Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow
Gemeindebrief Februar/März 2007 (Auszüge)
Gedanken zum Monat„Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. (Matth. 13,24) Ein Mann kam in einen Laden und fragte: „Was verkaufen Sie hier?“ Der Händler blickte ihn an: „Alles, was Sie sich wünschen, gibt es bei mir.“ Der Mann blickte erstaunt zurück und der Händler fuhr fort: „Das, wonach Sie sich sehnen, was Sie froh machen kann, was Sie schon nicht mehr zu hoffen wagten, all das biete ich an.“ Da hat sich der Mann beeilt, seine Wünsche aufzusagen: „Ich möchte das Schweigen der Waffen und auf der Welt die Brötchen viel besser verteilt! Mehr Verstand in die Köpfe! Aus den Augen die Gier! Eltern – Zeit für ihre Kinder! Achtung vor jedem Tier! Helle Zimmer für alle! Arbeit je nach Talent …“ Als er Luft holen wollte, sprach der Händler: „Kleinen Moment. Sicher haben Sie mich falsch verstanden. Wie ich hör', wollen Sie Früchte von mir. Ach nein, ich verkauf keine Früchte, nur die Samen dafür.“ (Text: Liedermacher Gerhard Schöne) Was ist aus Ihren Wünschen für das neue Jahr geworden? Glauben Sie noch an ihre Erfüllung? Wünsche scheitern oft daran, dass wir sie für nicht erfüllbar halten, weil wir nur das Endresultat im Blick haben. Die Geschichte von diesem sonderbaren Laden könnte uns sagen: Die Verwirklichung unserer Wünsche beginnt mit dem ersten Schritt! So sprach Jesus vom Reich Gottes nicht wie von kräftigen Bäumen mit prächtigen Früchten. Er sprach vom Samenkorn. Der Keim zur Erfüllung meines Wunsches ist der Glaube, dass dieser Wunsch Wirklichkeit wird. Wenn ich für die Erfüllung meines Wunsches um die Erde gehen müsste – auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Den Glauben daran schenkt uns Gott und die Kraft zum Losgehen auch. Vikar Philipp Mosch Nachrichten/Beiträge/BerichteJahresrückblick in Versen und eine kleine Gemeindestatistik in nackten Zahlen Hört, Ihr Leut', und lasst euch sagen:Wie immer in den ersten Tagen des Jahres gibt es den Empfang – mit Gottesdienst und mit Gesang … Dabei hat weiter sich bewegt, was wir seit Jahren alle kennen – ich will es Gottes Wirken nennen, wenn Menschen hier in der Gemeinde zusammen sind – und nicht als Feinde, vielmehr als Mannschaft auf 'nem Schiff. Wir haben umsegelt manches Riff. Ich soll die Fahrt durchs Jahr beschreiben und dabei auch noch sachlich bleiben, denn jeder will mit nackten Zahlen ein Bild von der Gemeinde malen. Auf denn: Ich lade euch jetzt ein zur Freude über Groß und Klein, die kommen hier in diesen Raum nachdem – es war kein böser Traum – das Dach mit Balken abgestützt, wir hoffen doch, dass es was nützt! … Leben – geht nicht nur nach Plan. Ich fange bei den Kleinen an; berichte euch, wie hier im Hause – nur in den Ferien ist mal Pause – die Kinder mit den Müttern kommen, auch Väter sind nicht ausgenommen. Es wird erzählt, gelacht, gesungen; der Eltern-Kind-Kreis ist gelungen. Man wird sich wohl noch öfter teilen, weil immer mehr bei uns verweilen … Doch damit ist es nicht zu Ende: der Kantor ruft und ganz behände stürmt eine Kinderschar herein: nicht immer artig – so zu zwei'n – sie lernen singen und auch hören, keiner soll den andern stören; Dornröschen wurde eingeübt; die Freude ist nicht ungetrübt, denn auch in diesem „Kinder-Falle“: kein Raum ist in Kleinmachnows Stalle. Der Bürgersaal war viel zu klein. So wird das auch in Zukunft sein. Herrn Seibt ein Dank an dieser Stelle! Die Mühe lohnt auf alle Fälle. Nicht nur der Kinderchor allein – auch Jugend- und Kammerchor soll sein. Der große Chor der Kantorei beschließt das Spektrum Singerei. In Gottesdiensten kann man hören, was so geübt wird in den Chören. Zu Gottes Ehre wird gesungen – und das ist immer gut gelungen. Doch nicht der Kantor nur allein lädt Menschen in die Kirche ein. Auch Martin ist für uns ein Segen der vielen Konfirmanden wegen. Die hat er sich herangezogen im letzten Jahr warn's ungelogen 48 an der Zahl … Dieter Langhein
(Die in Klammern gesetzten Zahlen geben die Taufen, Konfirmationen und Trauungen von Gemeindegliedern außerhalb unserer Gemeinde an.) Gemeindekirchgeld Auch in diesem Jahr finden Sie wieder in Ihrem Gemeindebrief einen Überweisungsträger und einen Artikel mit der Bitte um ein freiwilliges Gemeindekirchgeld. Herzlichen Dank allen, die im vergangenen Jahr Kirchgeld für unsere Gemeinde gespendet haben. Zusammen waren das etwas mehr als 25.000 €. Damit haben Sie gegenüber dem Vorjahr ca. 4.000 € mehr gespendet. Dieses Geld haben wir auch im vergangenen Jahr zum größten Teil für Personalmittel und die Kinder- und Jugendarbeit ausgegeben. Gerade in einer Zeit, in der die Kirchensteuern fast jedes Jahr geringer werden, ist diese Spende für unsere Kirchengemeinde besonders wichtig. Das Gemeindekirchgeld muss nicht abgeführt werden, sondern verbleibt vollständig bei uns und kommt so gänzlich unserer Arbeit zugute. So möchte ich Sie auch in diesem Jahr um Ihre freiwillige Spende in Form des Kirchgeldes bitten. Die Bitte richtet sich zunächst wieder an jene, die keine Kirchensteuern zahlen. Wie immer wäre ein Richtwert für Ihre Spende 5% eines Monatseinkommens als Jahresbetrag, d.h., wer 1000 € im Monat hat, könnte 50 € für das Jahr spenden. (Selbstverständlich wird Ihnen auf Wunsch eine Spendenquittung ausgestellt.) Weiterhin bitte ich all jene, die Kirchensteuern zahlen und unsere Arbeit darüber hinaus unterstützen möchten, um ihre Spende. Dieses Geld wird in diesem Jahr wieder dringend zur Finanzierung unserer Mitarbeiter benötigt. Deshalb kommt es jedem einzelnen Arbeitsbereich unserer Gemeinde zugute, der Kinder- und Jugendarbeit genauso wie den vielen schönen Projekten der Kirchenmusik, dem pastoralen Dienst, der freundlichen Gemeindesekretärin wie dem immer einsatzbereiten Kirchwart – und noch vielen anderen. Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen, um auch weiterhin den Aufgaben einer größer werdenden Gemeinde gerecht zu werden. Pfr. Jürgen Duschka Aktion Stolpersteine Die Aktion Stolpersteine sucht neue MitarbeiterInnen. Nachdem im letzten Jahr die Vorarbeit geleistet und die erste Dokumentation gezeigt wurde, sind sehr viele neue Hinweise, Personeninformationen, Recherchematerial und anderes eingetroffen. In diesem Jahr geht es unter anderem darum, die Verlegung der ersten Stolpersteine in Kleinmachnow zu organisieren. Was Sie erwartet: Monatliche Gesamttreffen, manchmal eigene Recherchen, Ortsgeschichte, Zeitzeugengespräche und vieles andere mehr. Weitere Informationen bekommen Sie bei Martin Bindemann, bei dem Sie sich auch zur Mitarbeit anmelden können. Martin Bindemann Rückblick auf das Gemeindevikariat Neulich überlegte ich, wie sich die Zeit in Kleinmachnow überhaupt in meine Biografie einfügt. Ich komme ja aus Thüringen, dem grünen Herzen Deutschlands. Dann machte ich Station in Berchtesgaden und war auch ein Jahr in den USA. Bis es mich nach Berlin zog und schließlich nach Potsdam. Irgendwann sagte ich mir einmal, ich lebe eigentlich immer dort, wo andere Urlaub machen. In dieser Hinsicht prüfte ich also das Jahr in Kleinmachnow. Als ich noch einmal in Gedanken an der Dorfkirche entlang spazierte und mich am verträumten Machnower See niederließ, konnte ich sagen: Siehe da, es war hier wie im Urlaub – allerdings war es ein Aktivurlaub! Denn in einer dynamischen Gemeinde wie Kleinmachnow ist immer etwas los. Besonders ans Herz gewachsen sind mir die vielen spannenden und warmherzigen Menschen, die sich hier im Raum der Kirche treffen und die ich kennen lernen durfte. Ich bin beeindruckt von den unermüdlichen Aktivitäten, die von engagierten Mitarbeitern und Ehrenamtlichen für die Gemeinde auf die Beine gestellt werden. Melodien von Oratorien und Kindermusicals sind mir ebenso im Ohr wie lebendiges Kinder- und Konfirmandengeschrei sowie rege Diskussionen um die Zukunft. Ich habe eine florierende Kinder- und Jugendarbeit erlebt und durfte viele Gottesdienste mitgestalten. Ich bin mit Trauer und Glück in Berührung gekommen und wurde mit allen Kniffen des Pfarramts vertraut gemacht. So danke ich allen, die mich freundlich aufgenommen und durch das Vikariat begleitet haben. Ich wünsche Ihnen und Euch Gottes reichen Segen und vielleicht sehen wir uns ja mal wieder – im Urlaub. Vikar Philipp Mosch Taufausstellung Haben Sie schon einmal gehört, was ein Beckenschläger ist? Wussten Sie, dass die Taufschale älter ist als die Dorfkirche? Was schätzen Sie – wie viele Kinder sind im ältesten Taufkleid der Gemeinde getauft worden? Was erinnert unsere Gemeindemitglieder an ihre Taufe und vor allem, was bedeutet die Taufe für sie? Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen und neugierig geworden sind, haben Sie bis zum 13. Februar 2007 noch Zeit und Gelegenheit, sich in der Auferstehungskirche die Taufausstellung anzuschauen. Vikar Philipp Mosch Mit Kaffee fing alles an … … denn er ist das erste Produkt, das fair gehandelt wurde. Kaffee ist nämlich nach Erdöl der weltweit wichtigste Exportrohstoff. Rund 25 Millionen Menschen in den Entwicklungsländern leben von der Kaffeeernte. In Deutschland allein wurden pro Kopf im Jahr 2005 149 Liter getrunken. Die große Nachfrage insbesondere von fair gehandeltem Kaffee wird von der Fairtrade Dachorganisation FLO durch die Zusammenarbeit mit derzeit 250 Produzentengruppen aus 25 Ländern abgedeckt. Rund 100 verschiedene Kaffeesorten mit dem TransFair-Siegel sind im Handel erhältlich, darunter entcoffeinierte Mischungen, Espresso-Marken, besonders milde Röstungen und mehrere Sorten aus kontrolliert ökologischem Anbau. Die Monate Februar und März stehen am Eine-Welt-Stand im Zeichen des Kaffees. Die Kirchengemeinde verwendet seit langem nur noch fair gehandelten Kaffee. Und wie ist das bei Ihnen? Alexandra Pichl für das Team des Eine-Welt-Stands In eigener Sache Wir suchen vier Austräger für den Gemeindebrief für folgende Straßen:
Wer Zeit und Lust hat, melde sich bitte bei Frau Mehler im Gemeindebüro unter Tel. 22844 oder per E-Mail buero@ev-kirche-kleinmachnow.de. EinladungenGoldene Konfirmation Wer wurde 1957 konfirmiert? Wir laden Sie herzlich ein, am 7. Oktober 2007 mit uns die Goldene Konfirmation zu feiern. Bitte melden Sie sich im Büro der Kirchengemeinde bei Frau Mehler. (Tel. 22844) Kinder-Mit-Mach-Zirkus Der Kinder-Mit-Mach-Zirkus öffnet in den Winterferien seine Pforten. Eingeladen sind Kinder der 3.-6. Klassen. Am Donnerstag, dem 8.2.2007, sind Eltern, Geschwister, Freunde, Katze, Hund, Nachbarn … zur großen Zirkusgala um 15.30 Uhr eingeladen. Martin Bindemann Taufgespräch für Erwachsene Im Februar wird es wieder Taufgespräche für Erwachsene geben. Über sieben Abende möchte ich darin mit jenen über zentrale Inhalte des christlichen Glaubens ins Gespräch kommen, die sich als Erwachsene taufen lassen wollen. Hierbei ist mir das Gespräch und der Austausch untereinander besonders wichtig. Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich taufen zu lassen, kann sich gerne bei mir anmelden. Sagen Sie diese Möglichkeit bitte auch weiter. Der erste Termin ist Mittwoch, dem 14.2. um 18.15 Uhr im Gemeindehaus. Pfr. Jürgen Duschka Passionsandachten „Gemeinde Jesu Christi folgt ihrem Herrn auf dem Weg durch die Passion.“
Jeweils am Vortag der 6 Passionssonntage findet eine Andacht in der Kapelle des Augustinum (Erlenweg 72) statt. Anhand der Passionsgeschichte des Evangelisten Lukas wollen wir an das Leiden und Sterben Jesu erinnern und zugleich darüber nachdenken, welche Bedeutung und Konsequenz die Passionszeit für das eigene Leben hat. Ein gleich bleibender liturgischer Rahmen soll die Kontinuität der Passionszeit unterstreichen. Wechselnde Lieder, Psalmen, Lesungen und Gebete sollen den Reichtum der überlieferten Tradition zum Ausdruck bringen und auch das persönliche Zeugnis einbeziehen. Pfr. Dieter Langhein Weltgebetstag – Frauen laden ein „Unter Gottes Zelt vereint“ – das ist das Thema des Weltgebetstages 2007. Wir laden Sie herzlich dazu ein am 2. März 2007 um 19 Uhr in die Katholische Kirche, Hohe Kiefer 113. Gastland ist Paraguay. Bitte bringen Sie etwas Zeit für das Beisammensein nach dem Gottesdienst mit, denn es gibt viele Informationen über dieses Land. Gala-Abend Es ist wieder soweit! Die Junge Gemeinde lädt ein zum Gala-Abend. In diesem Jahr veranstaltet die Junge Gemeinde Kleinmachnow am 17. März einen Gala-Abend mit dem Thema Märchen. Ort für die kleine Reise in die Welt der Gebrüder Grimm sind die Gemeinderäume im Jägerstieg. Beginn der Veranstaltung ist 19.30 Uhr. Wir laden jeden dazu ein, dieses Ereignis zu besuchen! Junge Gemeinde Kleinmachnow Kirchengemeinde Kleinmachnow 2020 – Bericht von der GKR-KlausurDie EKD hatte am letzten Januarwochenende ihre Zukunftskonferenz zum Thema EKD im Jahre 2030 in Wittenberg. Der GKR war etwas bescheidender und tagte in Brandenburg/H., um die Zukunft unserer Gemeinde bis zum Jahre 2020 zu besprechen. Bei diesem Thema ging es wesentlich um die Entwicklungen der verschiedenen Arbeitsfelder in der Gemeinde, die personelle und finanzielle Ausstattung und natürlich um die notwendigen Räume für diese Arbeit, womit wir wieder bei dem Thema „Kirchbau“ wären. In letzter Zeit haben mich viele Menschen gefragt: „Was ist denn nun mit der neuen Kirche?“ Im August wurden auf der Gemeindeversammlung drei mögliche Varianten eines Um- bzw. Neubaus in Kleinmachnow vorgestellt. Was ist daraus nun geworden? Ich will darauf eine Antwort versuchen, muss jedoch dazu etwas ausholen. Die beiden großen Varianten eines gemeinsamen Neubaus mit der Evangelischen Schule am Schwarzen Weg oder hinter dem Rathausmarkt waren Projekte, die an die Gemeinde von außen herangetragen wurden. Hier sind wir bereits im ersten Stadium der Überlegungen mit fremden Interessen konfrontiert worden, ohne genau zu wissen, was unsere Gemeinde genau braucht und will. Bei der Diskussion auf dem Gemeindeabend im September wurde zudem klar, dass zu konkrete Pläne in einer so frühen Planungsphase, die Phantasie eher hemmen als beflügeln. Deshalb hat der GKR eine Arbeitsgruppe gebildet, die eine standortneutrale Gebäudebedarfsplanung für unsere Gemeinde erarbeitet, die darüber Auskunft geben kann, wie viele Räume wir in Zukunft brauchen und wie groß ein Kirchsaal unbedingt sein muss. Über Räume kann man jedoch nicht unabhängig vom Inhalt, also der Arbeit, die in den Räumen stattfindet, reden. Deshalb wurde aus dem Projekt Bedarfsplanung nun die Entwicklung einer Gemeindekonzeption für die nächsten Jahre bis etwa 2020. Auf der Klausurtagung haben wir zum Einstieg über das kontroverse Papier der EKD „Kirche der Freiheit“ diskutiert, das Impulse für die Entwicklung der Kirche bis 2030 setzen möchte. Dabei wurde uns klar, dass sich die Folgen der demographischen Entwicklung in Deutschland auch auf Kleinmachnow als Teil unserer Landeskirche auswirken werden. Unsere Gemeinde ist aber nicht typisch im Vergleich zur Gesamtkirche. Wir wachsen aufgrund unserer spezifischen Situation stark gegen den deutschlandweiten Trend. Dies wurde besonders deutlich, als Martin Gürtler und Wolfgang Meier-Kühn, denen ich hier ganz herzlich für ihre aufwendige Arbeit danken möchte, uns ein Entwicklungsszenario 2020 für Kleinmachnow vorstellten, das auf einer Studie basiert, die die Kommune in Auftrag gegeben hatte. So ist die politische Gemeinde Kleinmachnow in den 10 Jahren von 1995 bis 2004 von reichlich 11.000 auf 18.000 Einwohner gewachsen. Demgegenüber ist unsere Kirchengemeinde von 2.700 auf 4.900 Gemeindeglieder im gleichen Zeitraum angestiegen. Das entspricht einem prozentualen Anstieg der Protestanten gegenüber der Gesamtbevölkerung von 24% auf 27%. Die Kommune hat nun für die Zukunft bis 2020 einen weiteren Anstieg auf 24.000 Einwohner prognostiziert. Das bedeutet für unsere Gemeinde bei einem gleichbleibenden prozentualen Anteil an der Gesamtbevölkerung einen weiteren Zuwachs auf knapp 7.000 Gemeindeglieder. Besonders interessant ist hierbei auch die Altersmischung. Es wird bis 2020 einen deutlichen Anstieg in der Altersgruppe über 65 geben. Doch auch in allen anderen Altersgruppen wird es einen absolut weiteren Zuwachs geben. Diese Entwicklungen der Zukunft treffen nun auf die vorhandenen Bedingungen der Gegenwart. Bei der Auswertung des Belegungsplanes in unserem Gemeindehaus und der Gottesdienstbesucher in den letzten vier Jahren zeigt sich jetzt schon eine akute Raumnot. Bereits heute sind die Räume im Jägerstieg 2 so ausgelastet, dass an manchen Tagen Gruppen keinen Platz finden und neues kaum noch geplant werden kann. Die durch das Bauamt festgelegte Kapazitätsgrenze unserer beiden Kirchen wird immer öfter überschritten. Das bedeutet z. Z., bestimmte Veranstaltungen und Gottesdienste mehrmals stattfinden zu lassen oder „auszulagern“ oder diese in Zukunft nicht mehr planen zu können. Da wir das nicht wollen, ist für diese Veranstaltungen einen hohes Maß an Koordination nötig. Doch alle Mitarbeiter arbeiten bereits jetzt am oberen Ende ihrer Belastbarkeit. – Wie wird sich die Gemeinde unter diesen Bedingungen in Zukunft entwickeln? Welche eigenen Visionen haben wir dazu? In der Gruppenarbeit zu diesem Themenkomplex kam mehrheitlich zum Ausdruck, dass vieles Bewährte unserer Arbeit auch in Zukunft weitergeführt werden muss, die Kinder- und Jugendarbeit, die Kirchenmusik und der pastorale Dienst mit Seelsorge und Gottesdienst. Zu diesen „bewährten“ Säulen der Gemeindearbeit sollen zwei weitere Bereiche hinzutreten bzw. ausgebaut werden. Das ist die Arbeit für Gemeindeglieder über 30 bis zum Ruhestand und die Arbeit mit den über 65jährigen. Besonders die Seniorenarbeit muss nicht erst 2020, sondern bereits jetzt ausgebaut werden. Für die Perspektive bis 2020 könnte die Vision lauten, gegen den Trend sogar zusätzlich einen hauptamtlichen Mitarbeiter in diesem Bereich einzustellen. Damit sind selbstverständlich nicht alle Fragen beantwortet. Es wurde aber ein Anfang auf dem gemeinsamen Weg in die Zukunft gemacht. Wie soll es nun nach dem Klausurwochenende weitergehen? Die Arbeitsgruppe des GKR wird mit professioneller Hilfe eines externen Gemeindeberaters bis Ostern eine Gemeindekonzeption entwickeln, die aussagefähig in Hinblick auf den Raumbedarf unserer Gemeinde ist. Diese Konzeption wird Anfang Mai auf einem Klausurtag des GKR präsentiert, diskutiert und hoffentlich auch beschlossen. Im Anschluss daran können wir die bisherigen Bauprojekte und alle weiteren möglichen Modelle mit unserem tatsächlichen Bedarf vergleichen und bewerten. Wenn wir wissen, welche Projekte unserem Bedarf angemessen sind, werden wir zielstrebig die verbliebenen auf ihre Zukunftsfähigkeit überprüfen, so dass wir so schnell wie möglich den Weg zur Lösung unserer Raumnot aufzeigen können. Das sind wir den vielen Menschen schuldig, die zu uns kommen, und nicht zuletzt auch den Mitarbeitern, die mit ihrem tollen Engagement diese Gemeindearbeit erst möglich machen. Pfr. Jürgen Duschka Gottesdienste Februar/März 2007
KirchenmusikSonnabend, 3.3.2007, um 18 Uhr, Kirche zur Heimat, Berlin-Zehlendorf, Heimat 24 GemeindeveranstaltungenFrauenkreis Am 14.2.2007 um 20 Uhr möchten wir uns auf den Weltgebetstag vorbereiten, der am 2.3.2007 stattfindet. Am 14.3.2007, ebenfalls um 20 Uhr, referiert die Homöopathin Elli Motschmann über ihre Erfahrungen zu dem Thema „Frauen und Gesundheit – akute Beschwerden selber heilen“. Annette Blanke Meditation in der Fastenzeit Der heilige Augustinus sagte einmal, Gott versuche ständig, uns seine guten Gaben zu schenken, aber wir hätten immer gerade die Hände so voll, dass wir sie nicht entgegennehmen könnten.Diese Beschreibung aus dem 4. Jh. klingt so, als wäre sie für uns heute gemacht. Dieses Gefühl, von ganz vielen Dingen in unserem Leben übersättigt zu sein, und deshalb für anderes keinen Raum mehr zu haben, teilen viele. Deshalb ist die Aktion „Sieben Wochen ohne“ immer populärer geworden. Ich möchte alle, die sich in der Fastenzeit mit dem Thema „Enthaltung“ beschäftigen wollen, durch eine Meditationsreihe unterstützen. Hier wird es Anregungen zum Thema, die Möglichkeit zum Austausch und Zeit für Ruhe und zum Gebet geben. Wir treffen uns wöchentlich am Freitag (ausgenommen ist der 2. März) um 20.30 Uhr. Der erste Termin findet am 23. Februar 2007 statt. Die weiteren Termine entnehmen Sie bitte der Übersicht auf der vorletzten Seite des Gemeindebriefes. Pfr. Jürgen Duschka Gemeindenachmittage Sonntag, 11. Februar 2007, um 15 Uhr im Gemeindehaus Jägerstieg 2 Sonntag, 11. März 2007, um 15 Uhr im Gemeindehaus Jägerstieg 2 Christel Kern Familien-Seminar Besonders Familien mit Schulkindern sind zum Familienseminar am Samstag, dem 24.2.2007, herzlich eingeladen. In der Zeit von 10-14 Uhr werden wir uns mit den Gleichnissen Jesu beschäftigen, indem wir die Geschichten hören, darüber nachdenken, spielen, basteln. Es gibt getrennte Angebote für Erwachsene und Kinder, natürlich auch einen Mittagsimbiss. Anmeldungen bitte bis spätestens 18.2.2007 im Gemeindebüro oder bei Martin Bindemann. Martin Bindemann Freude und TrauerKirchlich bestattet wurden Sabine Kreitmeyer 89 Jahre Getauft wurden Benjamin Groß Gruppen und KreiseChristenlehre – Kirche für Kinder Konfirmandenunterricht
Junge Gemeinde Männerkochkreis Literatur-Gesprächskreis Kantorei Mutter-Kind-Kreis Kreis für Gemeindearbeit Bibelkreis Frauenkreis Besuchsdienstkreis Taufkurs für Erwachsene Meditation in der Fastenzeit Treffpunkt der Gemeindegruppen: Gemeindehaus im Jägerstieg 2 AnsprechpartnerPfarrer, Herr D. Langhein Pfarrer, Herr J. Duschka Kantor, Herr K. Seibt Diakon, Herr M. Bindemann Kirchwart, Herr P. Schönfeld Kindertagesstätte Arche, Frau S. Waldmann Kirchenbüro, Frau U. Mehler Friedhofsbüro, Frau B. Jungbär ImpressumHerausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow Letzte Aktualisierung
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