohlsituierten und dem Armen, dem deutschen Mitmenschen und dem Ausländer gerecht werde, d.h. ihm sein Leben gönne, seine Würde wahre, meine Nächstenpflicht ihm gegenüber erfülle." so hat es Albrecht Schönherr zusammengefaßt. Wie ist das mit dem Recht und der Gerechtigkeit bei uns? Der Auftrag, den Amos in Gottes Namen an uns Menschen sagt, ist die eine Seite. Auf der anderen Seite sehe ich mein Leben und damit manch falsche Entscheidung und Unrecht, das zum Himmel schreit.

Gott, vergib unsere Schuld, wie wir denen vergeben, die schuldig geworden sind gegen uns. Wenn dieses Bekenntnis nicht einseitig ausgenutzt, sondern gegenseitig anerkannt wird, dann wächst Gemeinschaft, aus der heraus sich Leben entwickelt. Zu solchem Leben lade ich ein: Kommt und trinkt vom Brunnen des lebendigen Wassers umsonst! Was eigentlich wollen wir noch mehr?

Ich wünsche Ihnen im Urlaub die nötige Zeit, um Kraft zu schöpfen. Und dann möchte ich mit Ihnen aus dieser geschenkten Kraft heraus leben den Menschen zur Freude und Gott zur Ehre.

Pfr. Langhein

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Nachrichten/Beiträge/Berichte


Kinder- und Jugendarbeit in unserer Kirchengemeinde

Aus der Vielfalt der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unserer Gemeinde möchte ich Ihnen den Bereich der Christenlehre, des Konfirmandenunterrichts und der Jungen Gemeinde vorstellen. Die Christenlehre ist unser Angebot an Kinder der 1. bis 6. Klasse. Das Kennenlernen von biblischen Geschichten und deren Bedeutung in unserem Leben erfolgt in einer möglichst kreativen und vielfältigen Form. Hier sollen die Kinder Freude im Umgang mit der Bibel und am Leben in der Gemeinde erfahren. Gerade die Verbindung zum Leben in der Gemeinde unterscheidet die Christenlehre vom Religionsunterricht in der Schule.

Den Konfirmationsunterricht muß ich wohl kaum vorstellen, weiß doch jeder, daß am Ende die Konfirmation, zur Aufnahme in die Gemeinde mit dem bewußten, eigenen "Ja" der jungen Menschen, steht . Die im Gegensatz zu anderen Gemeinden lange Dauer von fast 3 Jahren ist absichtlich gewählt. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, daß die Jugendlichen, die über diesen Zeitraum jede Woche eine Stunde zum Unterricht kommen, zu dessen Programm zudem regelmäßige Gottesdienstbesuche zählen oder das Engagement in einem Brasilien-Hilfsprojekt, sich nicht als "Fremdkörper" in unserem Gemeindeleben fühlen. Sie werden ermutigt, ihre Fragen und Ideen mit einzubringen. Geben wir ihnen also diese Zeit, sich  mit Fragen an Gott, das Leben und die christlichen Werte auseinander zu setzen, damit sie am Tage ihrer Konfirmation ein wirklich eigenständiges und begründetes "Ja" sagen können.

Die Junge Gemeinde (JG) ist ein ganz offenes Angebot. Hier treffen Menschen von der Konfirmation bis Anfang 20 aufeinander. Man unternimmt gemeinsame Reisen, nimmt teil an Arbeits- und Ideenprojekten. Es gibt Beratungen zu Fragen des Zivildienstes oder ähnlichen alternativen Angeboten, die JG betreut den Eine-Welt-Stand , arbeitet in einer Fotogruppe und sucht in Diskussionen die Auseinandersetzung mit sich und den anderen oder bietet die Möglichkeit, sich einfach nur die Zeit zu vertreiben. Die meisten Projekte haben einen direkten Zusammenhang mit unserer Gemeinde und somit eine Auswirkung auf unsere Gemeinde.

Wer jetzt neugierig geworden ist und Kinder hat, die an noch keinem der Angebote teilnehmen, ist herzlich eingeladen, dazuzukommen. Bei Nachfragen wenden Sie sich an mich, Martin Bindemann. Wer speziell an der JG interessiert ist, kann sich unter www.jungegemeinde-online.de , informieren.

Martin Bindemann 

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Zurück vom 23. Rumänien-Hilfstransport

Am 11.05.2002 sind wir erschöpft, aber dennoch froh und gesund nach Kleinmachnow zurückgekehrt. Eine Fülle von neuen Eindrücken und Erfahrungen, Gespräche mit den Partnern und Freunden, aber auch das Schweigen in den Kirchen und Klöstern gehört zum Ergebnis unserer Fahrt. Wir haben auch manche Bewahrung erfahren und sind dessen sicher, daß ohne die begleitende Fürbitte der Gemeinde auch diese 23. Hilfsaktion gar nicht möglich gewesen wäre. Wir haben in der Gemeinde über das Erlebte berichtet und bitten Sie herzlich darum, daß Sie uns auch in Zukunft wohlgesonnen bleiben.

Pfr.Langhein

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Nach- Bericht der Konfirmandenfahrt

Auf der Suche nach Friesen und Leuchttürmen sind 30 Kleinmachnower und Großbeerener  fündig geworden - nach dem Warming-up des ersten Tages wurden die Konfirmanden der 8. Klasse aus Großbeeren und der 9. Klasse aus Kleinmachnow schnell zu einem unschlagbaren Team. Mit voller Kraft voraus wurde vom 2. bis 6.4. die Frage nach der "Ehrfurcht vor dem Leben" (Lebenseinstellung Albert Schweitzers) tiefgründig analysiert und diskutiert. Obwohl Schülp nicht gerade die Metropole der Welt ist, tobte tags und manchmal auch nachts das Leben. Wenn wir uns dann zwar mit müden Augen, aber voller Motivation die Frage stellten: "Was hat der Turmbau zu Babel, der barmherzige Samariter oder gar das therapeutische Klonen mit unserem Thema zu tun?"  Durch Anspiele, Vorträge, Gruppenarbeiten oder Videos sind Fragen entstanden die es zu klären galt, um uns zu Fachleuten für das Thema "Ehrfurcht vor dem Leben" auszubilden. Wenn es unseren Begleitern gelang uns von der intensiven Arbeit wegzulocken, wurden Ausflüge nach Kiel, St. Peter Ording oder in das Multimar Wattforum gemacht. Ein Fazit dieser Fahrt war: "Einfach nur toll und jederzeit wieder", doch leider legt der Konfirmandenunterricht nun seinen Endspurt ein und wir werden als Gruppe am 14.4. zur Konfirmation gehen - und den Konfirmandenunterricht nie vergessen!"

 Konfirmanden der 9. Klasse

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Aus dem Gemeindekirchenrat berichtet


  • Frau Töpper legte ihr Amt als gewähltes Mitglied des GKR aus persönlichen Gründen nieder. Herr Leimgruber wird als 1. Stellvertreter somit ordentliches Mitglied des GKR. Frau Rückeis nimmt die Stelle von Herrn Leimgruber ein und vertritt Herrn Ziprian während dessen Abwesenheit.
  • Im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Kita werden die Elternbeiträge ab dem 16.5.2002 den Entgelten der kommunalen Kitas angeglichen.
  • Auch wenn die neue Kita bei Erscheinen dieser Ausgabe längst bevölkert ist: der ausgesäte Rasen braucht zum Wachsen nur Wasser und Licht, die schönen Ideen für den Spielraum im Außenbreich dagegen sind kostspieliger. Alle Anschaffungen muß die Kirchengemeinde aus eigener Kraft finanzieren, Zuschüsse sind nicht zu erwarten. Damit wenigstens gebuddelt und ein Plan für die weitere Gestaltung des Außenbereiches entwickelt werden kann, hat der GKR die erforderlichen Mittel bereitgestellt.

Rainer Leimgruber

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Gottesdienste


 

01.06.2002 *

20.00 Uhr

Dorfkirche

Pfr. Manntz

Bachkantate im Gottesdienst


02.06.2002

11.30 Uhr

Augustinum

Pfr. Sadecki

09.06.2002

10.30 Uhr

Dorfkirche         

Pfr. Langhein

   mit Taufe


16.06.2002

10.30 Uhr 

Dorfkirche 

Pfr. Langhein

 mit Abendmahl 

11.30Uhr Augustinum Pfr. Sadecki

 mit Abendmahl


23.06.2002

10.30 Uhr

Auferstehungskirche

Pfr. Langhein

 mit Taufe


30.06.2002 *

10.30 Uhr

Auferstehungskirche

Pfr. Langhein

anschließend Sommerfest

11.30 Uhr Augustinum Pfr. Sadecki

07.07.2002

10.30 Uhr

Dorfkirche            

Pfr. Langhein

 mit Taufe


14.07.2002

10.30 Uhr

Auferstehungskirche

Pfr. Eckelt

11.30 Uhr

Augustinum  

Pfr. Sadecki

mit Abendmahl


21.07.2002

10.30 Uhr

Dorfkirche   

Pfr. Elliger

 mit Abendmahl


28.07.2002

10.30 Uhr

11.30 Uhr

Auferstehungskirche

Augustinum

Lektor Herr Kern

Pfr. Sadecki

04.08.2002 10.30 Uhr Dorfkirche Pfr. Langhein

 

            mit Taufe

* Der Eine-Welt-Laden hat geöffnet

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Kirchenmusik


Sonnabend, 1.6.2002, Dorfkirche 20 Uhr

Bachkantate im Gottesdienst

"Nach dir, Herr, verlanget mich"

BWV 150

Kammerchor der Kantorei, Instrumentalensemble

Leitung: Karsten Seibt

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Sonntag, 28.7.2002, Dorfkirche, 17 Uhr

Orgelkonzert zum 252. Todestag J.S. Bachs

Landeskirchenmusikdirektor Christian Schlicke spielt Werke des Thomaskantors.

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Gemeindeveranstaltungen


Sommerfest der Kirchengemeinde am 30. Juni

In diesem Jahr soll das Sommerfest das Schuljahr beschließen und die Ferien in allen Gruppen und Kreisen einläuten. Wir feiern rund um die Auferstehungskirche.

  • 10.30 Uhr Gottesdienst mit dem Großen Chor
  • Im Anschluß ist der Eine-Welt-Stand geöffnet und wir stellen ein Hilfsprojekt der besonderen Art vor.
  • Gegen 12.30 Uhr laden wir zum Mittagessen. Es wird afrikanisch gekocht.
  • Den Abschluß bildet ein Trommelkonzert mit der Gruppe MAGAHE aus Fürstenwalde.

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Gemeindenachmittag

Sonntag, 16.6.2002 im Gemeindehaus, 15 Uhr

Benefizvorstellung für die neue Kita

Die Kleine Gruppe des Kinderchores führt das Singspiel "Frederick" auf.

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Freude und Trauer


Kirchlich bestattet wurden:

Elisabeth Schulze-Dietel
87 Jahre
Fritz Gaege 
91 Jahre

Getauft wurden:

Merle Kreibaum  Wolfgang Blasig
Michael Apelt   Lasse Bohmbach
Paul Keine    Moritz Mollenhauer
Carlotta Miklus

Getraut wurden:

Karsten Schuny und Sabine Schuny geb. Stein

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Gruppen und Kreise


Christenlehre

Konfirmandenunterricht

Junge Gemeinde (Jugendkeller Jägerstieg 1)

Großer Chor, Kammerchor, Jugendchor (ab 8. Klasse), Kinderchor (3.-7. Klasse), Kinderchor (1.-2. Klasse)

Bibelgesprächskreis der Senioren

Kreis für Gemeindearbeit

KDV-Beratung

Mutter-Kind-Kreis

Biblischer Gesprächskreis

Literatur-Gesprächskreis

Treffpunkt aller Gemeindegruppen (außer Junge Gemeinde) ist das Gemeindehaus im Jägerstieg 2.

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Ansprechpartner


Pfarrer, Herr D. Langhein

Kantor, Herr K. Seibt

Katechet, Herr M. Bindemann

Kirchwart, Herr P. Schönfeld

Evangelischer Kindergarten, Frau A. Hartmann

Kirchenbüro,  Frau U. Mehler

Friedhofsbüro,  Frau B. Jungbär

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Impressum


Herausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow

Redaktionsschluß für die Ausgabe August und September 2002: Sonntag, 21.7.2002

Nächste Postvorbereitung:       Mittwoch, 1.8.2002 um 9.30 Uhr

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letzte Aktualisierung
dieser Seite: 04.04.2007, 08:42

     

 

 


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