Pfarrer Langhein
Ja. Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen. Jesaja 12,2
Es ist ganz bestimmt richtig, daß das neue Kirchenjahr mit einem "Ja" beginnt. Und es ist auch richtig, daß wir an der Schwelle der Jahre Rückblick halten und Ausschau wagen. Über beidem steht das "Ja" und es gilt im persönlichen Bereich genauso wie für die Kirchengemeinde in Kleinmachnow. Es gilt für unser Land und genauso für die Welt.
Ja - Gott sei Dank dafür, daß er sich für uns ausspricht und nicht gegen uns. Es wäre ja nur verständlich genug nach New York und Washington, nach Afghanistan und Jerusalem oder nach den Kriegsbeschlüssen im Bundestag.
Ich denke schon, daß wir am Ende des Jahres 2001 dankbar auf manche Bewahrung zurückblicken sollten. Nicht froh darüber, daß es andere getroffen hat, sondern dankbar dafür, daß wir das "Ja" Gottes erfahren haben. Und das bringt mich dazu, nun meinerseits dieses "Ja" zu wagen: auch gegen den Trend; auch ohne Erfolgsgarantie; Ja - sogar auf die Gefahr hin, daß es sich nicht rechnen könnte.
Ja - Gott ist meine Rettung - daran halte ich fest. Das zu erleben und zu bekennen, dazu lade ich ein an der Schwelle eines neuen Jahres. Ich will gar nicht in Zukunftsträume verfallen, vielmehr will ich mit offenen Augen erkennen und sehen, was um mich herum geschieht: Menschen, die das Leben in der Gemeinde miteinander gestalten wollen; Menschen, die sich in die Verantwortung nehmen lassen und wirklich mittun; Menschen, die sich einlassen auf neue Wege, und solche, die darauf bedacht sind, daß wir bei aller Freude am Experiment nicht den Boden unter den Füßen verlieren.
"Gott immer vertrauen und niemals verzagen" - das wäre wohl ein gutes Rezept für das neue Jahr. Und solange es uns in der Gemeinde oder mir persönlich so gut geht, läßt sich das schnell und locker sagen. Aber ich will mehr. Ich will mit Ihnen das ganze kommende Jahr hindurch davon leben, weil ich glaube, "daß Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft gibt, wie wir brauchen."
Auch daran halte ich fest - und ich lade Sie und Euch ein - ich reiche Ihnen und Euch die Hand und bekenne: "Ja, Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen." Ich möchte gern Hand in Hand, aber bitte niemals im Gleichschritt, in das Jahr 2002 hinein und durch jeden Tag des neuen Jahres gehen.
Neubau der Evangelischen Kindertagesstätte
Annette Hartmann
Mittlerweile ist es unübersehbar: Neben der Auferstehungskirche entsteht die neue evangelische Kindertagesstätte. Nachdem die Idee über viele Jahre genährt wurde und wir nachfragende Eltern trotzdem immer wieder vertrösten mußten, ohne mit konkreten Zeitvorstellungen aufwarten zu können, geht es nun umso eifriger voran. Der erste Spatenstich erfolgte im August, die Grundsteinlegung fand am 21. September statt, und schon am 17. Oktober feierten wir das Richtfest und konnten erstmals in unseren zukünftigen Räumen spazieren gehen. Ein etwas unwirkliches Gefühl noch - doch inzwischen mahnt uns die Realität, die Vorbereitungen in allen möglichen Bereichen voranzutreiben. Sei es in den Bauausschußtreffen, wo wir uns u.a. um bestmögliche Einigung in Farbgebung, Auswahl der Türen, Handgriffe, Fußbodenbeläge, Lampen etc. mühen, sei es im Mitarbeiterteam bei der Auswahl der Einrichtung, im Kita-Ausschuß bei Überlegungen für den zukünftigen Außenspielbereich und nicht zuletzt bei der intensiven Erarbeitung der pädagogischen Konzeption und der Auswahl weiterer Mitarbeiterinnen.
Die Übergabe des Baues an die Kirchengemeinde ist für den 19. April 2002 vorgesehen. Danach können wir mit der Inneneinrichtung beginnen und den Umzug durchführen. Voraussichtlich werden dann Ende Mai/Anfang Juni die ersten Aufnahmen neuer Kinder erfolgen. Die Kapazität unserer jetzigen Kita umfaßt 35 Plätze, die der neuen dann 80.
Um einen sanften Übergang zu der mehr als doppelt so großen Kinderzahl für alle Beteiligten zu ermöglichen, werden die Neuaufnahmen nach und nach erfolgen, so daß wir die Gesamtzahl erst im September erreichen - unterbrochen durch die dreiwöchige Sommerpause.
Wir wünschen dem Bau und allen daran Beteiligten weiterhin gutes Gelingen und bitten um Gottes Segen und Fürbitte der Gemeinde für den vor uns liegenden erweiterten Arbeits- und Lebensbereich der Gemeinde.
Zurück vom 22. Rumänien-Hilfstransport
Pfr. Langhein
So richtig zufrieden war ich erst, als ich am Telefon erfuhr, daß der große LKW am 30.10.01 gegen 5.30 Uhr wohlbehalten in Stahnsdorf angekommen war. Martin Gürtler und Sven Wagner hatten die ca. 40stündige Rückfahrt überstanden. Eine beachtliche Steigerung, wenn man bedenkt, daß auf der Hinfahrt allein die Wartezeit beim Zoll an der Grenze zu Rumänien 32 Stunden und beim Zollamt in Ploist noch einmal 8 Stunden betrug. Trotzdem sind wir alle dankbar und zufrieden, daß wir in den Gemeinden Carbunesti, Aricesti, Albinari und Surani sein konnten. Wir haben die Hilfsgüter übergeben, wir durften wieder die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Menschen erfahren, wir haben die Dankbarkeit und Freude gespürt, wir konnten neue Kontakte knüpfen, die uns vielleicht bei den nächsten Fahrten von Nutzen sein werden. Besonders in den Schulen und Kindergärten, aber auch bei den besonders bedürftigen Menschen haben wir gemerkt, daß unser Motto stimmt: "Hilfe...konkret...direkt...". Ja, wir können behaupten, daß wir wieder einmal mehr am richtigen Ort waren.
Wenn ich durch den Gemeindebrief den Dank unserer rumänischen Freunde und Partner weitergebe, dann sollen sich all diejenigen angesprochen fühlen, die durch Spenden oder mit tatkräftiger Hilfe zum Gelingen des 22. Rumänien-Hilfstransportes beigetragen und die uns mit ihrer Fürbitte begleitet haben. Weitere Informationen im Internet unter:
Hoffnung auf Wiederbesetzung der 2. Pfarrstelle in unserer Kirchengemeinde
Die Kreissynode Teltow-Zehlendorf hat im Personalplan 2002 die 2. Pfarrstelle in Kleinmachnow bestätigt. Die Stelle wird zu 50% durch das Augustinum finanziert. Daraus ergibt sich natürlich, daß die pfarramtliche Betreuung des Augustinum direkt von der Kirchengemeinde Kleinmachnow aus wahrgenommen wird. Mit der Besetzung ist frühestens zum Juli 2002 zu rechnen.
Keine Entwarnung beim Meldewesen
Seit Mai 2001 haben wir wieder keinerlei Veränderungsmeldungen in der Kirchengemeinde vom Einwohnermeldeamt erhalten. Der Gemeindebrief liegt deshalb insbesondere auch für die neuhinzugezogenen und noch nicht gemeldeten Gemeindeglieder im Gemeindehaus Jägerstieg 2 bereit.
Die im Jahr 1952 Konfirmierten wollen wir am Pfingstsonntag, 19. Mai 2002, zu einem besonderen Gottesdienst einladen. Wir benötigen dazu die aktuellen Namen und Adressen. Bitte melden Sie sich im Büro der Kirchengemeinde.
Veränderte Öffnungszeiten des Waldfriedhofs
Während der Monate Dezember, Januar und Februar ist der Waldfriedhof von 8 - 18 Uhr geöffnet. Der Blumenladen bleibt während dieser Zeit geschlossen. Das Büro ist zu den bekannten Zeiten besetzt.
Die Bildungsstätte des Evang. Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf informiert:
Konfliktberatung in Trennungssituationen
Eine erfahrene Juristin berät Sie in den Fragen zu elterlicher Sorge, Umgangsrecht, Kindesentzug, Unterhaltsansprüchen von Kindern, Ehegattenunterhalt, Ehewohnung, vermögensrechtliche Auseinandersetzung, Scheidungsvoraussetzungen.
Beratungstermine und Auskünfte: 030/8029020. Die Beratung ist kostenlos.
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02.12.2001 * 1. Advent |
10.30 Uhr
11.30 Uhr |
Auferstehungskirche Familiengottesdienst Augustinum mit Abendmahl |
Diak. Bindemann/ Konfirm. 8. Kl. Pfr. Sadecki |
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09.12.2001 2. Advent |
10.30 Uhr |
Dorfkirche mit Taufe |
Pfr. Langhein |
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16.12.2001 * 3. Advent |
10.30 Uhr 11.30 Uhr |
Auferstehungskirche Augustinum |
Pfr. Langhein Pfr. Langhein |
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23.12.2001 4. Advent |
17.00 Uhr |
Dorfkirche mit Krippenspiel |
Pfr. Langhein |
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24.12.2001 Heiligabend |
10.00Uhr |
Auferstehungskirche Christvesper für Familien mit kleinen Kindern |
Mutter-Kind-Kr./ Diak. Bindemann |
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16.00 Uhr |
Christvesper |
Pfr. Elliger |
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14.30 Uhr |
Dorfkirche Christvesper mit Krippenspiel |
Pfr. Langhein |
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16.00 Uhr |
Christvesper mit Krippenspiel |
Pfr. Langhein |
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17.30 Uhr 19.00 Uhr 23.00 Uhr |
Christvesper Christvesper mit Kammermusik Christnacht mit Chormusik |
Pfr. Langhein Pfr. Langhein Pfr. Langhein |
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17.00 Uhr |
Augustinum Christvesper |
Pfr. Sadecki |
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25.12.2001 1. Christtag |
10.30 Uhr 11.30 Uhr |
Auferstehungskirche Augustinum mit Abendmahl |
Pfr. Langhein Pfr. Sadecki |
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26.12.2001 2. Christtag |
10.30 Uhr |
Dorfkirche mit Abendmahl
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Pfr. Langhein |
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31.12.2001 |
17.00 Uhr |
Dorfkirche |
Pfr. Reichel |
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Silvester |
17.00 Uhr |
Augustinum |
Pfr. Sadecki |
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06.01.2002 |
10.30 Uhr |
Auferstehungskirche |
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13.01.2002 |
10.30 Uhr
11.30 Uhr |
Auferstehungskirche mit Abendmahl Augustinum |
Pfr. Langhein
Pfr. Sadecki |
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20.01.2002 |
10.30 Uhr |
Auferstehungskirche |
Pfr. Elliger |
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27.01.2002 |
10.30 Uhr 11.30 Uhr |
Auferstehungskirche Augustinum mit Abendmahl |
Pfr. Langhein Pfr. Sadecki |
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03.02.2001 |
10.30 Uhr |
Auferstehungskirche |
Pfr. Langhein |
* Der Eine-Welt-Laden hat geöffnet
M u s i k i m A d v e n t
Sonntag, 16.12.2001, 17.00 Uhr, Dorfkirche
Montag, 17.12.2001, 18.00 Uhr, Theatersaal im Augustinum
Carl Orff: Die Weihnachtsgeschichte
Kinder- und Jugendchor der Kantorei; Instrumentalensemble
Inszenierung: Katharina Seibt; Leitung: Karsten Seibt
M u s i k a l i s c h e V e s p e r a m A l t j a h r e s a b e n d
Montag, 31.12.2001, 18.00 Uhr im Augustinum
Ensemble A t y s Berlin
Susann Seegers - Blockflöte Andrea Theinert - Traversflöte
Jochen Spaan - Cembalo Peter Sarkar - Barockcello
Gemeindenachmittage zum Advent
Sonnabend, 08.12.2001 und Sonntag, 09.12.2001, im Gemeindehaus, 15.00 Uhr
Bitte: Wer einen Fahrdienst übernehmen kann, melde sich bitte bei Frau Kern, Tel. 21637
Sonntag, 13.01.2002, im Gemeindehaus, 15.00 Uhr
"Rumänien" - Pfarrer Langhein berichtet von seinen Erfahrungen bei den Hilfstransporten unserer Kirchengemeinde.
(Rumänien bereitet diesmal den Weltgebetstag vor.)
06.12.2001 um 20.00 Uhr im Gemeindehaus Bastelabend
für alle Frauen der beiden Mutter-Kind-Kreise, auch "Ehemalige" sind herzlich eingeladen.
18.12.2001, ab 15.30 in der ev. Kita, Ginsterheide 28. Bastelnachmittag
für ehemalige Kindergartenkinder. Wer mal wieder Lust hat, seinen alten Kindergarten zu besuchen und außerdem ein paar schöne Weihnachtsgeschenke herstellen will, ist herzlich willkommen.
Ökumenische Aktion Dreikönigssingen.
Auch in diesem Jahr findet wieder das Dreikönigssingen statt. Wer von den Sternsingern besucht werden möchte, wende sich bitte an Marianne Nentwich (Tel. 79332) oder gebe im Gemeindebüro Bescheid.
Kirchlich bestattet wurden:
Lothar Berger 68 Jahre
Willi Karos 95 Jahre
Christine Groß 40 Jahre
Heinz Börner 81 Jahre
Erich Henze 83 Jahre
Olga Selmer 90 Jahre
Emma Hartmann 90 Jahre
Lieselotte Jöllerichs 88 Jahre
Goldene Hochzeit feierten:
Ursula und Herbert Jankowiak
Ingeborg und Franz Herre
Getauft wurden:
Julian Rohde
Friedrich Gürtler
Hannah Nettesheim
Fabian Reich
Marvin Bachmann
Finja Ruppert
Thomas Meinert
Tim Mogilka
Jakob Gerhardt
Justus Wulle
Hochzeit feierten:
Johann Graf von Reichenbach und
Silke Gräfin von Reichenbach
Christenlehre
Konfirmandenunterricht
Junge Gemeinde (Jugendkeller Jägerstieg 1)
Großer Chor, Kammerchor, Jugendchor (ab 8. Klasse), Kinderchor (3.-7. Klasse), Kinderchor (1.-2. Klasse)
Bibelgesprächskreis der Senioren
Kreis für Gemeindearbeit
KDV-Beratung
Mutter-Kind-Kreis
Biblischer Gesprächskreis
Literatur-Gesprächskreis
Treffpunkt aller Gemeindegruppen (außer Junge Gemeinde) ist das Gemeindehaus im Jägerstieg 2.
Pfarrer, Herr D. Langhein
Kantor, Herr K. Seibt
Diakon , Herr M. Bindemann
Kirchwart, Herr P. Schönfeld
Evangelischer Kindergarten, Frau U. Ullmann
Kirchenbüro, Frau U. Mehler
Friedhofsbüro, Frau B. Jungbär
Herausgegeben vom Redaktionskreis Gemeindebrief im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow.
letzte Aktualisierung
dieser Seite: 19.10.2011, 10:19