Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow


ev-kirche-kleinmachnow.de > Archiv > Gemeindebriefe > Gemeindebrief Aug./Sep. 2002

Gemeindebrief Aug./Sep. 2002 (Auszüge)


Gedanken zum Monatsspruch für den Monat August


Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen -
und wir sind es auch!                                                                                                                                                   1. Joh 3,1

Gut, dass wir zur Familie gehören! Wir sind keine Zaungäste, sondern angenommene, beteiligte und eingebundene Mitglieder der Familie. Kinder. Wir haben uns das nicht verdient - es ist uns gleichsam in den Schoß gefallen. Voraussetzung für unseren "Familienstatus Kind" ist LIEBE. Und alle anderen Konditionen werden sich an dieser Voraussetzung zu messen haben. Seht, erkennt das, und freut euch daran und darüber. Während des Urlaubs in Rumänien habe ich viele Familien besucht. Ganz verschiedene: Ehepaare, die in jahrhundertelanger Tradition das Gehöft verwalten und bewirtschaften, während die Kinder in den Westen ausgewandert sind; Familien, die oft mit den erwachsenen Kindern unter einem Dach leben und glücklich sind, wenn wenigstens einer aus der Familie Arbeit hat; solche, die wir als Freunde zum wiederholten Mal besucht haben und auch neue Kontakte konnten wir knüpfen. Und irgendwie gehören wir alle zur Familie, sollen Gottes Kinder heißen, mehr noch: sollen Gottes Kinder sein. - So schön die Erfahrungen und Erinnerungen aus dem Urlaub auch sein mögen, die Arbeit beginnt wieder. Es gilt, den Kreis der Familie zu erweitern: die Schulanfänger gehören dazu, die Veränderungen im Pfarrdienst, neue Christenlehre- und Konfirmandengruppen, die KiTa mit dem kompletten Mitarbeiterteam ...

Wir sind gut dran. Wir haben viele Möglichkeiten. Wir können das gemeinsame Leben in unserer Gemeinde gestalten. Und letztendlich ist nur das eine als verbindliche Grundlage zu nennen: LIEBE. Ich denke nicht einmal, dass damit alle Unterschiede und Diskrepanzen und Auseinandersetzungen verwischt werden. Es gibt in dem "großen Haus Gemeinde" viele Wohnungen und Zimmer und Apartments und Ecken und Winkel. Der Raum soll ja ausgenutzt werden! Wenn nur die Tür zum Eingang nicht verschlossen bleibt. Wenn nur der uns vielleicht ganz Fremde eine Chance hat, zur Familie zu gehören. Nicht dass wir uns ständig in den Armen liegen und lieben sollten, aber dass wir uns immer und in jedem Fall geliebt wissen. Davon will ich nicht träumen - das will ich erfahren, gemeinsam mit Ihnen und wer weiß, wer noch alles dazukommen wird?

Ihr Pfr. Langhein 

Seitenanfang


Nachrichten/Beiträge/Berichte


Flaschenpost aus der "Arche"

Seit dem 22. Mai sind die "Leinen los" und unsere "Arche" schwimmt nun wieder in "ruhigem Fahrwasser". Ruhig - nun, das ist sicher arg untertrieben, denn so richtig ruhig ist es bei fast 80 Kindern nur äußerst selten.

Aber sowohl die Mannschaft als auch alle Kinder an Bord wissen inzwischen, wo es langgeht:

Wenn sie morgens von ihren Eltern gebracht werden, können sie sich aussuchen, ob sie in den Räumen der "Fische", "Tauben", "Bienen" oder "Schäfchen" spielen möchten. Ab 8.30 Uhr gibt es für alle Hungrigen Frühstück, und um 9 Uhr weiß jeder, dass in seiner Gruppe der gemeinsame Start in den Tag mit dem Morgenkreis beginnt. - Ehrlicherweise sei Ihnen mitgeteilt, dass es bisher noch nicht jeder schafft, überhaupt bis 9 Uhr an Bord zu sein. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf! -

Nach dem Morgenkreisen, einer Obstpause und den Angeboten in den Gruppen geht es hinaus ins Freie: die fünf Terrassen, zwei Sandkästen, unser Boot und die großzügige Rasenfläche mit Bäumen und Büschen laden zum Spielen, Buddeln, Rennen und Entdecken ein. Im Laufe des neuen Kita-Jahres sollen die Möglichkeiten durch das Aufstellen von verschiedenen Außenspielgeräten und das Anlegen eines Verkehrsweges für unsere "Kleinfahrzeuge" noch erweitert werden. An dieser Stelle: vielen herzlichen Dank für den Erlös aus dem Kinderchorkonzert "Juncker Jörg" und dem Singspiel "Die Maus Frederick" , der für unser Spielgerätehaus benötigt wird. Da auch für ein solches eine Baugenehmigung erteilt werden muß, sind wir noch eine Weile zur Geduld  angehalten, bis es errichtet werden kann.

In unserer "Arche" ist es inzwischen Mittagszeit geworden und es riecht nach gutem Essen, das die Gruppen auch öfter auf ihren Terrassen einnehmen. Nach dem Zähneputzen werden die ersten Kinder abgeholt, für die anderen beginnt bald danach die Ruhezeit: die Kleinen schlafen, die Mittleren ruhen - jeweils eingestimmt von erzählten Geschichten, Liedern und ruhiger Musik. Die Vorschulkinder werden extra betreut; sie dürfen ruhig spielen, basteln, malen, bauen oder sich im Sinnesraum entspannen. Ab 14.30 Uhr ist Kaffeepause und bis zum Abholen freies Spiel. Im Moment ist das Augenmerk besonders auf die Eingewöhnphase und das Zusammenfinden in den neuen Gruppenkonstellationen gerichtet. Parallel dazu erweitert sich aber auch das gruppenübergreifende Angebot. So turnen die Großen und die Kleinen zweier Gruppen jeweils zusammen, Kantor Seibt singt in gleicher Weise mit den Kindern. Die Vorschulkinder, unsere "Wackelzähne" haben ihre Extratreffs, und demnächst sollen den Kindern auch in den speziell ausgestatteten Grupennebenräumen (Bibliothek, Sinnesraum, Werkraum, Atelier) an bestimmten Tagen spezielle Angebote zur Auswahl stehen. Jeweils freitags findet ein gemeinsamer Mittagskreis im großen Mehrzweckraum statt, in dem sich die Kinder und Mitarbeiterinnen gegenseitig aus ihren Gruppen berichten, miteinander singen, wir uns einander wahrnehmen als Gemeinschaft von vielen Kindern und Erwachsenen - unter Gottes Schutz.

Annette Hartmann

Seitenanfang


Besetzung der 2. Pfarrstelle in der Gemeinde Kleinmachnow

Die 2. Pfarrstelle ist zur Wiederbesetzung freigegeben worden. Dem vorgeschriebenen Wechsel entsprechend geschieht die Besetzung durch das Konsistorium/die Kirchenleitung. Das bedeutet: ein Bewerber stellt sich der Gemeinde mit einem Gottesdienst und einer weiteren Veranstaltung vor; der GKR entscheidet, ob dieser Bewerber die Pfarrstelle übertragen bekommen soll; das Konsistorium/die Kirchenleitung überträgt die Pfarrstelle.

Wir alle hoffen sehr, daß die Aufnahme des Dienstes eines neuen Pfarrers/einer neuen Pfarrerin baldmöglichst realisiert werden kann.

Im Zusammenhang mit der Besetzung der 2. Pfarrstelle hat der GKR einen Vertrag mit dem Wohnstift Augustinum geschlossen und die pfarramtlich/seel-sorgerliche Betreuung im Wohnstift Augustinum vom 1.8.2002 an übernommen. Dieser Aufgabenbereich entspricht 50 % einer Pfarrstelle und wird von Pfarrer Langhein wahrgenommen.

Seitenanfang


Einladung aus der katholischen Nachbargemeinde

Wir, der Familienkreis der katholischen St. Thomas Morus Gemeinde laden Sie alle, Groß und Klein, ganz herzlich zu einem

"ökumenischen" Grillfest

ein.

Freitag, 13. September 2002 ab 17.30 Uhr

Pfarrgarten der St. Thomas Morus Gemeinde, Hohe Kiefer

Getränke und Grillwürstchen werden von uns besorgt; Salate, Brot, Süßspeisen oder ähnliche Gaumenfreuden bitten wir mitzubringen.

Um alles in ausreichender Zahl vorhanden zu haben, bitten wir um kurze Rückmeldung bei:
Barbara Göcking-Molitor (Klm. 71982) oder bei Katharina Seibt (20811).                       

Herzliche Grüße. Barbara Göcking-Molitor

Seitenanfang


Einladung nach Schopfheim

Unsere Partnergemeinde Schopfheim lädt wieder zu einem Besuch ein, und zwar vom 31. Oktober bis zum 3. November 2002.

Im Mittelpunkt dieses Besuchs steht das Gespräch miteinander.

Was denkt der andere über die kleine Welt, in der unsere Kinder zukünftig leben werden? Hält er etwas davon, dass der christliche Glaube zum friedlichen Miteinander beitragen kann? Was können wir einander raten, wie wir mit Andersdenkenden umgehen sollten?

Solche Fragen verbergen sich hinter den bei einer zurückliegenden Begegnung zu Papier gebrachten Wünschen im Blick auf die Zukunft der Kirche. Sie stellen sich auch, wenn die Kirche unter dem Leitwort "Das Evangelium unter die Leute bringen" zu einer neuen Initiative aufruft.

Es ist gut, von den unterschiedlichen Erfahrungen zu wissen, die sich aus den jeweiligen Lebensbedingungen ergeben. Was können wir selber dazu tun, daß "´Die Kirche´ die Menschen mehr erreicht", daß sie "auf  Fernstehende anziehend wirkt", "für Außenstehende einladender ist"?

Wer ist überhaupt ein Andersdenkender, ein Außenstehender?

Wenn Sie an diesem Gespräch und Besuch interessiert sind, melden Sie sich bitte im Kirchenbüro oder bei Pfarrer (i.R.) Elliger (Tel. 23041).

Ihnen gehen dann weitere Informationen zu.

Als Vorbereitung auf den Gedankenaustausch ist eine Zusammenkunft der Reiseteilnehmer geplant.

Die Kosten der Bahnfahrt betragen voraussichtlich ca. 90 Euro.

Pfarrer (i.R.) Elliger 

Seitenanfang


Gemeindeversammlung

Zweimal im Jahr wollen wir die Gemeinde einladen und über Freuden und Sorgen, Pläne und Ergebnisse in der Arbeit der Kirchengemeinde berichten. So hat es sich der GKR vorgenommen, nachdem die Zusammensetzung eines Gemeindebeirates nicht zustande gekommen war.

Im Zusammenhang mit der Präsentation des Bewerbers für die zweite Pfarrstelle geben wir Ihnen die Möglichkeit, am Prozess der Pfarrstellenbesetzung beteiligt zu sein. Am 1.9.2002 im Anschluß an den Gottesdienst lade ich zur Gemeindeversammlung ein.

Dieter Langhein, Pfarrer und Vorsitzender des GKR

Seitenanfang


Einladung zur Mithilfe


Gemeindebrief austragen

Unsere Gemeinde kann immer wieder neue Mitglieder begrüßen: Hinzugezogene aus ganz verschiedenen Teilen der Republik.

Mit dem Gemeindebrief wollen wir zweimonatlich zu den verschiedenen Angeboten in unserer Kirchengemeinde einladen. Der Gemeindebrief wird in der Regel von Gemeindegliedern ausgetragen. Damit sparen wir die nicht unerheblichen Portokosten. Aber es ist dies auch eine Möglichkeit, den Ort Kleinmachnow und die Menschen kennenzulernen, die zu unserer Kirchengemeinde gehören.

Wenn sie Lust dazu haben, können Sie sich gern beim Austragen und Verteilen des Gemeindebriefes beteiligen. Melden Sie sich einfach im Gemeindebüro und sagen Sie uns, welche Straße Sie übernehmen würden. Besonders wichtig wären uns Helfer, die von uns eingesetzt werden können (als Vertreter, Springer oder in den "Seitenstraßen").


"Geburtstagskinder" besuchen

Wer darüber hinaus Freude am Kontakt mit anderen Menschen unserer Kirchengemeinde hat, ist herzlich eingeladen in unseren Besuchskreis, der zur Zeit Geburtstagsbesuche in der Gemeinde macht.

Genauere Informationen erhalten Sie im Büro oder bei Pfr. Langhein.

Seitenanfang


Gottesdienste



04.08.2002

10.30 Uhr

Dorfkirche

Pfr. Langhein

    mit Taufe

11.08.2002  

10.30 Uhr

 

11.30 Uhr

Auferstehungskirche

mit Abendmahl

Augustinum

Pfr. Langhein

 

Pfr. Langhein

18.08.2002 *

10.30 Uhr

Auferstehungskirche

zum Schuljahresanfang

Pfr. Langhein

25.08.2002

10.30 Uhr 

Dorfkirche

Pfr. Langhein

mit Taufe

11.30Uhr Augustinum Pfr. Langhein

mit Abendmahl

01.09.2002 *

10.30 Uhr

Auferstehungskirche

Pfr. Jagdhuhn

Pfr. Langhein

08.09.2002

 

10.30 Uhr

11.30 Uhr

Auferstehungskirche

Augustinum

Pfr. Langhein

Pfr. Langhein

15.09.2002

10.30 Uhr

Dorfkirche

Pfr. Langhein

 mit Taufe

22.09.2002

10.30 Uhr

Dorfkirche    

Pfr. Langhein

mit Abendmahl

11.30 Uhr Augustinum  Pfr. Langhein

 mit Abendmahl

Samstag
28.09.2002 *

18.00 Uhr

Auferstehungskirche  Gottesdienst in anderer Gestalt,  mit Kinder- und Jugendchor

06.10.2002 10.30 Uhr Dorfkirche Pfr. Langhein
Erntedank

 

11.30 Uhr

   mit Abendmahl  und Chormusik

Augustinum

 

Pfr. Langhein

* Der Eine-Welt-Laden hat geöffnet

 Seitenanfang


Kirchenmusik


Sonntag, 1.9.2002, Dorfkirche, 17 Uhr

Konzert und Ausstellung am Weltfriedenstag

Musik             von Joseph Rheinberger und Max Drischner

                       Bettina Mros - Violine; Karsten Seibt - Orgel

Texte              von Immanuel Kant und Eugen Drewermann

Skulpturen      von Inacio Matsinke

"Transformation von Waffen in Skulpturen"


Sonnabend, 21.9.2002, 19.30 Uhr

canto para mi america - Gesang für Amerika

Lateinamerika im Konzert:

Duo Cantaré

Seitenanfang


Gemeindeveranstaltungen


Sonntag, 18.08.2002, 11.30 Uhr 

"Da packen Drachen ihre Sachen"

eine Geschichte aus Sanssouci mit "echten" Zutaten zum Mitraten. Für Kinder und Erwachsene. 
Lesung mit der Autorin Birgit Kolb. Büchertisch und Signierstunde.


Gemeindenachmittag

Sonntag, 8.9.2002 im Gemeindehaus, 15 Uhr

"Märchen sind der Schlüssel für die Seele"

Märchen für Erwachsene mit Frau Gloede

Seitenanfang


Die Junge Gemeinde lädt 14- bis 27jährige ein zum:


"Seminar Maskenbau" mit Julia Ehrt

vom 6. bis 8. September

Aus Holz und Farbe entstehen unter Anleitung, aber mit eigenen Ideen Masken.

Anmeldung bis 1.9.2002

 

"Seminar lateinamerikanische Tänze" mit M. Nitsche

Einführung, Erklärung, Rhythmikübungen, Panflötenbau, Konzert

Anmeldung bis 9.9.2002

Die Teilnahmegebühr beträgt für jedes Seminar 30 Euro für Honorare, Materialien und Essen. 
Anmeldung bei Martin Bindemann

Seitenanfang


Freude und Trauer


Kirchlich bestattet wurden:

Rosemarie Bloch

95 Jahre
Lothar Mahn 48 Jahre
Hannelore Brandl 66 Jahre
Gertrud Standtke 95 Jahre

Seitenanfang


Getauft wurden:

Lisa Apelt Sarah Apelt Lena Apelt
Simon Vollmer Amelie Eder Felix Korbel
Asuka Tietz Claudius Merkel Philomena Merkel
Lena Kuttnik Hermann Osing Jonathan Becher
Benedict Voigt de Oliveira

Seitenanfang


Getraut wurden:

Michael Genswein  und  Susanne Genswein geb. Oppermann
Hubertus Fronia  und  Marianne Armbruster
Dirk Wichmann  und  Susanne Gunia
Markus Schmeer  und  Katja Schmeer geb. Dittrich
Jan Becher   und  Marion Becher geb. Langen

 Seitenanfang


Gruppen und Kreise


Christenlehre

Konfirmandenunterricht

Junge Gemeinde (Jugendkeller Jägerstieg 1)

Großer Chor, Kammerchor, Jugendchor (ab 8. Klasse), Kinderchor (3.-7. Klasse), Kinderchor (1.-2. Klasse)

Bibelgesprächskreis der Senioren

Kreis für Gemeindearbeit

KDV-Beratung

Mutter-Kind-Kreis

Biblischer Gesprächskreis

Literatur-Gesprächskreis

Treffpunkt aller Gemeindegruppen (außer Junge Gemeinde) ist das Gemeindehaus im Jägerstieg 2.

Seitenanfang


Ansprechpartner


Pfarrer, Herr D. Langhein

Kantor, Herr K. Seibt

Diakon , Herr M. Bindemann

Kirchwart, Herr P. Schönfeld

Evangelischer Kindergarten, Frau A. Hartmann

Kirchenbüro,  Frau U. Mehler

Friedhofsbüro,  Frau B. Jungbär

Seitenanfang


Impressum


Redaktionsschluß für die Ausgabe Oktober und November 2002: Mittwoch, 18.9.2002

Nächste Postvorbereitung:       Mittwoch, 25.9.2002 um 9.30 Uhr

 

Herausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow.

Seitenanfang


letzte Aktualisierung
dieser Seite: 19.10.2011, 10:18

     

 

 


ev-kirche-kleinmachnow.deDruckversion | Drucktipps | Redaktion