Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow
Gedanken zum Monatsspruch FebruarFreut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind. Anlässe gibt es viele. Jesu Jünger freuen sich zum Beispiel über ihren Erfolg bei den Menschen und ihre Macht über die bösen Geister. Jesus hatte sie zuvor ausgesandt, um den Menschen die Botschaft von der nahen Gottesherrschaft zu bringen. Nun sind sie zurückgekehrt und freuen sich darüber, was sie ausgerichtet haben. Daraufhin spricht Jesus zu ihnen: Darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind. Weshalb sollen sie sich über ihren eigenen Erfolg nicht freuen dürfen? Hat Jesus etwas gegen die Freude der Menschen? Bestimmt nicht! Doch er will neben aller überschwänglichen Freude dennoch zum Nachdenken darüber anregen, auf welcher Grundlage diese basiert. Schauen wir auf die Jünger, so schlägt ihre Freude nach der Gefangennahme Jesu ganz schnell in Furcht und Erschrecken um. Erfolge können mitunter sehr kurzlebig sein und ein Glücksmoment ganz schnell wieder verloren gehen. Denken Sie an die vielen Tausenden Urlauber, die gerade zu Weihnachten in einem irdischen Paradies Urlaub machen wollten, und während der Flutkatastrophe die Hölle auf Erden erlebten. Jesus will bestimmt den Jüngern und auch uns nicht die Freude nehmen. Er will uns aber in einer sich immer schneller verändernden und damit unsicheren Welt, in der die Freude des einen schnell zum Leid eines anderen werden kann, auf einen sicheren Grund hinweisen. Dies geschieht mit dem Bild vom Himmel, in dem unsere Namen geschrieben sind. In unserer Taufe wird dieser Name vor Gott ganz laut ausgesprochen. Er wird in das Buch des Lebens, wie es in einem Tauflied heißt, eingeschrieben. Dies ist ein Bild für unsere Hoffnung, dass wir, was immer mit uns auf dieser Welt passiert, bei Gott gut aufgehoben sind. Heute wissen wir noch nicht, ob der Grund unserer Freude auch morgen anhalten wird. Wir wissen aber, dass unser Leben nicht allein von dieser Freude abhängt. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind. Diese Freude macht den Blick bereits auf übermorgen frei, so dass wir die heutigen Anlässe nicht einfach als selbstverständlich hinnehmen, sondern dankbar dafür sind und uns wahrhaft freuen können. Das klingt fast wie eine Warnung, die Jesus dem Jünger Petrus sagt, eingeleitet mit dem Vers 31: Simon, Simon, siehe, der Satan begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. Pfr. J. Duschka Nachrichten/Beiträge/BerichteHören im Gottesdienst Seid nicht nur Hörer, sondern auch Täter des Wortes so ermahnt uns der Schreiber des Jakobusbriefes. Alles richtig. Aber das Wort überhaupt hören zu können, wäre manchmal auch schon ganz schön. Spaß beiseite: Manche unter uns haben Schwierigkeiten mit ihrem Gehör und können daher nicht alles verstehen, was in unseren Gottesdiensten gesagt wird. Der eine oder die andere mag sich daher manchmal sogar ein wenig ausgeschlossen von dem zuweilen auch recht lebhaften Treiben ringsherum fühlen. Dem will der Gemeindekirchenrat grundsätzlich abhelfen. Wir denken darüber nach, zunächst einmal in der Auferstehungskirche eine Induktionsschleife für Schwerhörige einzurichten. Dies würde es Menschen mit Hörgeräten ermöglichen, sich im Gottesdienst ihre individuell benötigte Lautstärke einzustellen. Im Hinblick auf die durch einen derartigen Einbau anfallenden Kosten würden wir zuvor gerne feststellen, wie viele Menschen, die an unseren Gottesdiensten teilnehmen, durch eine solche Einrichtung eine Verbesserung ihrer Situation erfahren und am Gottesdienst besser teilnehmen könnten. Wir sind dabei auf Ihre Unterstützung angewiesen; bitte seien Sie so freundlich und helfen Sie uns, einen Überblick zu gewinnen, indem Sie sich im Gemeindebüro melden. Vielen Dank. Passionsandachten Auch in diesem Jahr laden wir wieder in der Passionszeit zu speziell gestalteten Andachten ein. Diese Andachten finden jeweils freitags um 19.30 Uhr in der Auferstehungskirche statt. Sie bieten die Möglichkeit zur Einkehr und strukturieren diese wichtige Zeit auf die Karwoche hin. Termine: 18.2., 25.2., 11.3. und 18.3.2005 Pfr. J. Duschka Weltgebetstag Zum Weltgebetstag laden Frauen aller Konfessionen ein. Das diesjährige Gastgeberland ist Polen. Wir werden die vorgeschlagene Gebetstagsliturgie beten und es wird Einblicke in unser östliches Nachbarland, landestypische Köstlichkeiten und den Eine-Welt-Stand geben. Wir treffen uns in den Räumen der katholischen Kirche (Hohe Kiefer 113) am Freitag, dem 4.3.2005, um 19.30 Uhr. Auch Sie sind herzlich eingeladen! Martin Bindemann Gäste aus Brasilien In der Zeit vom 24.1. bis 3.2.2005 können wir Gäste aus Brasilien begrüßen. Als Reaktion auf das Workcamp im Oktober 2003 werden 10 junge Menschen aus Curitiba bei uns sein. Wenn Sie Interesse haben, können Sie gerne am Programm, auch an einzelnen Angeboten, teilnehmen. Im Gemeindehaus, den Schaukästen und im Internet unter www.brasilienkreis-teltow.de finden Sie die aktuellen Angebote. Besonders möchte ich zu den Abenden der Begegnung einladen. Diese finden an drei aufeinanderfolgenden Freitagen statt: Freitag, 8.1.2005, 20 Uhr, Teltow Siedlungskirche Freitag, 4.2.2005, 20 Uhr, Teltow Siedlungskirche Freitag, 11.2.2005, 20 Uhr, Auferstehungskirche Kleinmachnow Hinter der Bezeichnung Labyrinth der Armut verbirgt sich ein Projekt von Konfirmanden und Junger Gemeinde. Die Besucher werden mit verschiedenen Einflüssen und Auswirkungen von Armut konfrontiert. Sie sind eingeladen, dieses Labyrinth zum Eröffnungsabend oder nach den Gottesdiensten zu erleben. Die Eröffnung findet am Freitag, den 11.2.2005, statt. Nach dem Gottesdienst am 20.2.2005 wird das Labyrinth der Armut geschlossen. Martin Bindemann Konfirmandenwochenende Am Wochenende vom 4. bis 6. Februar 2005 werden sich alle Konfirmandengruppen der 7. 9. Klasse mit dem Thema Monotheistische Religionen beschäftigen. Wir haben Gäste aus dem Judentum, dem Islam und der christlich-orthodoxen Religion eingeladen.
Martin Bindemann Osternacht Am Karsamstag, dem 26. März 2005, wollen wir die Osternacht feiern. Beginn ist 20 Uhr im Gemeindehaus, Jägerstieg 2. Nach einer Andacht laden wir ein zum Abendessen. Später wollen wir uns mit dem Thema der Auferstehung befassen. Ein Osterfeuer und ein Nachtspaziergang sind ebenso geplant wie das traditionelle Osterbrotbacken. Martin Bindemann Neuer Zivildienstleistender Hallo, liebe Kirchengemeinde! Mein Name ist Christian Schröter, und ich bin der neue Zivildienstleistende. Ich bin 18 Jahre alt und komme aus der Nachbargemeinde Stahnsdorf. Mein größtes Hobby ist der Fußball, und seit neuestem gehört auch Autofahren dazu. Ich bin jetzt seit knapp zwei Wochen in der Kirchengemeinde, und es macht mir sehr viel Spaß. Ich freue mich daher schon auf den Rest meines Zivildienstes. Mit freundlichen Grüßen Christian Schröter Gruß aus Schopfheim Achtzehn Gäste waren, es, die wir im letzten Mai aus Schopfheim bei uns begrüßen konnten. Die beiden Pfarrer, Kai Tilgner und Matthias Weber, die erst seit einem Jahr in Schopfheim tätig sind, hatten sich entschlossen, mitzukommen, auch wenn wir vorgeschlagen hatten, die kirchliche Partnerschaft offiziell für beendet zu erklären. Von ihnen erhielten wir als Gastgeber zu Weihnachten einen Brief; in ihm heißt es: Oft denken wir an die Tage bei Ihnen zurück. Für uns zwei ‚Kleinmachnow-Neulinge’ waren es sehr eindrückliche Tage. Wir haben Ihre Gastfreundschaft genossen, viel Sehenswertes gesehen und vor allem einen Eindruck erhalten von dem, was Sie als Menschen und Gemeinde im ehemals deutsch-deutschen Grenzgebiet geprägt hat. Das hat uns sehr bewegt und zum Nachdenken gebracht. So gehören die Tage in Kleinmachnow zum besonderen Schatz der Erinnerzungen, die uns aus dem nun zu Ende gehenden Jahr 2004 begleiten werden. Bei einem Nachtreffen haben wir als Schopfheimer Gruppe ins Auge gefasst, Sie nächstes Jahr (2005) zu einem Besuch nach Schopfheim einzuladen. Vorschlagen möchten wir dafür das Wochenende 2./3. Juli mit entsprechend angehängten oder vorgeschalteten weiteren Tagen. An diesem Wochenende feiert unser Alten- und Pflegeheim sein Jahresfest und lädt dazu Delegationen der Partnergemeinden Schopfheims ein. Da wäre es doch schön, wenn wir kirchlicherseits Gastgeber für Sie aus Kleinmachnow sein könnten. Wir würden dann ein hoffentlich ebenso ansprechendes kulturelles Programm vorbereiten und Raum für Gespräche und Arbeit an einem zu vereinbarenden Thema einplanen. Wir geben diese Einladung wunschgemäß in unsere Gemeinde hinein. Wenn Sie Interesse an einer gemeinsamen Fahrt und Begegnung in Schopfheim haben (vom 30. Juni bis zum 4. Juli 2005), dann melden Sie sich bitte schriftlich oder telefonisch beim Ehepaar Casperson, Am Hochwald 27, Tel. 2 40 02. Von ihm können Sie nähere Informationen erhalten. Einladung zur MitarbeitBitte um Hilfe beim Schreiben von Urkunden Unsere Gemeinde wächst stetig. Dies ist ein Grund zur Freude, ist aber auch mit immer mehr Arbeit verbunden. Dies zeigt sich u.a. durch einen enormen Anstieg der Taufen und Konfirmationen in den letzten Jahren. Wer könnte uns hier beim Schreiben von Urkunden helfen? Kindergottesdienst Wie Sie wissen, wird Kindergottesdienst parallel zu jedem Sonntagsgottes |
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