Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow
Gemeindebrief Feb./März 1998 (Auszüge)
Gedanken zum Monatsspruch für den Monat März"Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun" Joh. 15,5
Die Rollen sind verteilt und damit auch die Aufgaben und die Abhängigkeiten. Ich der Weinstock - ihr die Reben. Das ist ernüchternd, aber auch vielversprechend. Denn Jesus Christus lädt zum Leben ein. Wenn wir das Geschenk des Glaubens annehmen können, tragen seine Angebote auch Früchte. Das Früchtebringen ist die Zielrichtung der Gemeinde Jesu Christi. Die Ernte wird zum Glück nicht nach Leistungen bemessen. „Wer in mir bleibt und ich in ihm“ - wer sich auf diese Wechselbeziehung einläßt, kann die Treue erfahren, die Jesus uns versprochen hat. Dadurch können wir Schritte tun, zu denen uns sonst der Mut fehlen würde. Wohl jeder von Ihnen hat seine eigenen Erfahrungen mit den schwierigen Schritten. Eine freundliche Geste , ein Aufeinanderzugehen - wie schwer fällt uns das manchmal. Wir möchten Sie und Euch zum Mittun und -leben in unserer Gemeinde einladen. Aber nichts soll ohne den Christus geschehen, denn : „Ich bin immer für euch da, solange die Erde besteht.“ sagt Jesus Christus. Der Redaktionskreis Nachrichten/Beiträge/BerichteZum 1. Juli treten zahlreiche Änderungen in der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg in Kraft, wie Sie ansatzweise bereits dem letzten Gemeindebrief entnehmen konnten. Hierzu einige Informationen: Die Kleinmachnower Kirchengemeinde wird zu diesem Termin mit den Gemeinden Stahnsdorf, Güterfelde, Teltow und Großbeeren und den Gemeinden des Kirchenkreises Zehlendorf einen neuen Kirchenkreis Zehlendorf bilden. Der Kirchenkreis Teltow löst sich zu diesem Tag auf, die restlichen Kirchengemeinden verbinden sich mit dem Kirchenkreis Zossen. Dem ist eine lange Debatte, auch in unserem Gemeindekirchenrat und -beirat vorangegangen. Kleinmachnow hat dabei in großer Mehrheit für den Wechsel nach Zehlendorf plädiert. Ausgegangen ist die Reform von der Kirchenleitung, die in ihr eine notwendige Maßnahme sieht, um Kosten einzusparen. Einher geht eine Verminderung der Kirchenverwaltung und das Streben, sinnvolle Gemeindegliederzahlen je Kirchenkreis zu erhalten. Der alte Teltower Kirchenkreis hatte 13.000 Glieder. Die Finanzlage der Kirche zwingt uns aber, die kirchlichen Mitarbeiter für eine größere Zahl Einwohner zur Verfügung zu stellen. Erst ab 60.000 Seelen arbeitet derzeit ein Kirchenkreis finanziell und personell effektiv. Was bedeutet die Kirchenkreisreform inhaltlich? Zunächst geht natürlich das Gemeindeleben weiter wie bisher. Jedoch wird sich unsere Blickrichtung ändern. Wir sind zukünftig gefordert, mit unseren Nachbargemeinden sowohl unsere Belange als auch die der Zehlendorfer gleichermaßen zu berücksichtigen und auf einen Nenner zu bringen. Zum ersten Mal seit 1961 muß sich ein Kirchenkreis von Berlin West wieder mit Problemen von Landgemeinden beschäftigen. Unterschiedliche Landesgesetze und Herkommen werden an Verwaltung, Gremien und nicht zuletzt an jeden Einzelnen täglich die Forderung stellen, sich auf die neuen Gegenüber einzustellen, damit daraus ein christliches und sinnvolles Miteinander wird. Ich habe diesen Prozeß bislang sehr gerne begleitet und bin sehr erwartungsvoll, daß wir gemeinsam die neue Situation nutzen, um Kirche neu werden zu lassen und Ost und West miteinander zu verbinden. Gerald Wandrey Fahrt zur Partnergemeinde nach Schopfheim
Auch für dieses Jahr ist von der Kirchengemeinde wieder eine gemeinschaftliche Fahrt nach Schopfheim geplant. Das Programm sieht Arbeitsgespräche über aktuelle Fragen, Gottesdienst, persönliche Kontakte, Tagesausflug vor. Wir laden dazu ein: „alte“ sowie „neue“ Gemeindeglieder, die Interesse an einer solchen Begegnung haben, außerdem natürlich auch die „alten Schopfheim-Freunde“ aus der über vierzigjährigen Partnerschaft. Eine solche gemeinsame Begegnung könnte ein gutes Zeichen sein für die neue Entwicklung unseres Ortes. Sie könnte auch die Kontakte zwischen der brandenburgischen und badischen Gemeinde dementsprechend weiterführen. Der zeitliche Rahmen wird noch nach den Möglichkeiten der Teilnehmer bestimmt. Zunächst gilt als äußere Begrenzung die Zeit vom 20.(21.) bis zum 25.05.1998, einschließlich der Bahnfahrten. Die Unterbringung erfolgt bei Gastgebern aus der Gemeinde. Wer möchte sich anschließen? Interessenten wollen sich bitte an Pfarrer Elliger, Geschw.-Scholl-Allee 44, Tel. 23041, wenden. Wir danken Kersten Hettler, der am 31. Januar seinen Zivildienst beenden wird, für die geleistete Arbeit in unserer Gemeinde. Als Nachfolger trat David Marschalsky am 1. Januar seinen Zivildienst an. In diesem Herbst finden wieder die Wahlen zum Gemeindekirchenrat statt. Gewählt werden vier neue Mitglieder für den Zeitraum von sechs Jahren. Wer als aktives Gemeindeglied Verantwortung übernehmen möchte, ist als Kandidat gern gesehen. Informationen sind bei Herrn Pfarrer Langhein erhältlich. Eine freundliche Bitte an die auswärtigen Adressaten des Gemeindebriefes: Wenn Sie die Zusendung weiterhin wünschen, teilen Sie uns dies bis zum 14.03.1998 mit, anderenfalls werden Sie aus der Versandliste gestrichen. Der Redaktionskreis Gottesdienste
Kirchenmusik
GemeindeveranstaltungenVon Freitag, 06.02.1998 bis Sonntag, 08.02.1998. Alle Kinder unserer Gemeinde sind herzlich eingeladen. Information und Anmeldung bei: Martin Bindemann, Tel. 79173 Sonntag, 08.02.1998, um 15.00 Uhr. „Kleine Blumen, kleine Blätter...“ Fröhliche Vorfrühlings-Feuilletons von und mit Frau Barbara Faensen Freitag, 27.02.1998, um 20.00 Uhr. Als Einstieg hält S. Holzapfel einen Lichtbildervortrag über ihre Eindrücke aus dem „Land, wo der Pfeffer wächst“. Frau Holzapfel war im Rahmen des Landesjugendopfers am Bau eines Waisenhauses im Dorf Siasilla, Indien, beteiligt. 2. Gemeindeseminar zum Arbeitspapier der Kirchen in Deutschland Mittwoch, 18.02.1998, 20.00 Uhr. Vortrag und Gespräch zu einigen Schwerpunkten des Papiers mit Herrn Dr. Hartmann, Leiter der Evangelische Akademie Berlin-Brandenburg. Mittwoch, 04.03.1998, 20.00 Uhr - Fortsetzung - Dr. Hartmann, Ev. Akademie Freitag, 06.03.1998, 20.00 Uhr Unter dem Thema „Wer sind meine Nächsten?“ haben Frauen aus Madagaskar diesen Tag vorbereitet. Martin Bindemann und das Team des Eine-Welt-Ladens werden diesen Abend gestalten. Sonntag, 08.03.1998, um 15.00 Uhr „Hilf tragen mit Geduld...“ Ein Gespräch zum Thema „Leiden“ mit Frau Pastorin Fleischer Freitag, 20.03.1998, um 20.00 Uhr Als Einstieg gibt Frau Dr. Buch, Stiftsdirektorin des Wohnstiftes Augustinum Kleinmachnow, Informationen zum Thema „Das Augustinum in der Gemeinde und in der Kirche“. Freude und TrauerKirchlich bestattet wurden: Frau Hildegard Närr 87 Jahre Frau Christine Bietz 64 Jahre Frau Ruth Schlüter 77 Jahre Herr Bruno Karge 70 Jahre Herr Siegfried Lück 69 Jahre Frau Herta Nagel 84 Jahre Herr Albert Quade 90 Jahre Getauft wurden: Isabel Kniep Luis-Maximilian Kniep Gruppen und KreiseChristenlehre (Gemeindehaus Jägerstieg 2) Konfirmandenunterricht (Gemeindehaus Jägerstieg 2) Junge Gemeinde (Jugendkeller Jägerstieg 1) Bibelgesprächskreis der Senioren(Gemeindehaus Jägerstieg 2) Kirchenchor, Jugendchor (ab 8. Klasse), Kinderchor (3.-7. Klasse), Kinderchor (1.-2. Klasse) Kreis für Gemeindearbeit (Gemeindehaus Jägerstieg 2) AnsprechpartnerPfarrer Herr D. Langhein Waldwinkel 3 Tel.:2 24 00 Kantor Herr K. Seibt Jägerstieg 1 Tel.:2 08 11 Katechet Herr M. Bindemann Jägerstieg 2 Tel.:7 91 73 Kirchwart Herr P. Schönfeld Tel.:(033 28) 47 09 60 Evangelischer Kindergarten Frau A. Hartmann Ginsterheide 28 Tel.:2 20 79 Kirchenbüro, Frau U. Mehler Jägerstieg 2 Tel.:2 28 44 Fax.:2 33 54 Di 14-18 Uhr Do 9-12 Uhr Friedhofsbüro, Frau I. Wellmann Steinweg 1 Tel.:2 28 91 Mo 9-16 Uhr Di 9-18 Uhr Mi geschlossen Do 9-12 Uhr Fr 9-16 Uhr ImpressumHerausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow
Redaktionsschluß für die Ausgabe April/Mai 1998: 14.03.1998 Zeiten für die nächste Postvorbereitung: 25. März 1998, 10.00 und 20.00 Uhr letzte Aktualisierung |
Aktuell/Termine
Gemeinde
Archiv
Neubau
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|