Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow
Gemeindebrief April/Mai 1999 (Auszüge)
Gedanken zum Monatsspruch für den Monat MaiIch bin darin guter Zuversicht, daß der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird es auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu. Philipper 1,6 Ein Wort, das Mut macht zum Leben in der Gemeinde Jesu Christi. Denn allem voran stellt der Apostel Paulus nicht Erfolgsstatistiken. Er redet auch nicht von fehlenden Finanzen oder einschneidendem Personalabbau. Der Herr dieser Gemeinde selbst hat das gute Werk begonnen. Auf ihn allein ist die Gemeinde gegründet. Und wir dürfen darin leben sie gestalten unsere Freude an und in ihr haben. Und natürlich werden wir die Lasten und Aufgaben in der Gemeinde so zu verteilen haben, daß möglichst jeder seine Freude haben kann. Wenn nur die Grundlage bleibt; wenn also das Bekenntnis zu dem Christus lauter bleibt als die Klage ums fehlende Geld oder Personal; wenn also die Freude am Gottesdienst größer bleibt als die Sorge, wir könnten den Anforderungen der kirchlichen Verwaltung nicht gerecht werden. Ich spüre jedenfalls die Lebendigkeit im Alltag der Gemeinde. Gerade in den Monaten April und Mai ist das Angebot reich. Es gibt viele Möglichkeiten, Gottes Wirklichkeit in seiner Gemeinde zu erfahren. Und der Christus ist unter uns befördert das gute Werk weiter. Lassen Sie sich einladen locken hineinnehmen. Wir brauchen Ihre Anregungen und Ideen, ja auch Ihre Zeit und Ihr Geld, womit Sie diese Gemeinde und diese Kirche mittragen. Ich bin darin guter Zuversicht es wird nicht zur Last, sondern zur Freude, wenn wir gemeinsam die Wirklichkeit Gottes in seiner Gemeinde erfahren. Und ich freue mich darauf, wenn ich auch Sie begrüßen und mit Ihnen des Lebens froh sein kann. Ihr Dieter Langhein, Pfarrer Nachrichten/Beiträge/BerichteBrief des Restaurators J. Kestel zum Flügelaltar in der Dorfkirche „Sehr geehrte Gemeindeglieder! Wie ich einem Zeitungsartikel und dem Gemeindeblatt entnehmen konnte, wurde bereits die Fertigstellung der Reliefs aus den Flügelkästen des Retabels in der Dorfkirche Kleinmachnow für Ostern 1999 angekündigt. Leider muß ich Sie enttäuschen. Die Fertigstellung der Reliefs wird noch einige Zeit auf sich warten lassen, was sehr bedauerlich ist, weil sich doch in diesem Jahr die Weihe des Retabels zum 400. Mal jährt. Alle Anstrengungen meinerseits und auch seitens der Hochschule für Bildende Künste Dresden, deren Studenten die anderen beiden Flügelreliefs restaurieren, zielten auf die Fertigstellung zu diesem Termin. Doch die diesbezügliche Absprachen wurden zu einer Zeit getroffen, als die Restaurierung der Reliefs in der HfBK Dresden in einem Stadium war, in dem die derzeitigen Komplikationen noch nicht absehbar und deren Zeitrahmen auch nicht einschätzbar war. Für mich war es damals zusätzlich ein finanzielles Risiko, das ich aber im Sinne der Objekte für eingehenswert hielt. Nun, die Reliefs haben mich eines Besseren belehrt. Konkret liegt das Problem in der Entfernung der Wachsmasse des Restaurators Doerck von 1958, die aus konservatorischen Gründen aus den Reliefs entfernt werden muß. Da die Reliefs zu über 90% aus dieser sehr gewichtigen Masse bestehen und nur noch die vordere Schicht mit der Farbfassung zum ursprünglichen Relief gehört, verursachten die "übergewichtigen" Reliefs eine starke Verformung der Flügelkästen. Dazu kam, daß die letzte stellenweise papierdünne Holzschicht mit Farbfassung sich von der Wachsmasse zu trennen begann. Nicht von vornherein abzusehen war, daß diese Wachsmasse in den Bereichen, wo sie noch fest mit den Holzresten verbunden ist, ungeheuer schwer schadlos für das Original abzulösen geht. Ein zeitlicher Mehraufwand, der nun unser Ziel, die Reliefs zu ihrem 400jährigem Jubiläum wieder weihen zu können, unerreichbar macht. Leider lassen sich auch die nachfolgenden Arbeiten beim Neuaufbau eines hölzernen und damit leichteren Bildträgers nicht beschleunigen, da bei diesem Schichtaufbau Kunstharzlösungen eingesetzt werden, die ein Durchtrocknen jeder Schicht erfordern. Hast ist hier aus restauratorischer Sicht Gift für die Reliefs. Auch wenn jeder Vergleich hinkt, es handelt sich hier nicht um eine Herz oder Nierenoperation, sondern um eine gleichzeitige Herz, Nieren und Lebertransplantation. Unaufschiebbar, aber auch nicht zu übereilen, wenn darunter der Patient leidet. Auch wenn Sie diese Nachricht traurig stimmt oder verärgert, in diesem Fall hat die Sicherheit der Objekte Vorrang vor der Einhaltung eines Termins. Ich bin aber sicher, daß Sie dafür vollstes Verständnis haben werden, auch wenn Ihre Geduld einer schweren Prüfung unterzogen wird. Nichtsdestotrotz werden die restaurierten Flügelkästen, deren Begradigung auch schon eine schwierige, fast unlösbare Herausforderung war, zu Ostern 1999 wieder an ihrem alten Platz sein. Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für das kommende Osterfest Ihr Restaurator Jörg Kestel“ Szenisches Musical von B. Rörich Der Jugendchor der Kantorei und sein Instrumentalensemble (Keybord, Baßgitarre, Percussion und Streicher) besteht aus etwa 40 jungen Menschen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren. Mindestens einmal jährlich wird ein größeres szenisches Stück einstudiert. Das Musical „ Die Auferstehung.!?“ (1994 entstanden) reflektiert nach einem Prolog der in pantomimischem Zeitraffer die Geschichte Jesu von seiner Geburt bis zum Tod zeigt und damit an das im vergangenen Jahr aufgeführte Weihnachtsspiel „Das Wort wohnt unter uns“ anknüpft in 5 Szenen die Wirkung, die von Jesus damals auf seine Zeitgenossen und heute auf uns ausgeht. Die einzelnen Szenen (Der Verrat Die Angst Die Erfahrung Das Zeichen Der Weg) deuten Erlebnisse, die Menschen mit Jesus vor und nach seinem Tod gehabt haben. Die Inszenierung stellt dem Zuschauer und Zuhörer bewußt frei, welche Inhalte der zentrale christliche Begriff der Auferstehung für ihn haben kann allerdings will sie zur eigenen Stellungnahme herausfordern. An die Premiere in der Kleinmachnower Dorfkirche am Ostermontag, dem 05.04.1999, um 17.00 Uhr, schließt sich eine Konzertfahrt mit drei weiteren Aufführungen im Görlitzer Kirchengebiet an. Karsten Seibt, Kantor Mittwoch, 05.05.1999, 20.00 Uhr, Gemeindehaus, Jägerstieg 2 Thema: „Gottesbilder“ Mittwoch, 26.05.1999, 20.00 Uhr (Thema lag bei Redaktionsschluß noch nicht vor, wird bekanntgegeben) 18. Rumänien-Hilfstransport vom 13. bis 15. Mai 1999 nach Moldovita Wir besuchen Familien und werden in einer Schule, im Krankenhaus, bei den Ärzten, im Kindergarten des Ortes und bei unseren Gastgebern erwartet. Sie können helfen und sind eingeladen: 1. Sachspenden Kleidung, Schuhe, Decken und Lebensmittel nehmen wir ab dem 12.04.1999 im Jägerstieg 2 an. 2. Geldspenden können Sie auf Wunsch gegen Spendenbescheinigung direkt im Kirchenbüro oder auf das Konto der Kirchengemeinde einzahlen. Kennwort: Rumänienhilfe 3. Packtermine Freitag, 30.04.1999, ab 17.30 Uhr und Freitag, 07.05.1999, ab 17.30 Uhr. Berichtsabend vom 18. Hilfstransport: Freitag, 28.05.1999, 20.00 Uhr Gemeindehaus, Jägerstieg 2 Samstag, 03.04.1999, ab 20.00 Uhr in der Siedlungskirche, Mahlower Str. 150 Mit Theater, viel Musik, Tanz, Buffett und Osterfeuer Gottesdienste
* Der EineWeltLaden hat geöffnet. KirchenmusikGründonnerstag, 01.04.1999, 20.00 Uhr, Dorfkirche Musikalische Vesper mit Chor und Orgelwerken zu den Passionsreliefs des Altares von 1599 Großer Chor der Kantorei; Leitung und Orgel: Karsten Seibt
Ostermontag, 05.04.1999, 17.00 Uhr, Dorfkirche „Auferstehung.!?“ Szenisches Musical von Bernhard Rörich Jugendchor der Kantorei; Instrumentalensemble; Leitung: Karsten Seibt
Sonntag, 02.05.1999, 17.00 Uhr, Dorfkirche Ensemble für alte Musik auf historischen Instrumenten Andrea Theinert, Traversflöte; Adrian Rovatkay, Barockfagott; Jorge Néstor Ferreyra, Cembalo; Werke von Couperin, Bach, Telemann
Sonntag, 30.05.1999, 17.00 Uhr, Dorfkirche Orgelkonzert mit KMD Johannes Matthias Michel, Mannheim; Werke von Siegfried KargElert, J. M. Michel u.a. Gemeindeveranstaltungenim Gemeindehaus, Jägerstieg 2
Sonntag, 11.04.1999, 15.00 Uhr Thema: Die Bibel - Einführung durch Pfr. i. E.Ch. Manntz
Sonntag, 09.05.1999, 15.00 Uhr „Wolken über Dombrowa“ - Irmgard Tabea Laps liest aus ihrem Buch. Freude und TrauerKirchlich bestattet wurden: Herr Dr. Günter Mücket 78 Jahre Herr Manfred Bührig 57 Jahre Frau Lucie Gruber 84 Jahre Frau Hildegard Wengel 89 Jahre Frau Eva Butsch 94 Jahre Frau Emma Gellert 99 Jahre Frau Liese-Lotte Gresitza 91 Jahre
Getraut wurden: Joseph Birch und Grit Wischropp Mario Krex und Anke Windel Getauft wurden: Alexandra Menzel, Grit Wischropp, Mario Krex Gruppen und KreiseChristenlehre (Gemeindehaus Jägerstieg 2) Konfirmandenunterricht (Gemeindehaus Jägerstieg 2) Junge Gemeinde (Jugendkeller Jägerstieg 1) Bibelgesprächskreis der Senioren(Gemeindehaus Jägerstieg 2) Kirchenchor, Jugendchor (ab 8. Klasse), Kinderchor (3.-7. Klasse), Kinderchor (1.-2. Klasse) Kreis für Gemeindearbeit (Gemeindehaus Jägerstieg 2) AnsprechpartnerPfarrer, Herr D. Langhein Kantor, Herr K. Seibt Katechet, Herr M. Bindemann Kirchwart, Herr P. Schönfeld Evangelischer Kindergarten, Frau C. Spiekermann Kirchenbüro, Frau U. Mehler Friedhofsbüro, Frau I. Wellmann ImpressumHerausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow
Redaktionsschluß für die Ausgabe Juni/Juli 1999: 18. Mai 1999 Nächste Postvorbereitung: 26. Mai 1999, 10.00 Uhr letzte Aktualisierung |
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