Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow
Gedanken zum Monatsspruch Mai 2005Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet (Apostelgeschichte 2,42) Ich will Ihnen von Menschen erzählen, die miteinander leben. Sie treffen sich zu verschiedenen Zeiten und reden miteinander über die kleinen und großen Sorgen, die man bei der Erziehung der eigenen Kinder erfährt über ganz alltägliche Dinge, wie man zum Beispiel die günstigste Busverbindung in die Stadt herausfinden kann über Ereignisse, die in der Vergangenheit bewegt haben oder die man für die Zukunft erwartet über Fragen des Glaubens und der Verantwortung in der Gesellschaft über einen gemeinsamen Bekannten, der krank ist und sich auf einen Besuch freuen würde über Veranstaltungen, die man gemeinsam besuchen will ... Da geht es nicht immer nur harmonisch zu da gibt es auch Fragen und Auseinandersetzungen da ist es manchmal schwer, den gemeinsamen Weg zu finden da wird miteinander gestritten da geht man auch schon mal auseinander, ohne eine Einigung erzielt zu haben. Sie meinen, solche Menschen gibt es überall auf der Welt? Richtig! Aber das macht die Sache noch nicht interessant. Vielmehr finde ich es spannend, dass es solche Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung gibt. Ich erlebe sie beim Sonntagsgottesdienst, beim Konfirmandenunterricht, bei der Christenlehre, in der Kita Arche, in der Bibelstunde, beim Kochkreis, bei einem der Chöre, bei der Jungen Gemeinde, beim Verteilen des Gemeindebriefes oder beim Besuchskreis, in der Brasilien- oder Rumäniengruppe ... Allen ist gemeinsam, dass sie unter dem Dach der Kirchengemeinde Kleinmachnow ein Zimmer gefunden haben. Die Botschaft von der Liebe Gottes, die Jesus sagt; Die Gemeinschaft, die durch Gottes guten Geist zusammengehalten wird; Das Brotbrechen beim Abendmahl oder beim gemeinsamen Essen und Trinken; Das Gebet, in das ich mich selbst und alle andern eingeschlossen weiß. Das ist die gemeinsame, verbindliche Grundlage für alles und für alle in der Gemeinde. Neu ist das nicht, aber ich bin froh, dass es ist. Nicht irgendwo, sondern direkt bei uns. Der Monatsspruch für Mai ist keine neue Grundordnung, auch keine Ermahnung und schon gar kein Gesetz. Es wird einfach erzählt, wie die Gemeinde im Namen Jesu lebt. Und das macht mich hellhörig und neugierig. Deshalb will ich in den einzelnen Zimmern unter dem Dach der Kirchengemeinde Kleinmachnow nicht nur mal eben vorbei schauen, sondern ich will unter diesem Dach leben. Sie können viele Möglichkeiten der Gemeinschaft entdecken, wenn Sie den Gemeindebrief durchstöbern. Ich lade Sie jedenfalls ein, in der Gemeinde Jesu Christi in Kleinmachnow zu leben. Bleiben und beständig damit verbinde ich die Vorstellung von Sicherheit und Verlässlichkeit. Darum geht es im Monatsspruch und es gilt nicht nur für den Mai 2005. Pfr. D. Langhein Nachrichten/Beiträge/BerichteEine Partnerschaft mit Leben erfüllt Im Rahmen der Partnerschaft der Kirchengemeinden Teltow und Kleinmachnow mit der brasilianischen Stadt Curitiba waren zehn junge Menschen aus Brasilien für drei Wochen unsere Gäste. Eine etwa 20-köpfige Gruppe hatte sich knapp ein Jahr auf diesen Besuch vorbereitet. Wir waren sehr gespannt und die Freude war groß, als wir am 24. Januar am Flughafen Tegel unsere Gäste begrüßen konnten. Die erste der drei Wochen mit unseren Gästen war geprägt von Seminararbeit. Wir arbeiteten an biblischen Themen und beschäftigten uns mit brasilianischer und deutscher Geschichte; wir stellten die Frage nach Hoffnungen, Wünschen, Sehnsüchten und Zielen von Jugendlichen. In der zweiten Woche wurden die Seminare durch Exkursionen vertieft. Wir besuchten das Anti-Kriegs-Museum in Berlin und waren in Potsdams Gärten und Schlössern ebenso zu Gast wie im Haus der Wannsee-Konferenz. Weitere Programmpunkte waren eine spannende Diskussion mit einem Mitglied der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen sowie eine Führung durch den Bundestag. Die Gedenkstätte Checkpoint Charlie durfte auch nicht fehlen. In der dritten und letzten Woche wurden unsere Gäste in den Gruppen der Kirchengemeinden, einzelnen Schulklassen, dem Teltower Heimatmuseum, der Jugend-Kunst-Schule, bei den Bürgermeistern unserer Orte und dem Verein Teltow ohne Grenzen erwartet. Zu besonderen Höhepunkten entwickelten sich die Freitagabende, die jeweils als Abend der Begegnung ausgestaltet waren. Bei den immer gut besuchten Veranstaltungen wurde gesungen, getanzt, Puppentheater geschaut, erzählt, musiziert, diskutiert, gegessen und getrunken. Zum letzten Abend der Begegnung wurde ein Erlebnisparcours mit dem Titel Labyrinth der Armut eröffnet. KonfirmandInnen und Junge Gemeinde aus Kleinmachnow hatten sich anlässlich des Besuches dem Thema Armut gestellt. Anhand exemplarischer Darstellungen zu den Themen Analphabetismus, Sucht, Kriminalität und Kinderarbeit konnten sich die BetrachterInnen in insgesamt vier sehr kreativ gestalteten Erlebnisräumen mit der Frage beschäftigen, was es hier wie in Brasilien bedeutet, von Armut betroffen zu sein. Am Ende ihres dreiwöchigen Aufenthaltes waren unsere Gäste längst zu Freunden geworden; der Abschied am 13. Februar ist uns entsprechend schwer gefallen. Unser ganz besonderer Dank gilt den Gastgeberfamilien, die alle Verständigungsschwierigkeiten mit unglaublicher Energie überwindend zu echten Familien wurden, in den sich unsere Gäste zuhause und aufgenommen fühlten. Aber auch allen anderen, die vorbereitet, gedacht, geplant, organisiert, begleitet, betreut, unterstützt, gespendet und in sonst irgendeiner Weise diese Wochen ermöglicht haben, sagen wir ein herzliches Dankeschön im Namen der Kirchengemeinden Teltow und Kleinmachnow und im Namen unserer brasilianischen Freunde. Alle, die mehr wissen möchten oder die nun neugierig auf die Arbeit des Brasilienkreises geworden sind, können sich unter: www.brasilienkreis-teltow.de mit Informationen versorgen. Martin Bindemann Gemeindekirchgeld 2005 ein Nachtrag zum letzten Gemeindebrief Einige werden sich über den eingelegten Überweisungsträger im Februar-März-Gemeindebrief gewundert haben. Andere haben das erwartet, weil es in den vergangenen Jahren auch so gewesen ist. Alle haben jedoch Informationen zu dem Gemeindekirchgeld vermisst. Das ist ein Versäumnis unsererseits gewesen, für das ich Sie um Entschuldigung bitte. Leider war es im Zusammenhang mit der Fertigstellung des letzten Gemeindebriefes nicht mehr zu korrigieren. Deshalb will ich an dieser Stelle einige Informationen zum Gemeindekirchgeld geben. Die Bitte um das Gemeindekirchgeld richtet sich an alle, die nicht zur Lohn- bzw. Einkommensteuer herangezogen werden (z.B. Rentner, Studierende, Hausfrauen oder Arbeitslose). Die Landessynode unserer Kirche hat empfohlen, das Kirchgeld auf 5 % der Januareinkünfte für das Jahr zu bemessen. Das heißt : 400,00 EUR Rente im Januar entspricht 20,00 EUR Kirchgeld für das Jahr. Das Kirchgeld bleibt 100%ig zur Verfügung in der Kirchengemeinde. So haben wir in den vergangenen Jahren einiges leisten können, was ohne das Gemeindekirchgeld nicht möglich gewesen wäre. Zum Beispiel der Gemeindebrief, oder die Baumaßnahmen im Gemeindehaus, oder vor einiger Zeit die Anschaffung von zusätzlichen Gesangbüchern. Wir müssen davon ausgehen, dass die Mittel, die uns die Landeskirche aus dem Kirchensteuereinkommen zuweist, in den nächsten Jahren weiter drastisch sinken werden. Das hängt mit dem allgemeinen Rückgang des Steueraufkommens zusammen und ist von uns nicht zu beeinflussen. Ich bitte Sie auch in diesem Jahr freundlich um das Gemeindekirchgeld, damit wir das Angebot zum Leben in der Kirchengemeinde Kleinmachnow fortführen können. Für Ihre Überweisung können Sie den Vordruck verwenden, der im letzten Gemeindebrief eingelegt war. Wenn Sie auf das Konto der Kirchenkasse Kleinmachnow Mittelbrandenburgische Sparkasse direkt überweisen, vergessen Sie bitte nicht, den Verwendungszweck Gemeindekirchgeld anzugeben. Natürlich können Sie das Gemeindekirchgeld auch im Gemeindebüro einzahlen. Für die Zahlung des Gemeindekirchgeldes können Sie eine Spendenbescheinigung erhalten (bis zu 50,00 EUR gilt die Durchschrift des Überweisungsträgers als Beleg). Ich danke allen, die die Arbeit der Kirchengemeinde Kleinmachnow auf diese Weise unterstützen. Lassen Sie sich einladen zum Leben in der Gemeinde und bleiben Sie Gott befohlen und von ihm behütet . Pfr. D. Langhein 29. Rumänien-Hilfstransport nach Ulmu Es ist wieder einmal soweit: Die Vorbereitungen für den Hilfstransport vom 29.4. bis 5.5.2005 nach Ulmu sind in vollem Gange. Auch in diesem Jahr wollen wir konkret und direkt helfen. Unsere Freunde und Partner erwarten uns. Wir möchten Ihnen die wichtigsten Ziele der bevorstehenden Fahrt vorstellen. Die Unterstützung des Kinderheimes in Ulmu hat wie in den vergangenen Jahren oberste Priorität. Nachdem wir im vergangenen Jahr jedes Kind mit Winter- und Sommerkleidung, Sportschuhen und Jogginganzügen versorgen konnten, wollen wir in diesem Jahr jede Außenwohngruppe mit gut erhaltener PC-Technik ausrüsten. Zudem werden wir in jedem neuen Haus (welches je eine Außenwohngruppe beherbergt) einen Bereich zum Verweilen einrichten. Den wunderbar funktionell gestalteten neuen Häusern dem europäischen Baustandard entsprechend fehlt es trotz der ausreichend vorhandenen Spielsachen an gemütlichen Räumen, in denen die Kinder sich zurückziehen können. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die im vergangenen Jahr eingebauten Schränke den Kindern große Freude bereiten. Sie sind sehr stolz darauf, einen eigenen Schrank mit einem eigenen Schlüssel zu haben. Weiterhin steht der Ausbau der Stallungen und die Errichtung der Lehrwerkstatt/Tischlereiwerkstatt, insbesondere der Erwerb von technischem Gerät und der Kauf von dringend benötigtem Baumaterial vor Ort auf dem Programm. Außerdem vereinbarten wir mit Herrn Birjaru, dem Leiter des Heimes, der mittlerweile ein guter Freund ist, mit den Kindern den Zoo von Bukarest zu besuchen. Dies wird eine ungewöhnliche Unternehmung sein, da keines der Kinder in der Vergangenheit über die Grenzen seines kleinen Dorfes hinaus gekommen ist. Als neue Aufgabe für die Fahrten in den Bereich von Ulmu werden wir in Zusammenarbeit mit dem Pfarrer des Ortes fünf Not leidende Familien besuchen. Diese werden durch den Geistlichen benannt und durch unsere Kirchengemeinde im Oktober 2005 mit den wichtigsten Dingen bedacht. Dankbar sind wir dafür, dass die konkrete Hilfe nach Rumänien nun schon seit 14 Jahren durch Ihre Hilfe und durch Ihre Spenden getan werden konnte. Wir bitten Sie, uns auch weiterhin zu unterstützen. Ihre Spende wird im Gemeindebüro gern entgegengenommen oder Sie überweisen auf das Konto der Kirchenkasse Kleinmachnow: Mittelbrandenburgische Sparkasse Verwendungszweck: Rumänienhilfe. Natürlich können Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung erhalten. Wir freuen uns darauf, Ihnen nach unserer Reise von den Erfahrungen des 29. Hilfstransportes berichten zu können und mit Ihnen über die Fortführung des Projektes nachzudenken. Zu diesem Termin laden wir Sie herzlich ein: Sven Wagner Führung auf dem Waldfriedhof Am 28.5.2005 um 14 Uhr findet auf dem Waldfriedhof gemeinsam mit dem Teltower Heimatfreundekreis eine Führung statt. Gezeigt werden unter anderem Gräber von Kleinmachnowern Persönlichkeiten wie Maxie Wander, Walter Janka, Dieter Mehlhardt und andere. Der Soldatenhain sowie die Waldkapelle werden ebenfalls besichtigt. Die Besucher treffen sich am Eingangstor und werden dann durch die Friedhofsleiterin Frau Tabbert begrüßt. Bericht aus dem GemeindekirchenratEin wesentlicher Tagesordnungspunkt der Sitzung des GKR im Februar 2005 war die Nachbereitung des diesjährigen Neujahrsempfangs. Mit einer gewissen Betrübnis stellten wir fest, dass dieser nicht die erwartete Resonanz gefunden hat. Um im nächsten Jahr wieder an frühere Erfolge anknüpfen zu können, haben wir zum einen mit dem 8. Januar 2006 einen Termin gewählt, der näher am Jahresanfang und weiter von den Winterferien entfernt liegt. Zum anderen sollen im kommenden Jahr die Redebeiträge besser aufeinander abgestimmt und der Empfang insgesamt kürzer gehalten werden. In der Sitzung wurde außerdem die neue Gebührenordnung für den Friedhof beschlossen. In der Märzsitzung wurde das Wirtschaftsergebnis des Friedhofs vorgestellt und den Verwaltungsmitarbeiterinnen diesbezüglich Entlastung erteilt. Des Weiteren beschloss der GKR die Durchführung der notwendigen Sanierungsarbeiten sowohl am Turm der Dorfkirche mit einem finanziellen Volumen von 100.000,-- EUR als auch an der Kapelle des Waldfriedhofes, deren voraussichtliche Kosten 111.300,-- EUR betragen werden. Letztere werden erfreulicherweise von der Kommune mit einem Zuschuss von 70.000,-- EUR mitgetragen; hinsichtlich der Turmsanierung bleiben wir wegen der noch fehlenden 6.000,-- EUR auf weitere Spenden aus der Gemeinde angewiesen. Schließlich wurde der Gemeindebeirat benannt: Ihm werden Herr Apelt, Frau von Bülow, Frau und Herr Dr. Casperson, Frau und Herr Elliger, Frau und Herr Kern, Frau Krajewski, Frau Nieter, Frau Tabbert, Frau Waldmann, Frau Wangemann, und Frau Katrin Walter angehören. Der GKR freut sich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit diesem Gremium. Gottesdienste April/Mai 2005
KirchenmusikSonnabend, 16.4.2005, Dorfkirche Kleinmachnow, 17 Uhr Sonnabend, 23.4.2005, Auferstehungskirche, 18 Uhr Zum Gedenken an den Tag der Befreiung am 8.5.1945: Sonntag, 1.5.2005, Dorfkirche, 20 Uhr Frank Martins Oratorium In terra pax am 1. Mai 2005 in der Dorfkirche Kleinmachnow Frank Martin (geb. 1890, gest. 1974, schweiz. Komponist), hat in einer kurzen Rückschau die Entstehungsgeschichte und Intentionen seines Meisterwerkes In terra pax (Uraufführung: 7. Mai 1945, Radio Genf) zu dieser Komposition beleuchtet. Schon zu Beginn des Sommers 1944, als der Krieg noch andauerte, bat mich Herr René Dovaz, Direktor des Radios Genf, ein Chorwerk zu schreiben, das unmittelbar, nachdem das Ende der Feindseligkeiten verkündet worden wäre, gesendet werden sollte. Selbstverständlich konnte es nur ein religiöses Werk sein. Diese Bitte erfüllte mich mit Freude, aber noch mehr vielleicht mit Angst. Denn ich mußte nicht nur die Vorstellung von Krieg und Frieden, und den Ausdruck allen Leidens und aller Freude vor Augen haben, sondern auch das Gefühl der Völker im Augenblick dieser ungeheuren Erleichterung, dieses momentanen Rausches, die diese wunderbare Nachricht verursachen mußte. Ja, noch mehr, es war ganz unmöglich vorauszusehen, welche Form dieses große Ereignis annehmen würde. Nur eines war sicher: Die Feindseligkeiten würden aufhören. So sollte ich im Sommer 1944 im Vorausblick auf die langersehnte Stunde beschwören: Die überschäumende Freude des Augenblicks, die Angst vor der Zukunft, die unendliche Traurigkeit über all die Verwüstungen des Krieges. Ich entschloß mich, mein Werk aus vier Teilen zusammenzusetzen und in der Bibel nach geeigneten Texten zu suchen. Der erste Teil handelt vom Krieg selbst, den die Propheten als die Folge des Zornes Gottes betrachten. Der zweite bringt die Ankündigung der Befreiung, den Freudenausbruch eines Volkes, das eine erneuerte Hoffnung und neues Leben in sich fühlt. Der dritte Teil führt einen gänzlich neuen Gedanken ein: Die Vorstellung von Christus. Sie ist weitgehend den Prophezeiungen des Jesaias entnommen, der den Diener des Ewigen Gottes als einen Verachteten beschreibt, als ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird. Diesem Text wird Antwort durch einige Aussagen Christi, die auf der Notwendigkeit von Vergebung und Liebe als Bedingungen für einen wahren Frieden bestehen. Der Chor endet dann mit dem ‚Vater unser’. Der vierte Teil schließlich beschwört, indem er sich von den weltlichen Angelegenheiten befreit, den neuen Himmel und die neue Erde, wo alle Tränen getrocknet sein werden, wo es keine Schreie, kein Leiden mehr geben wird. Er endet mit der mystischen Behauptung: ‚Heilig, heilig, heilig ist Gott der Allmächtige’. Ich glaube nicht, daß ich, während ich dieses Oratorium komponierte, jemals irgendwelche Illusionen über die Art des Friedens hatte, der dem Ende des Krieges folgen würde. Aber dieser Mangel an Illusion konnte mich nicht an dem Versuch hindern, den Übergang von tiefster Verzweiflung zur Hoffnung auf eine leuchtendere Zukunft auszudrücken. Und das bedeutete dann, daß ich in den Worten Christi die absolute Forderung nach Vergebung wie sie in seiner Lehre enthalten ist aussage, ohne die ein wirklicher Friede unfaßbar ist. Aber diese Forderung ist so hoch, daß ihre allgemeine Verwirklichung auf Erden ohne das Wunder einer vollständigen Umwandlung des menschlichen Denkens und Fühlens nicht vorstellbar ist. So kann für uns ein wahrer Friede nur eine Hoffnung, eine Bestimmung, ein Glaube sein, eine Brücke, die in eine unsichere Zukunft geschlagen wird, eine Zukunft, die wir uns aber schon vorstellen müssen, wenn wir auch an ihre materielle und irdische Verwirklichung nicht glauben können. So, glaubte ich, konnte das Ende der Feindseligkeiten gefeiert werden, abgesehen von den ganz natürlichen und spontanen Äußerungen der Freude Tausender, die Fahnen schwingend durch die Straßen gingen. Es ist, wenn man so will, ein Werk für eine bestimmte Gelegenheit. Ich selbst habe es nie als ein solches betrachtet: Die Probleme, die Krieg und Frieden aufwerfen, sind ewig. Es gibt nicht nur militärische Kriege, und ist Friede nicht eine ständige Sehnsucht unserer Seelen? GemeindeveranstaltungenGemeindenachmittage Die Gemeindenachmittage finden um 15 Uhr im Gemeindehaus statt. Sonnabend, 9. April 2005 Sonnabend, 21. Mai 2005 G o l d e n e K o n f i r m a t i o n Wir laden Sie herzlich ein, am 2. Oktober 2005 mit uns die Goldene Konfirmation zu feiern. Bitte melden Sie sich im Büro der Kirchengemeinde bei Frau Mehler. (Tel. 2 28 44) Treff am Dienstag Ich möchte Sie ganz herzlich zu unseren nächsten Terminen beim Treff am Dienstag einladen. Kurz nach Ostern möchte ich am 12.4.2005 mit Ihnen über unsere Auferstehungshoffnung ins Gespräch kommen. Woraus speist sich diese? Welche biblischen Texte sind dafür wesentlich? Wie geht man in der modernen Theologie damit um? Der nächste Termin am 10.5.2005 ist kurz vor Pfingsten. Dieses Fest feiert den Ursprung der christlichen Kirche in Jerusalem. Aus diesem Anlass möchte ich mit Ihnen der Bedeutung dieser Stadt für uns Christen aber auch für Juden und Muslime nachgehen. Dies wird durch Arbeit an biblischen Texten geschehen, die durch Dias aus dem heutigen Jerusalem illustriert werden. Die Abende beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Pfr. J. Duschka Frauenkreis Wir treffen uns jeden 2. Mittwoch im Monat um 20 Uhr im Gemeindehaus, Jägerstieg 2. Wir möchten mit unseren Angeboten viele Frauen erreichen und laden besonders auch die Frauen anderer gemeindlicher Kreise und des Gemeindenachmittags zu nachfolgenden Themen ein (Mitfahrgelegenheiten werden gern organisiert): Am 13. April 2005 wollen wir uns der alttestamentlichen Weisheit zuwenden. Zwischen Salomo und Hiob, zwischen antiken Bildungsidealen und tiefen Glaubenszweifeln sind reiche Schätze der Erfahrung zu finden, die Menschen auf der Suche nach einem Weg mit Gott gesammelt und aufbewahrt haben. Diesen Abend wird Frau Dr. Dorothea Sitzler-Osing, Theologin und Religionswissenschaftlerin, leiten. Am 11. Mai 2005 heißt das Thema: Füße auf weitem Raum von verschiedenen Weisen, im Leben zu stehen. Frau Elisabeth Feldtkeller, Theologin und Referentin der Frauen- und Familienarbeit Berlin-Brandenburg, führt durch diesen Abend mit Bibelgespräch, Körpererfahrung und Tanz. Wir wollen Annäherungen an das Menschenbild der Bibel mit Hilfe des hebräischen Urtextes versuchen, um die tiefe Leibverbundenheit herauszuhören, die die Bibel und die Botschaft Jesu prägt. Um die Unkosten zu decken, müssen wir an diesem Abend um eine Spende bitten. Juliane Winzer Freude und TrauerKirchlich bestattet wurden Erich Wilhelm, 84 Jahre Konfirmation 2005 Am 10. April 2005 ist der Tag der Konfirmanden. In zwei Gottesdiensten (um 10.00 Uhr und um 12.00 Uhr) wollen wir das Bekenntnis der jungen Menschen mit ihnen feiern und ihnen Gottes Segen und seine Gegenwart zusagen. Es werden konfirmiert:
Wir begleiten die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit unserer Fürbitte vor Gott und mit der Einladung zum Leben in der Kirchengemeinde Kleinmachnow. Gruppen und KreiseChristenlehre Konfirmandenunterricht Junge Gemeinde (Jugendkeller Jägerstieg 1) Großer Chor, Kammerchor, Jugendchor (ab 8. Klasse), Kinderchor (4.-7. Klasse), Kinderchor (2.-3. Klasse), Kinderchor (1.-2. Klasse) KDV-Beratung Biblischer Gesprächskreis für junge Erwachsene Kreis für Gemeindearbeit Mutter-Kind-Kreis Bibelkreis Literatur-Gesprächskreis Frauenkreis Männerkochkreis Treff am Dienstag Treffpunkt aller Gemeindegruppen (außer Junge Gemeinde) ist das Gemeindehaus im Jägerstieg 2. AnsprechpartnerPfarrer, Herr D. Langhein Pfarrer, Herr J. Duschka Kantor, Herr K. Seibt Diakon, Herr M. Bindemann Kirchwart, Herr P. Schönfeld Kindertagesstätte Arche, Frau Anette Hartmann Kirchenbüro, Frau U. Mehler Friedhofsbüro, Frau B. Jungbär ImpressumHerausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow Letzte Aktualisierung
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