Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow
Gemeindebrief Oktober/November 2003 (Auszüge)
Gedanken zum Monatsspruch Oktober 2003Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? Hiob 2,10 Sagen Sie doch, Herr Pfarrer, wie kann Gott so etwas zulassen. Mein ganzes Leben bin ich immer in die Kirche gegangen, habe pünktlich meine Kirchensteuer bezahlt und mir nie etwas zuschulden kommen lassen. Und nun das ... ! Hier folgt dann die Aufzählung von verschiedenen leidvollen Erlebnissen, die nicht zu fassen sind. Solche Situationen begegnen mir öfter. Menschen, die durch großes Leid geprüft wurden, schreien nach einer Antwort auf die Frage nach dem Warum. Warum musste mir dies passieren? Ich bin doch ein guter Mensch und glaube an Gott! Warum hat Gott dies zugelassen? Dies ist die alte Frage nach der Theodizee, der Rechtfertigung Gottes angesichts des Übels in der Welt. Ein ganzes Buch der Bibel beschäftigt sich mit diesem Thema, das Buch Hiob. Hiob ist darin zunächst ein glücklicher Mensch. Er ist reich an Herden von Schafen und Rindern, besitzt viele Kamele und Esel und hat viele Diener. Auch familiär ist er glücklich zu schätzen, sieben Söhne und drei Töchter sind der ganze Stolz von Vater und Mutter. Beide können beruhigt in die Zukunft blicken. Doch es soll anders kommen. In einem Augenblick ist alles dahin. Seine Herden wurden geraubt und die Diener erschlagen oder weggeführt. All seine Kinder kamen durch ein Unglück in seinem Hause um. So klagt Hiob über dieses Schicksal, zerreißt sein Kleid, schneidet sich alle Haare ab und legt sich in den Staub. In seiner Trauer spricht er: Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen; der Name des Herrn sei gelobt! Doch immer noch nicht genug. Hiob wird nun auch leiblich geschlagen, sein ganzer Körper ist von Geschwüren übersät. In dieser Situation rät ihm seine Frau, endlich Gott abzusagen. Doch er antwortet mit unserem Monatsspruch: Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? Liebe Schwestern und Brüder, unser Glaube ist leider keine Versicherung, in die wir mit der Kirchensteuer und unserem religiösen Tun einzahlen, um dadurch die Garantie für ein sorgenfreies Leben zu haben. Wir leben leider noch nicht oder vielleicht Gott sei Dank nicht im Jenseits, sondern in dieser Welt. Somit haben wir in ihr sowohl an aller Freude wie an allem Leide teil. Doch unser Glück, der Sinn und das Ziel unseres Lebens muss nicht im Diesseits aufgehen. Wir leben in dieser Welt bereits mit der Hoffnung auf die Auferstehung und Vollendung in Gottes Reich. Dies schützt uns nicht vor den vielfältigen Schicksalsschlägen, die das Leben für uns bereithält. Es lässt uns aber diese, wie Hiob, ertragen. Gott spricht zu uns: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Gott ist kein Marionettenspieler, der uns an seinen Fäden führt. Er hat uns die Freiheit unseres Lebens gegeben. Zu diesem Leben gehört neben dem Licht auch der Schatten. Doch was uns auch widerfährt, Gott verlässt uns nicht. Er ist bei uns, um uns aufzufangen, wie tief wir auch zu fallen drohen. Dieses Bewusstsein schützt uns zwar nicht vor Leid und Prüfung, es hilft uns aber, dieses Leid zu ertragen und auszuhalten. In diesem Sinne sind Christen und Christinnen vielleicht doch die glücklicheren Menschen. Pfr. Duschka Nachrichten/Beiträge/BerichteWo sind Luther und Melanchthon? 1597/98 wurde der Bau der Dorfkirche in Kleinmachnow vollendet. Da sich erst seit 1539 in Berlin und Brandenburg die Reformation durchsetzte, dürfte unsere Kirche einer der ersten evangelischen Kirchenbauten in der Mark Brandenburg sein. Damit ist erklärbar, warum zur Grundausstattung der Kirche neben Altar, Kanzel und Taufe auch die Gemälde von Luther und Melanchthon (beide vermutlich um 1600 von einem unbekannten Künstler gemalt) gehören. Nur wenigen Kirchenbesuchern wird aufgefallen sein, dass beide Bilder seit geraumer Zeit nicht mehr im Altarraum der Dorfkirche hängen - um so bewusster sollten Sie das Reformationsfest mit uns feiern, denn am 31.10. diesen Jahres kehren die Bilder nach ihrer Restaurierung an ihren angestammten Platz zurück. Im Festgottesdienst um 20.00 Uhr werden der Kammerchor der Kantorei, Solisten und ein Orchester Johann Sebastian Bachs Kantate über Luthers Reformationshymnus Ein feste Burg ist unser Gott musizieren. Aber lassen uns die letzten Textzeilen des Schlusschorales der Kantate: Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib: laß fahren dahin, sie haben’s kein Gewinn, das Reich muß uns doch bleiben nicht ratlos zurück? Manche Lieder unseres Gesangbuches sind nur zu verstehen, wenn wir uns die historische Situation ihrer Entstehungszeit vergegenwärtigen und uns bewusst bleibt, dass es sich bei vielen Texten um den poetischen Ausdruck konkreter Lebenserfahrung und -bewältigung ihrer Verfasser handelt. Luthers Ein feste Burg muss in den Jahren 152628 entstanden sein, der Erstdruck stammt von 1529. Wie sieht die Lebenssituation des Zweiundvierzigjährigen aus? Am 7. Juni 1526 wird das erste Kind geboren. Zehn Tage später bricht sein lebenslang währendes Steinleiden aus. Im Januar 1527 überfallen Luther heftige Beklemmungen infolge von Blutandrang zum Herzen, die ihn, wie er schrieb beinahe töteten. Am 6. Juli 1527 erfolgt ein neuer Anfall, jetzt mit schwerster innerer Anfechtung (wir würden sagen: Depression) verbunden. Um acht Uhr früh ließ er Bugenhagen zu sich bitten, um ihm zu beichten: Viele denken, ich gehe auf eitel Rosen, aber Gott weiß, wie es um mich steht: ich habe mir oft vorgenommen, ich wollte der Welt zu Dienst mich etwas ernster und heiliger stellen, aber Gott hat mir solches zu tun nicht gegeben. Man muss nur wenig zwischen den Zeilen lesen können, um zu verstehen, welche inneren Teufel Luther hier benennt. Am 2. August schreibt er, dass er wieder die ganze Woche krank gewesen sei: Fast habe er Christum ganz verloren, umhergetrieben von den Fluten der Verzweiflung. Im selben Jahr bricht die Pest in Wittenberg aus. Luther folgt der Bitte des Kurfürsten nicht, mit seiner Familie nach Jena zu flüchten, denn ein guter Hirte läßt sein Leben für die Schafe, aber ein Mietling läßt den Wolf kommen und flieht. Am 21. August dankt er der Gemeinde für ihre Fürbitte: Der Satan selbst wütet mit aller seiner Macht gegen mich ... er versucht mich mit wundersamer Schwäche des Geistes, aber durch die Gebete werde ich nicht seinen Händen belassen, wenn auch die Wunden, die mein Herz empfangen hat, schwer heilen mögen. Am 16. September erhält Luther die Nachricht, dass Leonhard Kaiser in Schärding um seines evangelischen Bekenntnisses willen den Feuertod gestorben sei. Die Pest zieht in sein eigenes Haus ein: Hausbewohner erkranken, Luther fürchtet um seine schwangere Frau. Er schreibt an einen Freund: Um das eine bitte mit mir, daß Christus nach seinem Wohlgefallen mit mir tun und nur davor mich bewahren möge, daß ich nicht undankbar und sein Feind werde ... Am 10. Dezember wird die Tochter Elisabeth geboren; die Pest erlischt. Am Neujahrstag 1528 schreibt Luther: Ich bin dem Leibe nach gesund, der Seele nach so weit, als Christus hilft: dieser hängt mit mir und ich mit ihm an einem dünnen Faden zusammen, Satan hängt sich an mich mit mächtigen Stricken, um mich in die Tiefe zu ziehen. Dagegen schreibt Luther mit seiner Dichtung an. Die vielen Briefzitate können helfen, die (für Luther selbstverständliche, für uns befremdliche) Wortwahl zu verstehen. Trotzdem bleibt die Frage: können wir die letzte Strophe singen, auch wenn diese Erfahrung und Lebensbewältigung für uns so kaum nachvollziehbar ist, oder sollen wir eine der zahlreichen Änderungsvorschläge wählen? So heißt es z.B. in einer Motette aus dem 17. Jahrhundert am Schluss: Preis, Ehr und Lob dem Höchsten Gott/dem Vater aller Gnaden/der uns aus Lieb gegeben hat/sein Sohn für unsern Schaden/den Tröster, heilgen Geist/von Sünd er uns reißt/zum Reich er uns heißt/den Weg zum Himmel weist/der hilf uns fröhlich. Amen. Grundlegend für Luthers Gottesdienstauffassung ist seine Deutsche Messe von 1526: Sie zielt durch die Verwendung der deutschen Sprache (statt des bis dahin üblichen Latein) für die Lesungen und Gebete auf ein verstehendes Mitfeiern der Gemeinde. Das Ersetzen der lateinischen Wechselgesänge zwischen Chor und Priester durch deutsche Gemeindelieder soll ein aktives Mitfeiern der Gemeinde möglich machen. Luther dichtet deshalb geistliche Lieder, übersetzt lateinische Hymnen und verfasst liturgische Gesänge. Sein engster musikalischer Berater ist Johann Walter (14961570), Hofkapellmeister in Dresden und Stadtkantor in Torgau. Frucht dieser Zusammenarbeit ist das, vermutlich von Lukas Cranach gedruckte, Wittenbergisch Geystliche gesangk Buchleyn, enthaltend 38 Chorsätze zu reformatorischen Gemeindeliedern und 5 lateinische Motetten. Der Kammerchor der Kantorei wird, reformatorischer Tradition folgend, im Wechsel mit der Gemeinde, aus diesem Buchleyn im Gottesdienst singen. Beim Hören und Singen gilt dann Luthers Wort: Wer nicht Gefallen hat an solch lieblich Wunderwerk wie Musica eins ist, das muß ein rechter Ochs sein! NB: Am Sonntag, dem 2.11.2003, wird Frau Koch, die Restauratorin der beiden Gemälde von Luther und Melanchthon, ab 14.00 Uhr in der Dorfkirche über ihre Arbeit an den Bildern berichten und für Fragen zur Verfügung stehen. Karsten Seibt Friedensdekade 2003 Der Frieden in der Welt wird nicht erkämpft er wird erbetet vom 10.11. bis zum 18.11.2003, tägliche Andachten um 18.00 Uhr in der Auferstehungskirche Mittwoch, 19.11.2003, 20.00 Uhr Abschlussgottesdienst Brasilienfahrt und -bericht Vom 2. bis 22.10. werden insgesamt 10 junge Menschen ein Workcamp in Curitiba (Brasilien) gestalten. Inhalt des Workcamps ist neben dem Kennenlernen der Partner in Curitiba das Instandhalten der Häuser in der Favela. Sie können sich täglich über die Fahrt unter www.brasilienkreis-teltow.de durch das Online-Tagebuch informieren. Am Sonntag, dem 16.11., wird im Anschluss an den Gottesdienst zu einem ersten Bericht eingeladen. Neben Essen, Film und Fotos wird es eine Lesung aus Die Werkstatt der Schmetterlinge geben. Martin Bindemann Neuer Zivildienstleistender Hallo, ich heiße Marvin Päpke und bin der neue Zivi, ab sofort Herrscher über WCs, Staubsager, Wischer und alle anderen Arbeitsgeräte. Ich hoffe, dass ich in den nächsten zehn Monaten eine hilfreiche Kraft sein werde. Marvin Päpke Surani, Mittwoch, 17. September 2003 Liebe Kleinmachnower Kirchengemeinde, liebe Freunde der Rumänienhilfe, wir grüßen Sie und Euch recht herzlich von der 26. Fahrt der Rumänienhilfe in die Gebiete um Surani und Alexandru Odubescu. Nach knappen dreißig Stunden Fahrt wurden wir Sonntagmittag von unseren Freunden Konstantin und Alina aufs herzlichste in Surani empfangen. Nun liegen drei Tage Rumänien hinter uns, die erfüllt waren von interessanten Begegnungen, aufschlussreichen Besichtigungen verschiedenster Häuser und Projekte sowie intensiven Gesprächen mit vielen engagierten Menschen. Ein Ziel dieser Fahrt war die Übergabe der aus den Spenden vieler Menschen der Gemeinde Kleinmachnow finanzierten Tische und Stühle an die Schule in Alexandru Odubescu. So konnten wir also am 15. September, dem offiziellen Schulbeginn in Rumänien, der dortigen Schule Schulmobiliar für zwei komplette Klassenräume übergeben. Diese wurden von einer Tischlerei in Rumänien angefertigt. Zwei Räume der Oberstufe sind nun mit neuen Möbeln ausgerüstet. Bereits auf unserer letzten Fahrt im Mai dieses Jahres wurde eins der insgesamt zwei Schulgebäude von unseren Elektrikern im Team komplett mit neuer Beleuchtung ausgestattet. Diese Schule wird weiterhin Ziel zukünftiger Fahrten sein, denn hier gibt es noch viel zu tun! Am Abend des 15. September wurden wir dann vom Hausvater des Kinderheims in Ulmu freudig begrüßt. Es war ein herzliches Wiedersehen mit den Kindern und Angestellten, die wir bereits auf unseren letzten beiden Fahrten ins Herz geschlossen hatten. Hier ist in den letzten drei Monaten, dank des unermüdlichen Engagements des Hausvaters, unglaublich viel passiert. Wir wollten unseren Augen nicht trauen, als uns die drei neu entstanden Häuser des Heimes gezeigt wurden. Innerhalb von drei Monaten konnten mit EU-Fördergeldern drei neue Häuser entstehen, die den EU-Richtlinien entsprechen. Von den 56 Kindern, die wir im Oktober und Mai kennen gelernt haben, konnten 20 wieder in ihre Familien integriert werden. Die verbliebenen 36 Kinder sind in die neuen Häuser gezogen. Insgesamt wohnen nun 12 Kinder in einem Haus, die rund um die Uhr von zwei Erziehern betreut werden. Wir durften uns von dem herzlichen und familiären Verhältnis bei unserem Aufenthalt überzeugen. Trotz dieser freudigen Entwicklungen klaffen hier weiterhin große Löcher, was u.a. die Ausstattung der Häuser anbelangt. Hinzu kommen Projekte wie die Errichtung einer heiminternen Bäckerei. Drei Kinder, die zurzeit eine Ausbildung zum Bäcker machen, sollen diese Bäckerei betreiben und damit das Heim sowie den Ort mit Brot und Brötchen versorgen. Um diese Bäckerei ins Leben zu rufen, fehlt es an materieller und finanzieller Hilfe. Diese und ähnliche Projekte stellen einen Umbruch in unserer Arbeit dar. Sie sind für uns der Anfang, die Art und Weise der durch uns geleisteten Hilfe zur Selbsthilfe auf eine andere, neue Stufe zu stellen. Wer die Entwicklung Rumäniens in den letzten Jahren so aufmerksam verfolgen konnte, wie die zahlreichen Mitstreiter der Rumänienhilfe Kleinmachnow, dem ist nicht entgangen, dass sich die Art der benötigten Hilfe in den letzten Jahren grundlegend gewandelt hat: waren anfangs noch elementare Bedürfnisse wie Kleidung, Unterkunft und Verpflegung zu befriedigen, gilt es heute, den gewachsenen gesellschaftlichen Verhältnissen Rechnung zu tragen. Wir wollen es uns u.a. zur Aufgabe machen, zukünftig konkrete Projekte in drei Regionen intensiver und langfristiger zu betreuen, als das bisher der Fall war. Bei diesen Regionen handelt es sich in zwei Fällen um alte Bekannte: Die Gegenden um Surani (Kleiderspendenaktionen) und Calarasi (Kinderheim und Schule), in denen wir bereits aktiv waren und weiterhin sein werden. Mit Hilfe unseres Freundes und Mitstreiters vor Ort, Konstantin Párvu, haben wir den Ort Tomsani für uns entdeckt, der einige Kilometer nördlich von Surani liegt. Am Dienstagnachmittag (16. September) wurden wir vom Bürgermeister, Vizebürgermeister sowie vom Pastor des Ortes empfangen und durch den Ort geführt. In allen drei Regionen warten große und sinnvolle Aufgaben auf uns. Prämisse unserer zukünftigen Arbeit wird mehr denn je Hilfe zur Selbsthilfe sein. Wie dieser Umbruch von Kleiderspendenaktionen zum Entwickeln und Begleiten von Projekten mit der Kirchengemeinde, also mit Euch und Ihnen, gestaltet werden kann, soll unter anderem Thema des Gemeindeabends am 26. September 2003 um 20 Uhr im Gemeinderaum im Jägerstieg 2 sein. Hierzu möchten wir einladen, um über die Zukunft zu diskutieren und Ideen auszutauschen. Es grüßen herzlich aus dem herrlichen Surani Claudia Deglau und Michael Apelt EinladungenFrauenkreis Herzliche Einladung zum jeweils 2. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr. Für den 8. Oktober 2003 steht das Thema noch nicht fest; am 12. November 2003 lädt uns Frau Pfarrerin Rosenthal ein, um über den Umgang mit Leid nachzudenken und darüber ins Gespräch zu kommen. Annette Hartmann Martinsfest Der 11. November naht und damit das Martinsfest. Wie gehabt wollen wir es wieder als gemeinsames ökumenisches Treffen mit der katholischen KiTa und der katholischen Gemeinde St. Thomas Morus begehen. Genaue Informationen zu Beginn, Treffpunkten und Ablauf entnehmen Sie bitte vorher den Aushängen in den Schaukästen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre lassen sich sehr viele Kleinmachnower Familien zu diesem Fest einladen. Eine schöne Tradition ist das Teilen der Martinshörnchen am Feuer. Wir würden uns sehr freuen, wenn uns einige Gemeindebrief-Leser mit dem Backen von Hörnchen unterstützen. (Bitte um Rückmeldung in der Kita Arche; auch Rezeptweitergabe möglich). Annette Hartmann Aus dem Gemeindekirchenrat berichtetDie Arbeit des GKR konzentrierte sich im August auf den Dienstbeginn unseres neuen Pfarrers. Hierzu musste der Gottesdienst und der anschließende Empfang vorbereitet werden. Ein solches Ereignis ist nicht alltäglich, auf jeden Fall ist es ein geschichtliches Ereignis im Leben der Gemeinde. Wir freuen uns, dass der Empfang, an dem viele Vertreter der evangelischen Nachbargemeinden, der Pfarrer der hiesigen katholischen Gemeinde, der Bürgermeister und andere Vertreter des öffentlichen Lebens teilnahmen, die Bedeutung des Ereignisses deutlich werden ließ. Wir möchten uns bei allen, die sich an der Vorbereitung und Durchführung des Gottesdienstes und des Empfangs beteiligt haben, herzlich bedanken. Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Jugendchors, die dem Gottesdienst einen freundlichen und offenen Ausdruck verliehen haben. Außerdem haben wir uns aufgrund eines ausführlichen Gutachtens von Herrn Martin Gürtler und Herrn Michael Apelt, das mit viel Arbeit und großer Liebe zu unserer Dorfkirche erstellt wurde, über die Perspektiven der Renovierung unserer Dorfkirche informieren lassen. Dabei ging es jetzt u.a. um die Probleme, die derzeit Heizung, Orgel und Innenraum verursachen. Der GKR nahm in seiner September-Sitzung einen Bericht von Frau Tabbert über aktuelle Themen des Friedhofs entgegen. Frau Tabbert hat als Leiterin ihre Probezeit beendet. Wir sind froh, eine solch gute und kreative Mitarbeiterin für unserem Friedhof gefunden zu haben. Neben dem Stellenplan für Kleinmachnow befassten wir uns mit der Aufteilung der Arbeitsgebiete der beiden Pfarrer. Pfarrer Duschka wird u.a. die KiTa-Arbeit und die Jugend- und Konfirmandenarbeit der 8. Klasse begleiten, Pfarrer Langhein die Konfirmandenarbeit der 9. Klasse. Beide Pfarrer führen Sprechzeiten ein, zu denen sie in ihren Büros zu erreichen sind. Im Zuge der Neuverteilung der Aufgaben werden auch in den Ausschüssen Umbesetzungen vorgenommen. Die Diskussion hierüber ist noch nicht abgeschlossen. Friedrich Heupel Gottesdienste Oktober/November 2003
* Der Eine-Welt-Stand hat geöffnet KirchenmusikFreitag, 31.10.2003, Dorfkirche, 20.00 Uhr Kammerchor der Kantorei; Solisten; Orchester; Leitung: Karsten Seibt
Ewigkeitssonntag, 23.11.2003, Dorkirche, 17.00 Uhr Großer Chor der Kantorei; Solisten; Orchester; Leitung: Karsten Seibt GemeindeveranstaltungenGemeindenachmittag 12.10.2003 Sonntag, 12.10.2003, 15.00 Uhr, Gemeindehaus im Jägerstieg 2 Unter dem Schatten deiner Flügel Lesung aus dem Tagebuch Jochen Kleppers Gemeindenachmittag 9.11.2003 Gemeindehaus im Jägerstieg 2 Die Neumark und das Sternberger Land Diavortrag von Harald Blaschke Gemeindeseminar zu den Schriften des Neuen Testaments Dienstag, 21.10.2003, um 20.00 Uhr im Gemeindehaus Jägerstieg 2 zum Abschluss des Seminars mit den Pfarrern Elliger, Sonntag, Manntz und Langhein Thema: Kanonbildung Bibelkreis Der Bibelkreis wird ab sofort von Pfarrer Langhein durchgeführt und findet immer mittwochs statt. Pfarrer Elliger, der den Bibelkreis bis jetzt geleitet hat, scheidet auf eigenen Wunsch aus. Freude und TrauerKirchlich bestattet wurden Annalise Müller, 93 JahreHedwig Köther, 90 Jahre Hans Kurt Mundl, 78 Jahre Klaus Philipp, 63 Jahre Ruth Gericke, 77 Jahre Irene Güthling, 95 Jahre Hannelore Knönagel, 72 Jahre Getauft wurden Alexander Kühne, Jonas Radtke, Jakob Fuhrmann, Julius Fischer, Anne-Marie Osing, Anika Powels, Karl HöhneGetraut wurden Stephanie Landis und Jan LehrmannCatherine Keunecke geb. Buschtöns und Ulrich Keunecke Gruppen und KreiseChristenlehre Konfirmandenunterricht Junge Gemeinde (Jugendkeller Jägerstieg 1) Großer Chor, Kammerchor, Jugendchor(ab 8. Klasse), Kinderchor (3.-7. Klasse), Kinderchor (1.-2. Klasse) KDV-Beratung Biblischer Gesprächskreis für junge Erwachsene Kreis für Gemeindearbeit Mutter-Kind-Kreis Bibelkreis Literatur-Gesprächskreis Frauenkreis Treffpunkt aller Gemeindegruppen (außer Junge Gemeinde) ist das Gemeindehaus im Jägerstieg 2. AnsprechpartnerPfarrer, Herr D. Langhein Pfarrer, Herr J. Duschka Kantor, Herr K. Seibt Diakon, Herr M. Bindemann Kirchwart, Herr P. Schönfeld Kindertagesstätte Arche, Frau Anette Hartmann Kirchenbüro, Frau U. Mehler Friedhofsbüro, Frau B. Jungbär ImpressumHerausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow Letzte Aktualisierung
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