Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen

Stoffgeschichten

Gespräch über Gott und die Welt in einem kleinen Dorf am Ufer des Issyk Kul in Kirgisien

Eine Stoffgeschichte von Anja Böhnke

Als ich vor fast 20 Jahren beim Deutschen Roten Kreuz in der Auslandsabteilung angefangen habe, wusste ich kaum, wo Zentralasien liegt. Seitdem habe ich viele Dienstreisen in die Region unternommen, zahlreiche Projekte, aber auch mindestens genauso viele Flughäfen, Hotels und Konferenzräume kennengelernt. Leider hat man auf Dienstreisen nur selten Gelegenheit, Land und Leuten näher zu kommen. 

2002 unternahm ich daher eine Rucksackreise durch Kirgistan – abseits der üblichen Pfade, oft mit altersschwachen Ladas, manchmal aber auch mit bzw. auf echten PS unterwegs. Unvergessliche Eindrücke, ein Land, welches nicht ganz zu Unrecht als die zentralasiatische Schweiz bezeichnet wird. Mehr Schafe und Pferde als Menschen, grandiose Berglandschaften. Ein kurzer Besuch an einem der schönsten Seen der Welt, dem Issyk Kul (der „warme“ See) durfte nicht fehlen.

In einem kleinen Dorf in Ufernähe lud mich eine ältere Frau spontan in ihr Wohnhaus ein, welches sie liebevoll zu einer Art zentralasiatischem Heimatmuseum umgestaltet hatte. Tadschikische Wandbehänge und usbekische Trachten gaben sich hier ein Stelldichein.

Auf einem Filzteppich tranken wir zusammen mit der Enkeltochter Tee. Stunden später verließ ich mit einem selbstverfassten Gedicht und zwei kirgisischen Stickkissen das Haus. Die Kissen auf meiner Couch in Kleinmachnow haben mich lange an das unerwartet schöne und innige Erlebnis mit der älteren Dame und ihrer Enkeltochter erinnert. Vor zwanzig Jahren hätte ich bestimmt nicht gedacht, dass ich einmal in der Mitte Zentralasiens im Schneidersitz mit zwei Kirgisinnen sitzen und über Gott und die Welt plaudern würde.  

RSSPrint
Stoff für eine Stola/ meine braune Leinentasche

Eine Stoffgeschichte von Emma Maria Lange

Ich komme aus dem Schwäbischen. Das hört man ja bis heute. Schon lange hatte ich den großen Wunsch zu modellieren. 1950 habe ich mich ein erstes Mal nach Berlin aufgemacht...   lesen Sie weiter hier 

 

 

Mein selbstgenähtes Lieblingskleid von 1976

Eine Stoffgeschichte von Barbara Neidel

Ich gehörte zu den jungen Mädchen und Frauen, die sich gern chic kleiden wollten und zwar auf keinen Fall mit dem Angebot der Einheitsmode der DDR....Weiter lesen Sie hier.

 

 

Unsere Trauung in der 400 Jahre alten Dorfkirche

Eine Stoffgeschichte von Kerstin Illert-Reich

Im Januar 1996 zum 80. Geburtstag meiner Oma beschlossen wir: Im nächsten Jahr im Mai wird geheiratet.

Weiter lesen Sie hier ...

 

 

August 1928

Eine Stoffgeschichte von Mathias Kleemann

Wissen Sie warum die Gaststätte im Meiereifeld 25 in Kleinmachnow "August 1928" heißt?.... am Ende dieser Geschichte werden Sie es wissen.

 

 

Die beiden Großmütter

Eine Stoffgeschichte von Kerstin Baier

Meine Stoffe mit Geschichte, mein Brautkleid und ein Leinentuch, verbinden mich mit meinen Großmüttern. Ich hatte zwei wunderbare Großmütter .... weiter lesen Sie hier

 

 

Das 10. Firmenjubiläum

Eine Stoffgeschichte von Bernd Blumrich

Zum 10. Firmenjubiläum, einem sonnigen Tag im Juli 1987, haben meine Mitarbeiterin­nen mich mit einer kleinen Demonstration überrascht. Die Frauen hatten sich mit einem kleinen Getränk Mut gemacht und kamen .... weiter lesen Sie hier

 

 

Das blaue Tuch

Eine Stoffgeschichte von Elisabeth Göbel

Als Ende der fünfziger Jahre die Grenzen zwischen Ost und West noch offen waren, kaufte mir mein Vater im „ältesten Hamburger Schirm- und Handschuhgeschäft“ einen Schirm und ein blaues Seidentuch.... weiter lesen Sie hier

 

 

Die orangerote Jacke

Eine Stoffgeschichte von Jochen Mühlig

Ich arbeitete schon einige Jahre im Behring-Krankenhaus in Zehlendorf, als ich mich eines Sonntags auf dem Weg zur Arbeit entschloss, an der Benschallee Ecke Berlepschstraße einmal auf den neu gebauten Holzturm zu steigen.... weiter lesen Sie hier

 

 

Letzte Änderung am: 06.02.2018