„Ich will das Verlorene wiedersuchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten;ich will sie weiden, wie es recht ist. (Hesekiel 34,16)
„Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden,...“ so beginnt die Gottesrede im Prophetenbuch Hesekiel. Und ich erlebe die Konsequenz - das Ergebnis. Erschrocken und bestürzt, traurig und voller Angst schauen wir nach New York und nach Washington. Was mag Menschen dazu bringen, sich selbst und Tausende Unbeteiligte in den Tod zu reißen? Wir haben mit vielen in diesen Tagen und Wochen derer gedacht, die Opfer geworden sind. Dabei habe ich erfahren, dass einige aus unserer Gemeinde durch Freunde und Verwandte ganz nah betroffen sind. Dass wir in diesen Tagen die heilsame Gegenwart Gottes erfahren und sie uns gegenseitig zusichern können, gehört zu den befreienden Erfahrungen, die ich mit Ihnen in der Kirchengemeinde machen darf. Wenn wir besorgt in den Nachrichten verfolgen, wie die Konsequenzen aus diesen Terroranschlägen aussehen werden, ist damit nur in anderer Weise unterstrichen, wie dicht wir Menschen zusammengerückt sind in dieser Welt und wie sehr abhängig voneinander wir sind - ob uns das nun recht ist oder nicht.
Mit dem Monatsspruch wird uns zugesagt, dass Gott in rechter Weise für uns sorgen wird. Es ist für mich befreiend, dass eben nicht nur die Schwachen, sondern auch die Starken da einbezogen sind. Das bewahrt mich davor, allzu schnell Urteile oder Zensuren über andere zur Hand zu haben. Der 11.September 2001 hat die Welt verändert. Der Zauberlehrling Mensch hat seine Grenzen ausgereizt - eigentlich hat er sie überschritten. Und wir werden es erfahren, wie schwer es sein wird, die gerufenen Geister unter Kontrolle zu bekommen. Das wird nicht ohne den Herrn gehen, der Herr auch über die bösesten Geister ist.
„Ich will sie weiden, wie es recht ist.“ Das ist Gottes Zusage an die Menschen: an Verlorene und Verzweifelte genauso wie an Starke und Überhebliche.
Kürzer und treffender als mit Dietrich Bonhoeffer kann ich es nicht sagen: „Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dazu braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.“
Zu diesen Menschen möchte ich mit Ihnen gehören.
Pfr. Langhein
Auf Wiedersehen!
Ich will Ihnen noch auf Wiedersehen sagen, aber das fällt mir schwer. So vieles verbindet mich inzwischen mit unserer, mit Ihrer Kirchengemeinde. Schließlich ist in den letzten sechs Jahren vieles geschehen, was ich mitnehmen werde.
Als ich mich vor ca. 16 Jahren entschied Pfarrer zu werden, ahnte ich zwar, dass das eine tolle Aufgabe ist. Aber wissen tue ich es erst seit den Tagen im November 1995. Damals begann nämlich mein Vikariat in Kleinmachnow. Und sie glauben gar nicht, was ich hier seit dem alles erlebt habe. Manchmal bin ich Stunde um Stunde um meinen Schreibtisch geschlichen. Es wollte mir rein gar nichts für die Predigt am anderen Morgen einfallen. Doch dann haben wir gemeinsam einen segensreichen Gottesdienst gefeiert. Ich habe Sitzungen erlebt, an deren Ende keiner mehr wusste, warum wir eigentlich zusammen gekommen waren. Plötzlich aber stand fest, dass wir im Gemeinderaum Parkett verlegen. In so mancher Konfirmandenstunde bin ich sang- und klanglos untergegangen. Trotzdem haben wir es immer wieder bis zur Konfirmation geschafft.
Unsere Kirche hat eben doch mit Wundern zu tun. Wunder, die unser Gott ausgesprochen gern durch Menschen realisieren lässt. Davon muss er wohl in Kleinmachnow eine ganze Reihe engagiert haben. Hier nämlich kann man immer wieder staunend erleben, was in einer Kirchengemeinde alles möglich ist. Langeweile sucht man vergeblich. Wenn sie bisher den Eindruck hatten, dann kommen sie ruhig ein bisschen näher. Sie werden Augen machen!
Ich, nein wir, meine Familie und ich, müssen nun auf Wiedersehen sagen. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt bei Ihnen in der Kirchengemeinde Kleinmachnow. Wenn ich mich verabschiede, will ich das aber nicht tun, ohne mich bei Ihnen, bei der Gemeinde zu bedanken, für die Erfahrungen, die ich mit Ihnen machen konnte, für das Vertrauen, das Sie mir schenkten und dafür, dass ich mich auf Sie verlassen konnte. Ohne Ihre Hände, Augen, Ohren und Gebete, ohne Ihre Backröhren, Autos, Ihre Ideen und Sensen - ohne die Zeit, die Sie für Gott übrig hatten und haben, wäre es um die Gemeinde schlecht bestellt.
Danke auch für die vielen herzlichen Worte und Wünsche zum Abschied. Bleiben Sie Gott befohlen.
Auf Wiedersehen.
Ihr Christian Manntz und Familie
Die Verwaltung des Friedhofes informiert:
Nutzungsberechtigte auf dem Waldfriedhof Kleinmachnow, Steinweg, werden gebeten, Änderungen ihrer Adresse der Verwaltung mitzuteilen.
vom 12. - 20.11.2001 in der Auferstehungskirche
Tägliche Andachten finden um 18.00 Uhr statt. (Anfang und Abschluss siehe nebenstehender Gottesdienstplan.)
„Beten ist keine Tat, aber es ist ein Tun, das durch kein anderes ersetzt werden kann.“ (Werner Krusche)
Besuch aus der Partnergemeinde Schopfheim
Programm
Donnerstag, 4.10.2001
9 Uhr Treffpunkt S-Bahnhof Wannsee
10.30 - 13 Uhr Führung durch das neu eröffnete Jüdische Museum
16 - 19 Uhr Seminar mit Frau Iris Weiß
„Jüdische Rituale/Strömungen des Judentums“
Freitag, 5.10.2001
9.30 Uhr Treffpunkt S-Bahnhof Wannsee
10.30 - 13 Uhr Stadtführung mit Frau Iris Weiß durch das jüdische Berlin
Sonnabend, 6.10.2001
19 Uhr Gemeindehaus, Jägerstieg 2: „Abend der Begegnung“
-Eröffnung der Fotoausstellung der Jungen Gemeinde zum Thema „Orte der Erinnerung“
-Abendessen (erwünscht sind Beiträge zum Buffett)
-Das Kleinmachnower Schauspielduo „Braun & Hanuschik“ zeigt:
„Herr Bersic und Frau Amarosa auf dem Ochsenkarren“ - ein köstliches kleines Theaterspektakel mit Holzschuhtanz und Fechtduell, Lust und Leid und Liebelei....
Wenn Sie am Programm oder einem der Programmpunkte teilnehmen möchten, können Sie sich noch nach dem Erscheinen des Gemeindebriefes im Gemeindebüro, bei Martin Bindemann oder Karsten Seibt anmelden.
Für die beiden Führungen und das Seminar wird jeweils ein Beitrag von DM 10,- erhoben.
Festgottesdienst zum Erntedank
Sonntag, 7.10.2001, 10.30 Uhr in der Dorfkirche
· Franz Schubert: Messe G-Dur
Großer Chor der Kantorei mit Gästen aus der Kantorei Schopfheim;
Orchester; Leitung: Karsten Seibt
· Während des Gottesdienstes sind alle Kinder zu einem großen Kindergottesdienst eingeladen.
· Die mitgebrachten Erntegaben werden wieder der „Potsdamer Tafel“ zur Verfügung gestellt.
· Gemeindekirchenratswahl: Sie können von 9 - 17 Uhr im Gemeindehaus Zehlendorfer Damm 212 (gegenüber der Dorfkirche) wählen.
Am 21.10.2001 soll der 22. Hilfstransport nach Rumänien starten.
Die Errichtung einer Bäckerei wird einen wesentlichen Teil des Transportvolumens ausmachen. Aber wir werden auch wieder Familien besuchen, die in besonders schwierigen Situationen leben. Außerdem haben wir Listen für Kinder in Schulen und Kindergärten. - Viele Möglichkeit für Sie konkret zu helfen!
Ab Montag, 08.10.2001, können Hilfsgüter im Jägerstieg 2 abgegeben werden.
Bitte helfen Sie mit beim Sortieren und Packen:
Donnerstag, 11.10.2001, und Dienstag, 16.10.2001, ab 16.00 Uhr im Jägerstieg
und am Sonnabend, 20.10.2001, ab 8.00 Uhr bei Elektro-Gürtler, Stahnsdorf , Potsdamer Allee 1
Am Freitag, 02.11.2001, um 20.00 Uhr sind Sie herzlich zum Berichtsabend vom 22. Rumänien-Hilfstransport ins Gemeindehaus (Jägerstieg 2) eingeladen
Pfr. Langhein
Zum Martinstag laden wir in diesem Jahr ins Augustinum (Erlenweg 72) ein.
Am Sonntag,11.11.2001, ab 17.00 Uhr feiern wir das Fest mit dem Martinsspiel, Martinsliedern, Martinsumzug, Martinsfeuer, Martinshörnchen und der Martinskollekte (in diesem Jahr für den 22. Rumänienhilfstransport).
Die Evangelische und Katholische KiTa werden diesen Nachmittag vorbereiten und gestalten. Gemeinsam mit dem Augustinum laden wir Kinder und auch Erwachsene ein.
Mitarbeiter der ev. KiTa
seit Anfang September verrichte ich nun meinen Zivildienst hier in der Gemeinde. Ich komme aus der Gemeinde Schönow-Buschgraben und engagiere mich dort ehrenamtlich im Konfirmandenunterricht. Vorrausschauend auf erfahrungsreiche und schöne 10 Monate grüße ich Sie ganz herzlich. Wir werden uns sicher im Gemeindehaus oder in der Kirche über den Weg laufen.
Stephan Putzke
Die Gemeindekirchenratswahl am 7.10. beschäftigte den GKR in allen Sitzungen. Es konnten folgende acht Kandidaten für die Wahl gewonnen werden:
Herr Wieland Hartmann
Herr Friedrich Heupel
Herr Rainer Leimgruber
Frau Ute Lingemann
Frau Barbara Nieter
Frau Sieglinde Philipp
Frau Kathrin Rückeis
Frau Katharina Seibt
Für mehr als 3000 wahlberechtigte Gemeindeglieder mußten persönliche Wahlbenachrichtigungen erstellt und verteilt werden.
Am 7.10.2001 können Sie von 9-17 Uhr im Gemeindehaus Zehlendorfer Damm 212 wählen.
Vom 24.9.2001 besteht die Möglichkeit der Briefwahl. Die erforderlichen Unterlagen erhalten Sie im Gemeindebüro Jägerstieg 2. Die Einführung der neugewählten GKR-Mitglieder ist am 11.11.2001 im Gottesdienst.
Der Neubau der KiTa hat begonnen. Die ersten Fortschritte sind auf dem Gelände Jägerstieg 2a sichtbar. Am 21.09. fand zusammen mit den Kindern der ev. KiTa die feierliche Grundsteinlegung statt. Das Richtfest ist bereits für den 17. Oktober geplant.
Ab dem Kindergartenjahr 2002/2003 werden wir die doppelte Anzahl von KiTa-Plätzen anbieten können.
Die Internet-Seiten der Kirchengemeinde wurden nach intensiver Arbeit fertiggestellt. Ab sofort sind wir unter
www.ev-kirche-kleinmachnow.de weltweit zu erreichen. Die Pflege der Seiten wird von Till Ziprian übernommen. Zuarbeiten und Anregungen oder Änderungswünsche sind bitte direkt an netzmeister@ev-kirche-kleinmachnow.de zu richten oder im Gemeindebüro abzugeben.
07.10.2001 * | 10.30 Uhr | Dorfkirche zum Erntedankfest | Pfr. Langhein |
| mit Gästen aus der Partnergemeinde Schopfheim - Gemeindekirchenratswahl - | ||
14.10.2001 | 10.30 Uhr | Dorfkirche mit Taufe | Pfr. Langhein |
21.10.2001 | 10.30 Uhr
11.30 Uhr | Auferstehungskirche mit Abendmahl Augustinum | Pfr. Langhein
Pfr. Langhein |
28.10.2001 | 10.30 Uhr | Dorfkirche | Lektor Herr Kern |
31.10.2001 | 10.30 Uhr | Dorfkirche | Pfr. Langhein |
Reformationstag | 11.30 Uhr | Augustinum mit Abendmahl | Pfr. Sadecki |
04.11.2001 | 10.30 Uhr | Dorfkirche mit Taufe | Pfr. Langhein |
11.11.2001 | 10.30 Uhr | Dorfkirche | Pfr. Langhein |
| mit Chor, Einführung des GKR, Beginn der Friedensdekade |
| |
17.11.2001 | 18.00 Uhr | Auferstehungskirche Gottesdienst in anderer Gestalt mit Kinder- und Jugendchor | Pfr. Langhein |
18.11.2001 | 11.30 Uhr | Augustinum mit Abendmahl | Pfr. Sadecki |
21.11.2001 Buß- und Bettag | 20.00 Uhr | Auferstehungskirche mit Abendmahl Abschluss der Friedensdekade | Pfr. Langhein |
25.11.2001 | 10.30 Uhr | Kapelle Waldfriedhof | Pfr. Langhein |
| 17.00 Uhr | Augustinum mit Bachkantate, Kammerchor | Pfr. Sadecki
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02.12.2001 * 1. Advent | 10.30 Uhr
11.30 Uhr | Auferstehungskirche Familiengottesdienst Augustinum mit Abendmahl | Pfr. Langhein
Pfr. Sadecki |
* Der Eine-Welt-Laden hat geöffnet
Achtung: Während des Erntedankgottesdienstes sind alle Kinder zu einem großen Kindergottesdienst eingeladen. Die mitgebrachten Erntegaben werden wieder der „Potsdamer Tafel“ zur Verfügung gestellt.
Festgottesdienst zum Erntedank
Sonntag, 07.10.2001, 10.30 Uhr in der Dorfkirche
Franz Schubert:Messe G-Dur
Großer Chor der Kantorei mit Gästen aus der Kantorei Schopfheim; Orchester
Leitung: Karsten Seibt
Ewigkeitssonntag, 25.11.2001, 17.00 Uhr im Augustinum
Bach - Kantate:„Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ BWV 106
Ludwig Walter:„Psalm 104 für Chor und Orgel“ - Uraufführung
Kammerchor der Kantorei; Instrumentalensemble; Leitung: Karsten Seibt
im Gemeindehaus, Jägerstieg 2
Sonntag, 14.10.2001, im Gemeindehaus, 15.00 Uhr
„Algarve - wo die Sonne überwintert“
Ein Reisebericht mit Lichtbildern von Frau Ehrentreich
Sonntag, 11.11.2001, im Gemeindehaus, 15.00 Uhr
„Warum ich zu zwei Kirchen gehöre“
Herr Kern spricht über seine geistliche Heimat
Kirchlich bestattet wurden:
Bernhard Pölling 87 Jahre
Elfriede Ochmann 76 Jahre
Lise-Lotte Simon 68 Jahre
Traute Graff 86 Jahre
Ilse Mees 84 Jahre
Gertraud Diezemann 79 Jahre
Frieda König 88 Jahre
Getauft wurden:
Frances Kirchner, Marek Kirchner, Lukas Josefiok, Paula Lück,
Johann Bartels, Sebastian Gruebl, Nils Krause, Silvia Möwes,
Anna Jamira Michel, Camilla Wilke, Julia John, Lucas John,
Nadine Schulz, Christina Burmester, Regina Burmester, Lisa Witte,
Juliane Ahlhorn, Charlotte Holz
Getraut wurden:
Achim Vogt und Beate Warczinski
Sven Kielblock und Barbara Kunth
Matthias Schnüll und Anja Michel
Gunnar Borrmeister und Jacqeline Halle
Ralf Steinert und Carmen Schmiedchen
Robert Rischke und Anna Büchin
Goldene Hochzeit feierten:
Ludwig und Editha Walter
Christenlehre
Konfirmandenunterricht
Junge Gemeinde (Jugendkeller Jägerstieg 1)
Großer Chor, Kammerchor, Jugendchor (ab 8. Klasse), Kinderchor (3.-7. Klasse), Kinderchor (1.-2. Klasse)
Bibelgesprächskreis der Senioren
Kreis für Gemeindearbeit
KDV-Beratung
Mutter-Kind-Kreis
Biblischer Gesprächskreis
Literatur-Gesprächskreis
Treffpunkt aller Gemeindegruppen (außer Junge Gemeinde) ist das Gemeindehaus im Jägerstieg 2.
Pfarrer, Herr D. Langhein
Pfarrer i. E., Herr Ch. Manntz
Kantor, Herr K. Seibt
Diakon , Herr M. Bindemann
Kirchwart, Herr P. Schönfeld
Evangelischer Kindergarten, Frau C. Spiekermann
Kirchenbüro, Frau U. Mehler
Friedhofsbüro, Frau I. Wellmann/ Frau B. Jungbär
Herausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow.
letzte Aktualisierung
dieser Seite: 19.10.2011, 10:19