Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow
Gemeindebrief Dezember 2006/Januar 2007 (Auszüge)
Gedanken zur Monatsspruch Januar„Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude aus den Quellen des Heils.“ (Jesaja 12,3) Alle Jahre wieder freue ich mich auf die Adventszeit mit ihren Düften und Liedern, den glänzenden Augen der Kinder voller Vorfreude, dem Hauch von Frieden, der wie Schnee über der Erde liegt. Doch je näher dann der Advent rückt, desto weniger bleibt von dieser Freude übrig und immer mehr Stress und Ärger machen sich breit. Da denke ich so manches Mal, in welch einer verrückten Welt leben wir? Gerade in der Zeit, in der wir uns besinnlich auf die Botschaft der Liebe und des Friedens vorbereiten könnten, verfallen wir in die größte Hektik des Jahres. So ist Weihnachten nicht nur das erfreuliche Familienfest, sondern auch die hohe Zeit des Streits und der Zerwürfnisse. Über dieser Zeit steht in diesem Jahr mit dem Monatsspruch ein Wort des Propheten Jesaja: Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude aus den Quellen des Heils. Dieser Vers stammt aus einem Danklied, das auf die große messianische Weissagung des Kapitels 11 mit der Ankündigung des Friedensreiches folgt. Ein „Reis aus dem Stamm Isais“ ist aufgegangen, die tränenreiche Wüstenzeit mit Krieg und Elend hat ein Ende, nun werden die Israeliten Wasser der Freude aus den Heilsquellen schöpfen können. Ursprünglich wurde dieses Danklied für jene gedichtet, die sich von den Assyrern bedroht fühlten. Doch auch viele nachfolgende Generationen bezogen es auf sich, denn in der Geschichte des Volkes Israel wechselten sich viele Male Not und Elend mit Zeiten voller Hoffnung und Heil ab. Dennoch wurden und werden die Israeliten nicht müde, dieses Heilswort auf sich zu beziehen und daraus neue Kräfte auch in mühsamen Zeiten zu schöpfen. Weshalb tun wir uns alle Jahre wieder den Stress und die Mühe der Vorbereitungen im Advent an? Weil jene Heilszusage Jesajas auch uns heute noch gilt. Wir können dieses Wort uns auch in diesem Jahr zusagen lassen: Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude aus den Quellen des Heils. Mit Jesus hat diese Zusage ein Gesicht bekommen. Von diesem Gesicht strahlt etwas davon durch alle Hektik des Alltags hindurch. Wir sind wie die Israeliten dazu aufgerufen, die Botschaft des Heils in der Welt zu verbreiten, damit es nicht nur für die Zukunft gesagt ist, sondern immer auch schon für uns. So heißt es im Anschluss an den Monatsspruch: „Und ihr werdet sagen zu der Zeit: Danket dem Herrn, rufet an seinen Namen! Machet kund unter den Völkern sein Tun, verkündigt, wie sein Name so hoch ist.“ Dies tun wir mit all unseren adventlichen Vorbereitungen. Mögen wir dabei etwas von Gottes Heil für uns spüren. Pfarrer Jürgen Duschka Nachrichten/Beiträge/Berichte„Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen,…“ (Psalm 127,1) Das war ein Schock! Im Gutachten zur statischen Sicherheit der Dachkonstruktion der Auferstehungskirche heißt es zusammenfassend: „Eine Tragfähigkeit nach den DIN-Vorschriften kann nicht einmal für die Eigenlasten nachgewiesen werden. Bei Lasterhöhung, z.B. durch Schnee, ist das Risiko eines Einsturzes oder Teileinsturzes durchaus gegeben. Es sind deshalb (…) kurz- und mittelfristige Gegenmaßnahmen erforderlich.“ Der Bauausschuss der Kirchengemeinde und der Gemeindekirchenrat haben entschieden, dass die Auferstehungskirche bis auf Weiteres nicht für die Gemeindearbeit genutzt werden darf. Keine leichte Entscheidung, denn wir sind mit unseren räumlichen Möglichkeiten zu begrenzt, als dass wir einfach zusammenrücken könnten. Überlegungen zur Raumerweiterung beschäftigen uns seit Monaten. Aber es war die einzige Entscheidungsmöglichkeit, weil alles andere fahrlässig und leichtfertig gewesen wäre. Wir sind bemüht, mit dieser Situation verantwortlich umzugehen. Das heißt: Wir sehen den Ernst der Lage. Wir kennen die dringende Notwendigkeit von Räumen für die Gemeindearbeit. Wir erarbeiten Lösungen, die uns weiterbringen. Der Schock darf nicht zu Lähmung führen! In Absprache mit dem Kirchenkreis, dem kirchlichen Bauamt, der Unteren Denkmalschutzbehörde und den entsprechenden Fachleuten sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Notsicherung der Dachkonstruktion in der Auferstehungskirche der einzig richtige und gangbare Weg ist. Die entsprechenden Vorbereitungen sind getroffen; die Arbeiten werden noch im November 2006 ausgeführt; wir werden die Auferstehungskirche spätestens zum 1. Advent 2006 wieder nutzen können. Natürlich wird sich das Gesicht des Kirchenraumes verändern. Aber wir haben Zeit, über weitergehende und langfristigere Maßnahmen nachzudenken und zu entscheiden. Bis dahin wird die Versteifung der Dachkonstruktion im Inneren der Kirche uns zur Dringlichkeit für weitere Entscheidungen mahnen und zugleich die erforderliche Sicherheit für das gegenwärtige Leben der Gemeinde in der Auferstehungskirche geben. Die Situation der Auferstehungskirche zeigt zusammen mit der eingeschränkten Nutzungsmöglichkeit der Dorfkirche die schwierige Lage, in der wir uns gegenwärtig befinden. Ich darf Sie an dieser Stelle noch einmal daran erinnern, dass wir für die Gottesdienst am Heiligabend (17 Uhr Christvesper und 23 Uhr Christmette) Eintrittskarten vergeben. Damit wollen wir die uns behördlicherseits vorgegebene Anzahl der Gottesdienstbesucher steuern. Sie können sich Karten für die Gottesdienste am Heiligabend in der Dorfkirche nach dem 1. Advent zu den Öffnungszeiten des Gemeindebüros abholen. Natürlich sind diese Karten kostenlos! – Ich bete zu Gott darum, dass wir bei allem Überlegen, Planen und Abwägen die eigentliche Grundlage für das Leben der Gemeinde Jesu Christi nicht aus dem Blick verlieren. „Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen…“. Jeder Einladung zum Zusammenkommen in der Gemeinde geht die Bitte an den Herrn der Gemeinde voraus, dass er selbst mit seiner Gegenwart die sichere Grundlage schenkt und schafft. Alle Arbeit, alles Leben in unserer Kirchengemeinde braucht die Fürbitte zu Gott, um die ich Sie herzlich bitte und in die ich mich selbst hinein genommen weiß. Die Jahreslosung für 2007 will ich als Wort Gottes für uns annehmen: „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?“ (Jes. 43,19a) Dieter Langhein Wissen ist mehr Getreu diesem Motto wird das Team des Eine-Welt-Stands ab jetzt regelmäßig mit Hintergrundwissen zu verschiedenen Produktgruppen aufwarten. Unsere „Kunden“ sind herzlich eingeladen, sich in den Monaten Dezember und Januar über fair gehandeltes Obst zu informieren. Dazu besteht auch immer die Möglichkeit, mal eine fair gehandelte Banane zu naschen. Die Bananen entsprechen selbstverständlich den Kriterien für Bio-Produkte. Für den fairen Bananenhandel gelten Mindestpreise, die insbesondere alle Produktionskosten abdecken, die unter menschenwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen durchschnittlich entstehen. Mehr Informationen gibt es am Eine-Welt-Stand. Alexandra Pichl Rückblick auf das Familienseminar Am Reformationstag folgten neun Eltern und 25 Kinder der Einladung von Martin Bindemann und Philipp Mosch zum Familienseminar rund um das Thema Abendmahl. Kinder und Eltern sollten Gelegenheit bekommen, das Abendmahl als Familie für sich zu entdecken. Die Kinder erfuhren von Willy – der sonst bei Kindergottesdiensten auftritt – Geschichten von Jesus und wie es zum ersten Abendmahl kam. Dann haben eifrige Kinderhände selbst Brot gebacken, Saft aus Trauben gepresst und obendrein für das gemeinsame Mittagessen festliche Tafeln gedeckt. Währenddessen kamen die Eltern über ihre Erfahrungen mit dem Abendmahl ins Gespräch. Es entwickelte sich eine intensive Diskussion darüber, woher die Form des Abendmahls kommt, wie wir sie im Gottesdienst erleben und was das Abendmahl für uns persönlich bedeutet. Zum Abschluss feierten Eltern und Kinder gemeinsam einen Abendmahlsgottesdienst, bei dem wir die schöne Erfahrung machen konnten, wie sehr Kinder mit großer Ernsthaftigkeit und Anteilnahme das Abendmahl auch zu ihrer Sache machen können und so auf ganz natürliche Weise in das Leben der Gemeinde hineinwachsen. Die Reaktion der Kinder und Eltern war durchweg positiv und das Familienseminar entsprach ganz dem Anliegen der Reformation: dem Entdecken und Verstehen der biblischen Überlieferung durch alle Christen – groß und klein. Tanja Schikofsky Die Sternsinger kommen In den Tagen um den Dreikönigstag am 6. Januar 2007 sind unter dem diesjährigen Motto „Kinder sagen ja zur Schöpfung – Tianay ny Haritanan'Atra“ wieder unsere Sternsinger unterwegs. Sie möchten den Familien unserer und der katholischen Gemeinde die Frohe Botschaft der Geburt Christi und den Segen 20*C+M+B+07 bringen. Gleichzeitig bitten die Sternsinger um Spenden für die fast 3000 Kinderhilfsprojekte des Kindermissionswerks in Afrika, Asien, Ozeanien und Osteuropa. Alle Kinder, die dieses Mal mitlaufen möchten, tragen sich bitte in die Liste im Gemeindehaus ein. Auf einer weiteren Liste können sich die Familien eintragen, die besucht werden möchten. Diesmal werden die Mädchen und Jungen vom 5. bis 7.1.2007 unterwegs sein. Sie werden von Erwachsenen begleitet, die einen Ausweis der Gemeinde bei sich haben, der sie zum Sammeln berechtigt. Zur Vorbereitung auf die Sternsingeraktion laden wir die Kinder zu einem Vorbereitungstreffen am 9.12. von 9-13 Uhr und die interessierten Eltern zu einem Abend am 13.12. um 20 Uhr jeweils ins katholische Gemeindehaus in der Hohen Kiefer ein. Pfr. Jürgen Duschka EinladungenEin Licht auf meinem Weg – Meditation im Advent An vier Abenden (24.11., 1./8. und 15.12.) laden wir Sie jeweils um 20 Uhr zu einer Meditation im Advent ein. Dabei können Sie Raum und Zeit für Ruhe und Besinnung bei Körperübungen, kreativen Impulsen und Phasen der Schweige-Meditation finden. Bringen Sie dazu bitte bequeme Kleidung, dicke Socken und eine Decke mit. Eine Anmeldung im Gemeindebüro oder bei mir ist erforderlich. Pfr. Jürgen Duschka Bericht aus dem GKRDer GKR hatte sich im Oktober mit einer sehr dringenden Problematik zu befassen: ein Gutachten über den Zustand des Daches der Auferstehungskirche fiel so drastisch aus, dass diese mit sofortiger Wirkung gesperrt werden musste. Sogar die Advents- und Weihnachtsveranstaltungen wurden emsig hin- und hergeschoben und in andere Räumlichkeiten umgelegt. Durch die schnelle Arbeit des Bauausschusses und des Architekten konnte auf einer Sondersitzung eine Aussteifung des Daches beschlossen werden. Diese Aktion erlaubt die schnelle Wiedereröffnung der Kirche und muss zu einem großen Teil aus Spendenmitteln bezahlt werden. Über die Zukunft des Saales, insbesondere über die für das nächste Jahr geplanten Dachreparaturen, muss nun zügig entschieden werden, da Anfang des nächsten Jahres die Mittelverteilung im Kirchenkreis ansteht. Die vom GKR beauftragte AG Bedarfsplanung hat sich der Aufgabe angenommen, den Raumbedarf zu ermitteln, um eine Grundlage für weitergehende Entscheidungen zu schaffen. Dies kann nicht ohne eine schlüssige Gemeindekonzeption geschehen, die wiederum unter anderem durch Interviews mit den in der Gemeinde Tätigen erarbeitet werden soll. Näheres können Sie sicher zum Neujahrsempfang am 14.1.2007 erfahren. Seien wir gespannt, wo die Reise hingeht. Tobias Vogel Gottesdienste Dezember 2006/Januar 2007
KirchenmusikSonnabend, 16.12.2006 ,18 Uhr, Kirche zur Heimat, (Heimat 24, Berlin-Zehlendorf) Eintritt: 12,00 €, ermäßigt 8,00 € (Kinder, Schüler, Studenten, Azubis, Arbeitslose) Kirchenmusik am Heiligabend
GemeindeveranstaltungenFrauenkreis Am 13. Dezember 2006 laden wir um 20 Uhr zu einem besinnlich gemütlichen Adventsabend ein. Bei mitgebrachten weihnachtlichen Geschichten, Liedern, Getränken und Knabbereien möchten wir zur Ruhe kommen und es in uns Advent werden lassen. Nach einem Einstieg ins neue Jahr mit der Jahreslosung wird uns Pfarrer Duschka am 10. Januar 2007 um 20 Uhr mit dem Impuls-Papier „Kirche der Freiheit“ des Rates der EKD bekannt machen und zur Diskussion über „Perspektiven für die evangelische Kirche im 21. Jahrhundert“ herausfordern. Annette Blanke Gemeindenachmittag Sonnabend, 9. Dezember 2006 um 15 Uhr im Gemeindehaus Jägerstieg 2 Sonntag, 21. Januar 2007 um 15 Uhr im Gemeindehaus Jägerstieg 2 Christel Kern Freude und TrauerKirchlich bestattet wurden Irmgard Schumacher 83 Jahre Getauft wurden Shirley Opitz Getraut wurden Eric Heiliger und Susanne HeiligerGoldene Hochzeit feierten Dietmar und Hannelore JansenGruppen und KreiseChristenlehre – Kirche für Kinder Konfirmandenunterricht
Junge Gemeinde Treff am Dienstag Männerkochkreis Literatur-Gesprächskreis Kantorei Mutter-Kind-Kreis Kreis für Gemeindearbeit Bibelkreis Frauenkreis Besuchsdienstkreis Achtung: Für die 7. Klasse erbitten wir eine kurze Anmeldung im Gemeindebüro. Perspektivisch sind dann drei Termine (Mi 16.00 und 17.00 Uhr, Do 18.30 Uhr) reserviert. In den ersten Wochen treffen sich alle Konfirmanden/innen am Mittwoch um 16.30 Uhr. Die Gruppeneinteilung erfolgt dann später. Treffpunkt der Gemeindegruppen: Gemeindehaus im Jägerstieg 2 AnsprechpartnerPfarrer, Herr D. Langhein Pfarrer, Herr J. Duschka Kantor, Herr K. Seibt Diakon, Herr M. Bindemann Kirchwart, Herr P. Schönfeld Kindertagesstätte Arche, Frau S. Waldmann Kirchenbüro, Frau U. Mehler Friedhofsbüro, Frau B. Jungbär ImpressumHerausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow Letzte Aktualisierung
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